Transforming Tomorrow - KI als Jahrhundertchance für Deutschland nutzen!
Edith Wittmann betont die Bedeutung von KI als Jahrhundertchance für Deutschland und hebt die Notwendigkeit hervor, in moderne Infrastruktur und...
Edith Wittmann, Enterprise Commercial Lead bei Microsoft, hebt in ihrem Vortrag die immense Bedeutung von künstlicher Intelligenz (KI) als Jahrhundertchance für Deutschland hervor. Sie betont, dass Deutschland, trotz seiner Innovationsführerschaft in der Vergangenheit, in Bezug auf KI und moderne Technologien Nachholbedarf hat. Zwei zentrale Herausforderungen sieht sie in der Modernisierung der Infrastruktur und der Verbesserung der Sicherheitsstandards. Ohne diese Grundlagen sei es nicht möglich, das volle Potenzial von KI auszuschöpfen. Wittmann unterstreicht die Bedeutung von Partnerschaften und Ökosystemen, wie der Zusammenarbeit zwischen Microsoft und Bechtle, um Unternehmen bei der Integration von KI zu unterstützen.
Ein zentrales Thema ihres Vortrags ist die Geschwindigkeit, mit der sich KI-Technologien entwickeln, und die Notwendigkeit, diese Entwicklungen aktiv zu gestalten. Sie verweist auf konkrete Beispiele, wie den KI-Agenten eines Friseurs, der Terminmanagement automatisiert, oder die Automatisierung des Engineering-to-Order-Prozesses bei GEA, die zu massiven Effizienzgewinnen führte. Auch die IU Copilot School, die personalisierte Lernunterstützung für Studierende bietet, und die Call-Center-Lösungen von Parloa, die durch KI eine natürliche Kundeninteraktion ermöglichen, werden als Vorreiterprojekte genannt.
Wittmann betont die Verantwortung, die mit der Nutzung von KI einhergeht, und verweist auf die von Microsoft etablierten Grundprinzipien, wie den Schutz von Kundendaten und die Einhaltung ethischer Standards. Sie sieht KI nicht als Bedrohung, sondern als Werkzeug, das Menschen unterstützt und neue Geschäftsfelder eröffnet. Dabei bleibt der Mensch im Mittelpunkt, und ein digitales Mindset wird als entscheidend für den Erfolg angesehen.
Abschließend ruft Wittmann dazu auf, nicht erst morgen, sondern heute mit der Integration und Nutzung von KI zu beginnen. Sie sieht in der Zusammenarbeit und im Austausch, wie auf der Veranstaltung, eine große Chance, Wissen zu teilen und gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Die Veranstaltung bietet zudem eine Plattform für den Austausch mit Experten und die Möglichkeit, von den Erfahrungen anderer Unternehmen zu lernen.
Edith Wittmann (Enterprise Commercial Lead & Mitglied der Geschäftsleitung)
Microsoft Deutschland
Hauptbühne
Künstliche Intelligenz (KI), Partnerschaften und Ökosysteme, Infrastruktur und Security, Generative KI und Geschäftsmodellentwicklung, Verantwortung und Standards bei KI
Copilot, ChatGPT, Microsoft Data-Center-Kapazitäten, Parloa Call-Center-Lösungen, IU Copilot School
KI-Agenten
Microsoft Copilot
Business-Regeln
Agents of Change: Wie KI-Agenten die Business-Regeln neu schreiben
Die Veranstaltung 'Agents of Change' beleuchtet, wie KI-Agenten die Business-Regeln transformieren. Lutz Jannausch und Paul Zeinhofer diskutieren die praktische Anwendung...
Die Veranstaltung 'Agents of Change: Wie KI-Agenten die Business-Regeln neu schreiben' wurde von Lutz Jannausch (Microsoft) und Paul Zeinhofer (Smartpoint, Bechtle Group) geleitet. Sie thematisierte die transformative Kraft von KI-Agenten in der Geschäftswelt. Die Speaker betonten, dass KI nicht nur ein Hype ist, sondern bereits heute reale Probleme löst und Prozesse optimiert. Ein kreatives Highlight war die Vorstellung eines KI-generierten Songs, der mit Microsoft Copilot und weiteren KI-Tools erstellt wurde.
Die Diskussion drehte sich um die praktische Anwendung von KI in Unternehmen. Beispiele wie die Automatisierung von Marktanalysen mit dem Microsoft Research Agent oder die Optimierung von Kundenanfragen durch KI-gestützte Workflows wurden vorgestellt. Paul Zeinhofer hob hervor, dass viele Unternehmen KI-Projekte starten, ohne deren Wert zu verstehen, was oft zu ineffizienten Ergebnissen führt. Er betonte die Bedeutung eines strukturierten Ansatzes, um den Return on Investment zu maximieren.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Demokratisierung von KI durch Cloud-Technologien. Lutz Jannausch erklärte, wie die Cloud es auch kleinen und mittelständischen Unternehmen ermöglicht, auf die gleiche Rechenleistung wie große Konzerne zuzugreifen. Dies schafft Chancengleichheit und fördert Innovationen. Die Plattformen von Microsoft, wie Copilot Studio und Azure AI Services, wurden als zentrale Werkzeuge hervorgehoben, um KI-Lösungen in Geschäftsprozesse zu integrieren.
Die Veranstaltung bot auch praktische Einblicke in die Implementierung von KI. Beispiele aus der Praxis, wie die österreichische Post und das österreichische Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus, zeigten, wie KI erfolgreich eingesetzt werden kann. Abschließend wurde das Format 'AI Factory' vorgestellt, ein Workshop-Programm, das Unternehmen dabei unterstützt, KI-Projekte zu identifizieren und umzusetzen.
Die Veranstaltung unterstrich, dass KI-Agenten nicht nur die Art und Weise, wie Unternehmen arbeiten, revolutionieren, sondern auch die Interaktion zwischen Mensch und Technologie neu definieren. Die Teilnehmer wurden ermutigt, die Möglichkeiten von KI zu nutzen, um ihre Geschäftsprozesse zu transformieren und Wettbewerbsvorteile zu erzielen.
Lutz Jannausch (Head of Business Applications & Security),
Paul Zeinhofer (Head of AI & Business Development)
Microsoft Deutschland, smartpoint
Hauptbühne
KI-Agenten, Business-Regeln, Microsoft Copilot, AI Factory Workshops, Produktivitätssteigerung durch KI
Microsoft Copilot, Microsoft Azure AI Services, Copilot Studio, Microsoft Forms
Zukunft der Arbeit
Transformation
Künstliche Intelligenz
MAP YOUR FUTURE. Work Panorama 2025
Raphael Gielgen, Trendscout bei Vitra, sprach auf der Bechtle-Veranstaltung über die Zukunft der Arbeit und die Notwendigkeit, Denkschulen zu verlassen,...
Raphael Gielgen, Trendscout für die Zukunft der Arbeit bei Vitra, hielt einen Vortrag auf der Bechtle-Veranstaltung „MAP YOUR FUTURE. Work Panorama 2025“. Er begann mit der Feststellung, dass Transformation nicht bei der Technik, sondern beim Menschen beginnt. Gielgen teilte seine Erfahrungen und Erkenntnisse aus seiner Arbeit und seinen Reisen, darunter Besuche an der Stanford University und in Saudi-Arabien, um die Transformation von Ökonomien und Arbeitsweisen zu verstehen.
Ein zentraler Punkt seines Vortrags war die Notwendigkeit, alte Denkschulen zu verlassen und neue Perspektiven zu entwickeln. Er stellte verschiedene technologische Entwicklungen vor, darunter Künstliche Intelligenz (KI), Robotik und Augmented Reality, und betonte deren Potenzial, die Arbeitswelt zu verändern. Besonders hob er die Augmentierung durch KI hervor, die Menschen dabei unterstützen kann, ihre Fähigkeiten zu erweitern. Gielgen erwähnte auch die zunehmende Bedeutung von Social Learning, das durch die Dynamik der heutigen Arbeitswelt und die Integration von KI eine Renaissance erlebt.
Er sprach über die Herausforderungen, die durch technologische, klimatische, demografische und geopolitische Veränderungen entstehen, und wie Unternehmen darauf reagieren müssen. Gielgen betonte die Bedeutung von Ökosystemen, in denen verschiedene Akteure wie Industriepartner, Bildungseinrichtungen und Gesetzgeber zusammenarbeiten, um Innovationen voranzutreiben. Er stellte das Konzept der „Normen der Zusammenarbeit“ vor, das beschreibt, wie Unternehmen ihre Arbeitsweisen anpassen müssen, um agiler und dynamischer zu werden.
Ein weiteres Thema war die Rolle von Robotern in der Arbeitswelt. Gielgen erklärte, dass die nächste Generation von Robotern, die mit großen Sprachmodellen trainiert werden, zunehmend in unser Leben integriert wird. Er sprach auch über hybride Arbeitsmodelle und die Bedeutung von physischer und virtueller Zusammenarbeit. Abschließend betonte er die Wichtigkeit, Unternehmensgedächtnisse zu bewahren und starke Narrative zu entwickeln, um Organisationen und Kunden in die Zukunft zu führen.
Gielgen schloss mit der Einladung, die Welt der Zukunft aktiv zu gestalten, indem man Annahmen über die Zukunft formuliert und diese kritisch hinterfragt. Er lud die Teilnehmer ein, den Vitra Campus zu besuchen, um diese Themen weiter zu vertiefen.
Raphael Gielgen (Trendscout Future of Work Life & Learn)
Vitra
Hauptbühne
Zukunft der Arbeit, Transformation und Veränderung, Technologische Entwicklungen (KI, Robotik, Augmented Reality), Normen der Zusammenarbeit, Social Learning und Kompetenzentwicklung
Microsoft Copilot, Flipboard, The Geek Way (Buch von McAfee), Festo The Incredible Machine
Digital Employee Experience
Künstliche Intelligenz
Microsoft Fabric
Panel-Talk: Digital Employee Experience - Der Schlüssel zum Erfolg im Future of Work
Der Panel-Talk beleuchtet die Bedeutung der Digital Employee Experience (DEX) und den Einsatz von KI im modernen Arbeitsumfeld. Es wird...
Der Panel-Talk mit Christian Malzacher und Raphael Gielgen thematisiert die Digital Employee Experience (DEX) als Schlüssel zum Erfolg im Future of Work. Die Diskussion beginnt mit der Frage, wie technologische Veränderungen, insbesondere Künstliche Intelligenz (KI), die Arbeitswelt beeinflusst haben. Malzacher hebt hervor, dass KI-Assistenz, smarte Büros und die Verbindung von Technologie mit menschlichen Bedürfnissen zentrale strategische Bereiche sind. Gielgen betont die Bedeutung von kollektiven Räumen für kreatives Arbeiten und soziales Lernen, da physische Treffen oft notwendig sind, um innovative Prozesse zu fördern.
Ein zentraler Punkt ist die Messbarkeit der Employee Journey und Experience. Malzacher erklärt, wie Unternehmen durch einen Score-System Ansatz Schwachstellen in Prozessen wie Onboarding identifizieren und optimieren können. Die Diskussion zeigt, dass KI nicht nur ein technologisches, sondern auch ein organisatorisches Thema ist, das einen Wandel in der Unternehmenskultur erfordert. Beispiele wie das Copilot-Programm von Bechtle, bei dem 5000 Lizenzen für KI-Tools bereitgestellt wurden, verdeutlichen, wie Unternehmen Mitarbeitende motivieren und Best Practices fördern können.
Gielgen kritisiert die mangelnde Infrastruktur in Europa im Vergleich zu anderen Regionen und fordert mehr Investitionen in leistungsstarke Rechenzentren. Er betont, dass Unternehmen ihre Datenpools besser nutzen sollten, um durch KI-gestützte Analysen Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Die Diskussion schließt mit einem Ausblick auf Microsoft Fabric, ein Datenanalyse-Tool, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Daten effizient zu nutzen und den Return on Investment zu maximieren.
Der Talk unterstreicht die Notwendigkeit, KI und moderne Technologien in den Arbeitsalltag zu integrieren, um sowohl die Produktivität als auch die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu steigern. Gleichzeitig wird die Bedeutung von räumlicher Gestaltung und einer unterstützenden Unternehmenskultur hervorgehoben, um Innovationen zu fördern.
Christian Malzacher (Business Manager for Modern Workplace),
Raphael Gielgen (Trendscout Future of Work Life & Learn)
Bechtle AG, Vitra
Hauptbühne
Digital Employee Experience, Künstliche Intelligenz (KI) im Arbeitsumfeld, Organisationswandel durch Technologie, Räumliche Gestaltung und Arbeitsumgebung, Datenanalyse und Business Intelligence
Microsoft Fabric, Copilot at Bechtle
Microsoft Fabric
Datenintegration
KI
Microsoft Fabric: Die Zukunft der Datenstrategie – Integration, Analyse und KI in einer Plattform
Die Präsentation beleuchtet Microsoft Fabric als zentrale Datenintegrationsplattform, die Unternehmen ermöglicht, Daten zu konsolidieren, zu analysieren und KI-gestützte Workloads zu...
Die Veranstaltung drehte sich um Microsoft Fabric, eine umfassende Datenintegrationsplattform, die Unternehmen dabei unterstützt, ihre Datenstrategie zu optimieren und KI-gestützte Workloads zu implementieren. Ebru Baumann, Partner Technology Strategist bei Microsoft, und Johannes Schilling, Senior Consultant für Data Engineering & Business Intelligence, führten durch die Präsentation. Sie betonten die Bedeutung von Daten als Grundlage für KI und erläuterten, wie Fabric Unternehmen dabei hilft, Datensilos zu überwinden und eine zentrale Datenplattform zu schaffen.
Fabric wurde erstmals 2023 von Satya Nadella auf der Microsoft Build vorgestellt und ist seit Anfang 2024 öffentlich verfügbar. Die Plattform läuft als Service in Azure und bietet eine zentrale Speicherschicht namens OneLake, die als „OneDrive für Unternehmensdaten“ beschrieben wird. Mit Tools wie Data Factory können Datenpipelines entwickelt werden, um Daten aus verschiedenen Quellen zu integrieren, zu transformieren und zu speichern. Fabric unterstützt auch fortgeschrittene Anwendungsfälle wie Machine Learning und KI-Workloads, die durch die Integration von Azure AI Foundry und anderen Azure-Diensten ermöglicht werden.
Ein zentraler Aspekt von Fabric ist die Unterstützung durch Copilot, eine KI-gestützte Funktion, die Entwicklern, Self-Service-Nutzern und Business-Anwendern hilft, effizienter mit Daten zu arbeiten. Copilot kann Code generieren, Daten visualisieren und natürliche Sprachabfragen beantworten. Die Plattform verwendet offene Standards wie Delta Parquet Files, um Interoperabilität und Flexibilität zu gewährleisten. Sicherheit und Governance werden durch integrierte Tools wie Purview gewährleistet, die eine globale Steuerung und Überwachung der Daten ermöglichen.
Ein Beispiel für die praktische Anwendung von Fabric ist die Automatisierung des Working-Capital-Reportings bei einem Kunden. Durch die Einführung von Fabric konnte der Kunde Daten aus verschiedenen Systemen stündlich konsolidieren und nahezu in Echtzeit aufbereiten, was zuvor eine Woche dauerte. Die Plattform bietet auch flexible Lizenzierungsoptionen und Skalierbarkeit, um den unterschiedlichen Anforderungen von Unternehmen gerecht zu werden.
Die Präsentation schloss mit einem Ausblick auf weitere Vorträge und Workshops, die sich mit spezifischen Aspekten von Fabric und Power BI befassen. Die Referenten betonten die Bedeutung einer klaren Datenstrategie und die Rolle von Bechtle bei der Unterstützung von Unternehmen bei der Implementierung und Nutzung von Microsoft Fabric.
Ebru Baumann (Partner Technology Strategist),
Johannes Schilling (Senior Consultant Data Engineering & Business Intelligence)
Microsoft Deutschland, Bechtle Nürnberg
Hauptbühne
Microsoft Fabric, Datenstrategie, Künstliche Intelligenz (KI), Datenintegration, Sicherheit und Governance
Microsoft Fabric, Azure, OneLake, Power BI, Data Factory, Azure AI Foundry, Purview, Delta Parquet Files, GitHub Copilot
Cybersicherheit
Künstliche Intelligenz
Zero Trust
Cybersicherheit im Wandel: Die neuen Spielregeln der digitalen Verteidigung
Der Vortrag beleuchtet die Herausforderungen und Entwicklungen im Bereich der Cybersicherheit, insbesondere durch den Einsatz von KI. Ebru Baumann und...
Der Vortrag "Cybersicherheit im Wandel: Die neuen Spielregeln der digitalen Verteidigung" von Ebru Baumann und Stephanus Schulte, Experten von Microsoft, thematisiert die sich verändernde Bedrohungslage in der digitalen Welt. Die Referenten betonen, dass die Zahl der Cyberangriffe weltweit stark zunimmt, was durch die zunehmende Digitalisierung und den Einsatz von KI sowohl auf Angreifer- als auch auf Verteidigerseite begünstigt wird. Sie heben hervor, dass KI nicht nur zur Automatisierung von Angriffen genutzt wird, sondern auch eine entscheidende Rolle bei der Verteidigung spielt, indem sie Bedrohungen schneller erkennt und darauf reagiert.
Ein zentraler Punkt des Vortrags ist die Secure Future Initiative von Microsoft, die eine umfassende Überprüfung und Modernisierung aller internen und externen Sicherheitsprozesse vorsieht. Ziel ist es, Sicherheitslücken zu schließen und die Systeme auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Ein Beispiel hierfür ist die Umstellung von Passwort-Authentifizierungen auf Managed Identities, um die Sicherheit zu erhöhen. Die Initiative betont auch die Bedeutung von Datenaustausch und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren, einschließlich Sicherheitsanbietern und Behörden, um eine ganzheitliche Sicherheitsstrategie zu gewährleisten.
Die Referenten gehen auch auf die Herausforderungen ein, die durch fragmentierte Sicherheitstools und isolierte Teams entstehen. Sie plädieren für eine stärkere Integration und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Sicherheitslösungen, um eine effektivere Verteidigung zu ermöglichen. Der Zero-Trust-Ansatz, der auf der ständigen Überprüfung von Identitäten und Zugriffsrechten basiert, wird als grundlegender Bestandteil moderner Sicherheitsstrategien hervorgehoben.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Rolle von KI in der Cybersicherheit. Die Referenten erläutern, wie KI genutzt werden kann, um Phishing-Angriffe zu erkennen, Sicherheitslücken zu schließen und die Reaktionszeit auf Bedrohungen zu verkürzen. Sie betonen, dass KI nicht nur die Effizienz von Sicherheitsteams erhöht, sondern auch weniger erfahrenen Fachkräften hilft, fundierte Entscheidungen zu treffen.
Abschließend wird die Bedeutung von Investitionen in Cybersicherheit hervorgehoben, sowohl in finanzieller Hinsicht als auch durch die Entwicklung neuer Technologien und Ansätze. Microsoft plant, in den nächsten fünf Jahren 20 Milliarden US-Dollar in die Sicherheit zu investieren, um den wachsenden Bedrohungen gerecht zu werden. Der Vortrag endet mit einem Appell zur Zusammenarbeit und zur Nutzung moderner Sicherheitslösungen, um die digitale Welt sicherer zu machen.
Ebru Baumann (Partner Technology Strategist),
Stephanus Schulte (Partner Solution Architect Security & Compliance)
Microsoft Deutschland
Hauptbühne
Cybersicherheit, Künstliche Intelligenz (KI) in der IT-Sicherheit, Zero Trust Ansatz, Secure Future Initiative, Phishing und generative KI
Microsoft Defender for Endpoint, Microsoft Security, Copilot, KQL (Kusto Query Language)
KI-Strategie
Microsoft Copilot
Agentic AI
Microsoft KI entmystifiziert: Copilots, Copilot Studio, Agents und Azure AI - Typen, Einsatzmöglichkeiten und Strategien
Niels Ophey, Account Technology Strategist bei Microsoft, erläuterte auf der Bechtle Microsoft World die strategische Bedeutung von KI in Unternehmen....
Niels Ophey, Account Technology Strategist bei Microsoft, präsentierte auf der Bechtle Microsoft World eine umfassende Einführung in die Welt der Künstlichen Intelligenz (KI) und deren strategische Bedeutung für Unternehmen. Er begann mit einem Rückblick auf die Entwicklung von KI-Services in Azure seit 2019 und betonte, dass KI kein vorübergehender Hype, sondern eine transformative Technologie sei, die Unternehmen in vielfältiger Weise verändert. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung von generativer KI, die seit 2022 einen Wendepunkt darstellt.
Ophey stellte die drei zentralen Dimensionen der Microsoft-KI-Plattform vor: Microsoft 365 Copilot für individuelle Produktivität, Copilot Studio für die Integration von Wissensquellen in Unternehmensprozesse und Azure AI Foundry für die Entwicklung und Anpassung von KI-Modellen. Er betonte, dass diese Plattformen nahtlos miteinander interagieren können, um Unternehmen eine flexible und skalierbare KI-Strategie zu ermöglichen. Ein besonderer Fokus lag auf der sogenannten Agentic AI, bei der KI-Agenten miteinander kommunizieren, um komplexe Aufgaben zu lösen. Diese Technologie eröffnet neue Möglichkeiten, Geschäftsprozesse zu optimieren und Innovationen voranzutreiben.
Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags war die Notwendigkeit, KI als Plattform zu betrachten, die nicht nur individuelle Produktivitätssteigerungen ermöglicht, sondern auch tiefgreifende Veränderungen in Geschäftsmodellen und Prozessen bewirken kann. Ophey erläuterte, wie Unternehmen KI in ihre Organisation integrieren können, von der Datenhaltung über die Nutzung von KI-Services bis hin zur Entwicklung eigener KI-Modelle. Er betonte die Bedeutung von Governance, Sicherheit und einer klaren Strategie, um KI erfolgreich und verantwortungsvoll einzusetzen.
Abschließend rief Ophey dazu auf, sich von isolierten Use Cases zu lösen und stattdessen eine umfassende KI-Strategie zu entwickeln. Er betonte, dass die Zukunft in der Integration von KI in Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle liegt, um nachhaltige Innovationen zu schaffen. Der Vortrag endete mit einem Ausblick auf die Möglichkeiten, die Microsofts KI-Plattformen bieten, und einer Einladung, die Potenziale von KI für das eigene Unternehmen zu entdecken.
Niels Ophey (Account Technology Strategist)
Microsoft Deutschland
Hauptbühne
Künstliche Intelligenz (KI), Microsoft Copilot, Copilot Studio, Azure AI Foundry, Agentic AI
Microsoft 365 Copilot, Copilot Studio, Azure AI Foundry, GitHub Copilot, Microsoft Cloud Adoption Framework
Windows 11
Copilot+ PCs
Microsoft Surface
Paneldiskussion: Die Zukunft der Produktivität: Windows 11, Copilot+ PCs und Microsoft Surface
Die Paneldiskussion beleuchtete die Zukunft der Produktivität mit Fokus auf Windows 11, Copilot+ PCs und Microsoft Surface. Die Sprecher diskutierten...
Die Paneldiskussion mit Franziska Divis, Niklas Preiss, Adelina Gerteis und Lisa Wieland drehte sich um die Zukunft der Produktivität, insbesondere im Kontext von Windows 11, Copilot+ PCs und Microsoft Surface. Die Sprecher betonten die Bedeutung von Sicherheitsstrategien und die Notwendigkeit, frühzeitig auf neue Technologien umzusteigen, um Sicherheitsrisiken wie Phishing und Hacking zu minimieren. Windows 11 wurde als Betriebssystem hervorgehoben, das speziell für die Anforderungen moderner KI-Anwendungen und Sicherheitsstandards entwickelt wurde.
Ein zentraler Punkt war die Einführung der neuen Geräteklasse Copilot+ PCs, die mit neuronalen Prozessoren (NPUs) ausgestattet sind, um KI-Workloads effizienter und energieeffizienter zu verarbeiten. Diese Geräte ermöglichen es Unternehmen, sowohl Cloud-basierte als auch lokale KI-Lösungen zu nutzen, was besonders für datensensible Anwendungen von Vorteil ist. Niklas Preiss erklärte, dass diese Hardware-Entwicklung ein entscheidender Schritt in der AI-Strategie von Microsoft sei und dass Unternehmen durch den Einsatz solcher Geräte ihre CO2-Bilanz verbessern und gleichzeitig die Produktivität steigern können.
Adelina Gerteis und Lisa Wieland betonten die Bedeutung einer klaren Strategie für die Einführung von KI in Unternehmen. Sie wiesen darauf hin, dass Unternehmen ihre Datenstruktur und Sicherheitsrichtlinien überprüfen sollten, bevor sie KI-Lösungen implementieren. Die Diskussion hob hervor, dass KI nicht nur die Produktivität auf individueller Ebene steigert, sondern auch auf Abteilungs- und Organisationsebene messbare Vorteile bringt. Beispiele hierfür sind schnellere Vertragsabschlüsse, effizientere Prozesse und eine gesteigerte Innovationsgeschwindigkeit.
Die Sprecher teilten auch Erfahrungen aus der Praxis, wie Microsoft selbst KI-Lösungen wie GitHub Copilot und M365 Copilot eingeführt hat. Diese Tools haben nicht nur die Produktivität der Mitarbeiter gesteigert, sondern auch die Innovationsrate und die Effizienz in der Produktentwicklung erheblich verbessert. Franziska Divis betonte, dass Unternehmen jeder Größe, von kleinen Betrieben bis hin zu großen Konzernen, von diesen Technologien profitieren können, wenn sie strategisch und zielgerichtet eingesetzt werden.
Abschließend wurde hervorgehoben, dass Unternehmen, die noch zögern, den Einstieg in KI und moderne Technologien wagen sollten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Panelteilnehmer ermutigten die Zuhörer, mit Workshops und Beratungen zu beginnen, um die besten Lösungen für ihre individuellen Bedürfnisse zu finden.
Franziska Divis (DPS D/A/CH Director),
Niklas Preiss (Head of Partner Development Surface)
und 2 weitere
Microsoft Deutschland, Bechtle
Hauptbühne
Windows 11, Copilot+ PCs, Microsoft Surface, Künstliche Intelligenz (KI), Sicherheitsstrategien in Unternehmen
Windows 11, Copilot+ PCs, Microsoft Surface, M365 Copilot, GitHub Copilot
Cybercrime
Ransomware
IT-Sicherheit
Globale Bedrohung Cybercrime und die Rolle der Polizei | Sicher ist, dass nichts sicher ist
Daniel Lorch, Ermittlungsleiter für Cybercrime, beleuchtet die Bedrohung durch Cyberkriminalität und die Rolle der Polizei. Er beschreibt Täterstrukturen, die zunehmende...
Daniel Lorch, Erster Kriminalhauptkommissar und Ermittlungsleiter für Cybercrime beim Polizeipräsidium Reutlingen, gibt einen tiefen Einblick in die Bedrohungslage durch Cyberkriminalität und die Rolle der Polizei. Er beschreibt die zunehmende Professionalisierung der Täter, die sich durch das Modell 'Crime as a Service' auszeichnet. Dabei spezialisieren sich Täter auf bestimmte Aufgaben, wie das Eindringen in Netzwerke oder das Verschlüsseln von Daten, und bieten ihre Dienste anderen Kriminellen an. Lorch hebt hervor, dass Schwachstellen in der Perimeter-Infrastruktur und unzureichende Authentifizierungsmechanismen die größten Risiken darstellen.
Ein zentrales Thema seines Vortrags ist die Bedeutung von Prävention. Er empfiehlt Unternehmen, ihre 'Kronjuwelen' zu identifizieren und gezielt zu schützen, beispielsweise durch den Einsatz von phishing-resistenter Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) wie Windows Hello for Business. Lorch kritisiert die oft unzureichende Umsetzung von Sicherheitsprojekten und betont, dass Prävention immer günstiger ist als die Bewältigung eines Angriffs.
Ein Highlight seines Vortrags ist die Schilderung erfolgreicher Polizeieinsätze gegen Ransomware-Gruppen wie Hive. Lorch beschreibt, wie die Polizei durch verdeckte Operationen die Infrastruktur der Täter infiltrierte, Unternehmen heimlich entschlüsselte und die Täter schließlich ausschaltete. Diese Aktionen, durchgeführt in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern wie dem FBI, zeigen die Effektivität eines koordinierten Vorgehens gegen Cyberkriminalität.
Abschließend ruft Lorch Unternehmen dazu auf, Sicherheitsvorfälle konsequent zu melden und sich mit relevanten Akteuren, einschließlich der Polizei, zu vernetzen. Er betont, dass Cyberangriffe nicht nur eine Frage des 'Ob', sondern des 'Wann' sind, und fordert Unternehmen auf, ihre Sicherheitsmaßnahmen proaktiv zu verbessern.
Daniel Lorch (Erster Kriminalhauptkommissar, Ermittlungsleiter Cybercrime)
Polizeipräsidium Reutlingen
Hauptbühne
Cybercrime, Ransomware, Crime as a Service, IT-Sicherheit, Phishing-resistente MFA
Windows Hello for Business, Microsoft 365 (M365), Entra
Die Closing Keynote der Bechtle Microsoft World 2025 in Offenburg, gehalten von Bilal Zafar, beleuchtete die transformative Rolle der Künstlichen...
Die Closing Keynote der Bechtle Microsoft World 2025 in Offenburg, gehalten von Bilal Zafar, einem Experten für Künstliche Intelligenz, bot einen umfassenden Überblick über die transformative Kraft der KI. Zafar, der in Harvard und Stanford studierte, begann mit einer Einführung in die Bedeutung von KI als die größte technologische Veränderung unserer Zeit. Er präsentierte praktische Anwendungen, darunter autonome Fahrzeuge wie die von Waymo, die bereits in Städten wie San Francisco und Los Angeles im Einsatz sind. Zafar zeigte, wie KI in der Medizin eingesetzt werden kann, etwa zur Diagnose von Krankheiten oder zur Analyse von Arztbriefen. Er betonte, dass KI bereits in der Lage ist, Handschriften zu lesen und medizinische Daten zu interpretieren, was die Effizienz und Genauigkeit in der Gesundheitsversorgung steigern kann.
Ein weiteres Highlight war die Demonstration von KI-gestützten Tools wie ChatGPT, DeepSeq und Gemini, die in Bereichen wie Bildung und persönlicher Kommunikation eingesetzt werden können. Zafar zeigte, wie KI in der Lage ist, komplexe Aufgaben wie die Erstellung von Bewerbungen oder die Unterstützung bei Hausarbeiten zu übernehmen. Er sprach auch über ethische Fragen und Datenschutz, insbesondere im Kontext von OpenAI und der Nutzung von Daten durch Unternehmen wie DeepMind.
Zafar ging auf die globale Perspektive ein und hob hervor, dass Länder wie die USA und China führend in der KI-Entwicklung sind, während Europa, insbesondere Deutschland, aufgrund von Bürokratie und Datenschutzvorgaben hinterherhinkt. Er forderte mehr Mut und Offenheit für technologische Innovationen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Ein emotionaler Moment der Keynote war die Diskussion über die Möglichkeit, Stimmen und Persönlichkeiten von Verstorbenen durch KI zu bewahren, was sowohl ethische als auch technologische Fragen aufwarf. Zafar schloss mit einem optimistischen Ausblick auf die Zukunft, in der KI dazu beitragen könnte, Krankheiten wie Krebs zu heilen und die Lebensqualität zu verbessern.
Die Veranstaltung, moderiert von Johanna Tissot, wurde von Udo Stiefvater und Alexander Hübner organisiert und bot ein breites Spektrum an Themen, von technologischen Innovationen bis hin zu ethischen Überlegungen. Mit über 2000 Teilnehmern war die Bechtle Microsoft World 2025 ein großer Erfolg und zeigte die Bedeutung von KI für die Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft.
Bilal Zafar (Unternehmer und Experte für Künstliche Intelligenz)
Speaker
Hauptbühne
Künstliche Intelligenz (KI), Technologische Innovationen, Autonome Fahrzeuge, Datenschutz und Ethik, Zukunft der Arbeit und Bildung
ChatGPT, DeepSeq, Gemini, Waymo, DeepMind AlphaFold
Cybersecurity
MDR
KI
Teamwork als Waffe gegen digitale Angreifer: Von Silos zu Synergien
Der Vortrag beleuchtet die Herausforderungen und Lösungen im Bereich der Cybersicherheit, insbesondere die Bedeutung von Managed Detection and Response (MDR)...
Der Vortrag mit dem Titel "Teamwork als Waffe gegen digitale Angreifer: Von Silos zu Synergien" wurde von Roman Schlenker, National Sales Engineer bei Sophos, und Stoyan Bozov, IT-Architekt bei Bechtle, gehalten. Im Fokus stand die zunehmende Bedrohung durch Cyberangriffe und wie Unternehmen durch den Einsatz moderner Sicherheitslösungen und Managed Detection and Response (MDR) geschützt werden können.
Roman Schlenker erläuterte die Angriffskette, die von der Informationsbeschaffung bis hin zur Datenexfiltration oder Ransomware reicht, und wie Sophos für jeden Schritt dieser Kette Lösungen bietet. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung von MDR, das weltweit von über 30.000 Kunden genutzt wird, und die Integration von Microsoft-Lösungen wie Microsoft Defender. Schlenker betonte, dass Angreifer oft legitime Tools wie PowerShell oder WMIC.exe nutzen, um Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen, und wie Sophos XDR solche Aktivitäten erkennt und meldet.
Ein weiteres Thema war die Rolle von KI in der Cybersicherheit. Schlenker zeigte, wie KI-basierte Systeme wie Sophos XDR und die Encrypted Payload Analysis Engine Angriffe erkennen können, selbst wenn verschlüsselter Datenverkehr genutzt wird. Er betonte, dass KI als Assistent für Sicherheitsexperten dient, um Angriffe schneller und effektiver abzuwehren.
Stoyan Bozov ergänzte den Vortrag mit einem Praxisbeispiel, bei dem ein Unternehmen durch mangelnde Sicherheitsmaßnahmen, wie das Deaktivieren der Zwei-Faktor-Authentifizierung, Opfer eines Angriffs wurde. Er hob hervor, wie Sophos MDR in solchen Fällen helfen kann, Angriffe zu erkennen und zu stoppen, bevor größerer Schaden entsteht. Bozov betonte die Vorteile der Schwarmintelligenz, die Sophos durch die Analyse von Daten aus über 30.000 Kundenumgebungen bietet, und die Kosteneffizienz eines externen Security Operations Centers (SOC) im Vergleich zu einem internen Aufbau.
Abschließend wurde die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen wie Bechtle und Sophos hervorgehoben, um Kunden umfassende Sicherheitslösungen zu bieten. Der Vortrag unterstrich, dass moderne Cybersicherheit nicht nur aus einzelnen Produkten besteht, sondern aus einer integrierten Plattform, die verschiedene Sicherheitslösungen und Datenquellen kombiniert, um Angriffe effektiv zu verhindern.
Roman Schlenker,
Stoyan Bozov
Sophos, Bechtle Karlsruhe/Offenburg
Brakout Space 1
Cybersecurity, Managed Detection and Response (MDR), Angriffsketten und Schutzmaßnahmen, Integration von Microsoft und Sophos, KI-gestützte Sicherheitslösungen
Sophos Firewall, Sophos Endpoint, Sophos MDR (Managed Detection and Response), Sophos XDR (Extended Detection and Response), Microsoft Defender
KI-Prompting
Large Language Modelle
Prompting-Techniken
Meistere KI-Prompting: So holst du das Maximum aus jeder Anfrage
Zymer Shala von Bechtle Karlsruhe Offenburg präsentierte Techniken und Best Practices für effektives KI-Prompting, um präzisere und kreativere Antworten von...
Zymer Shala, ein Experte von Bechtle Karlsruhe Offenburg, hielt einen Vortrag über die Kunst des KI-Promptings, um das Maximum aus Anfragen an Large Language Modelle (LLMs) wie ChatGPT herauszuholen. Der Vortrag begann mit einer Einführung in die Funktionsweise von LLMs, die als Vorhersagemaschinen arbeiten, indem sie Texte in Token umwandeln und basierend auf Trainingsdaten das nächste Token vorhersagen. Shala erklärte, wie Parameter wie Temperatur, Top-K und Top-P die Token-Auswahl beeinflussen und wie System-Prompts die Rolle und den Kontext eines Modells definieren können. Ein Beispiel war der geleakte System-Prompt von Claude AI, der Regeln wie das Verbot von Schmeicheleien und Emojis enthielt.
Shala stellte verschiedene Prompting-Techniken vor, darunter Zero-Shot, One-Shot und Few-Shot Prompting. Während Zero-Shot-Prompting keine Beispiele liefert, können One-Shot und Few-Shot-Prompts durch Beispiele präzisere Antworten ermöglichen. Rollenprompting, bei dem der KI eine spezifische Rolle zugewiesen wird, und Context Prompting, bei dem zusätzliche Informationen bereitgestellt werden, wurden ebenfalls hervorgehoben. Fortgeschrittene Techniken wie Chain of Thought, Self-Consistency und React (Reason and Act) wurden detailliert erläutert. Chain of Thought ermutigt die KI, schrittweise zu denken, während Self-Consistency mehrere Antworten generiert und die häufigste als korrekt auswählt. React kombiniert Denkprozesse mit externen Aktionen wie Web-Suchen.
Ein Blick in die Zukunft des Promptings zeigte das Konzept des Tree of Thought, bei dem die KI mehrere Lösungswege parallel verfolgt und die beste Option auswählt. Shala gab praktische Tipps, wie man präzise und spezifische Prompts formuliert, Beispiele liefert, Daten bereitstellt und das gewünschte Ausgabeformat definiert. Er betonte, dass positive Anweisungen effektiver sind als negative und dass die Grenzen des Modells bekannt sein sollten, um Halluzinationen zu vermeiden.
Zum Abschluss empfahl Shala einen späteren Vortrag von Yannick Blatter und Florian Fees über AI-Agents. Der Vortrag bot wertvolle Einblicke in die Optimierung von KI-Interaktionen und die Zukunft des Promptings.
Zymer Shala
Bechtle Karlsruhe/Offenburg
Brakout Space 1
KI-Prompting, Large Language Modelle, Prompting-Techniken, Zero-Shot, One-Shot und Few-Shot Prompting, Chain of Thought und Self-Consistency, Tree of Thought, System-Prompts, Zukunft des Prompting
ChatGPT, Claude AI
Bechtle AI-Powered External Risk Management Service (ERM)
Charles Kionga, Leiter des Competence Centers BIS bei Bechtle, präsentierte den neuen External Risk Management Service (ERM), der Unternehmen dabei...
Charles Kionga, Leiter des Competence Centers BIS bei Bechtle, stellte auf der Veranstaltung den neuen External Risk Management Service (ERM) vor, der speziell für die Herausforderungen moderner IT-Sicherheitsanforderungen entwickelt wurde. Der Service zielt darauf ab, Unternehmen bei der Überwachung und dem Schutz ihrer digitalen Angriffsfläche zu unterstützen. Kionga betonte, dass 83 % der Angriffe aus dem externen Bereich stammen und Unternehmen oft nur eingeschränkte Sichtbarkeit über ihre exponierten Assets haben.
Der ERM-Service basiert auf drei Hauptsäulen: Attack Surface Monitoring, Deep and Dark Web Monitoring sowie Digital Risk Protection. Beim Attack Surface Monitoring wird die gesamte digitale Angriffsfläche eines Unternehmens kontinuierlich überwacht, um Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Deep and Dark Web Monitoring ermöglicht es, Aktivitäten im Open Web, Deep Web und Dark Web zu verfolgen, um kompromittierte Accounts, gestohlene Daten oder potenzielle Bedrohungen zu identifizieren. Digital Risk Protection konzentriert sich auf den Schutz von Marken und digitalen Assets vor Missbrauch, wie z. B. durch Phishing-Webseiten, Fake-Apps oder Identitätsbetrug.
Kionga erläuterte, dass die Lösung auf Technologien von Checkpoint und Cyberend basiert, einem israelischen Unternehmen, das kürzlich von Checkpoint übernommen wurde. Die Threat Intelligence Engine von Checkpoint sammelt und analysiert Daten aus verschiedenen Quellen, darunter soziale Medien, Code-Repositories und Dark-Web-Marktplätze. Der Service wird als SaaS-Lösung angeboten und umfasst Funktionen wie kontinuierliches Monitoring, Alarmierung bei relevanten Bedrohungen und monatliches Reporting. Zudem bietet Bechtle Unterstützung bei der Remediation, z. B. durch Take-Down-Services für gefälschte Webseiten oder Apps.
Ein besonderer Fokus lag auf der strategischen Bedeutung des ERM-Ansatzes, der über traditionelle Penetrationstests hinausgeht. Während Penetrationstests eine Momentaufnahme der Sicherheitslage bieten, ermöglicht der ERM-Service eine kontinuierliche Überwachung und proaktive Maßnahmen. Kionga hob hervor, dass die Lösung besonders für Unternehmen mit digitalen Geschäftsmodellen, wie Webshops oder Kundenportalen, relevant ist, da diese häufig Ziel von Markenmissbrauch und Betrug sind.
Abschließend lud Kionga die Teilnehmer ein, den Service in einem kostenfreien Proof of Value (POV) zu testen, um einen Einblick in die eigene digitale Angriffsfläche zu erhalten. Interessierte können sich über einen QR-Code oder per E-Mail an das Competence Center BIS wenden. Die Veranstaltung endete mit einem Dank an die Teilnehmer und der Betonung der Relevanz von External Risk Management in der heutigen dynamischen IT-Landschaft.
Charles Kionga
Bechtle Internet Security & Services
Brakout Space 1
IT-Security, External Risk Management, Penetration Testing, Attack Surface Monitoring, Deep and Dark Web Monitoring, Digital Risk Protection, Threat Intelligence, Markenmissbrauch, Supply Chain Angriffe, Zero-Trust-Transformation
Checkpoint, Fortinet, Cisco, Zscaler, Cyberend
Post-Quanten-Kryptografie
Microsoft Majorana
Qubits
Quanten‑Krise oder Quantum‑Chance?: Post-Quanten-Kryptografie gegen Cyberattacken der Zukunft mit Microsoft Majorana
Der Vortrag von Stoyan Bozov beleuchtet die Herausforderungen und Chancen der Post-Quanten-Kryptografie im Kontext zukünftiger Cyberbedrohungen. Er erklärt die Grundlagen...
Stoyan Bozov, IT-Architekt bei Bechtle, führte in seinem Vortrag in die Welt der Post-Quanten-Kryptografie ein und beleuchtete die potenziellen Bedrohungen durch Quantencomputer für bestehende Verschlüsselungstechnologien. Er begann mit einer Einführung in die Grundlagen der Kryptografie, einschließlich symmetrischer und asymmetrischer Verschlüsselung, digitaler Signaturen und Hash-Funktionen. Anschließend erklärte er die Funktionsweise von Qubits, die durch ihre Fähigkeit, mehrere Zustände gleichzeitig einzunehmen, die Rechenleistung erheblich steigern können.
Ein zentraler Punkt des Vortrags war Microsofts Majorana-Prozessor, der auf topologischen Qubits basiert. Diese Technologie bietet eine höhere Stabilität und geringere Fehlerraten im Vergleich zu anderen Quantenprozessoren. Bozov hob hervor, dass Microsoft plant, bis 2030 einen Prozessor mit einer Million Qubits zu entwickeln, was erhebliche Auswirkungen auf die IT-Sicherheit haben könnte. Er warnte vor dem sogenannten „Q-Day“, dem Zeitpunkt, an dem Quantencomputer in der Lage sein werden, aktuelle Verschlüsselungsstandards wie RSA und ECC zu brechen.
Bozov betonte die Bedeutung einer frühzeitigen Vorbereitung auf diese Entwicklungen. Unternehmen sollten ihre Daten und Algorithmen analysieren, um sicherzustellen, dass sie zukunftssicher sind. Er stellte hybride Ansätze wie Hybrid-TLS vor, die klassische und quantensichere Verschlüsselung kombinieren, um eine Übergangslösung zu bieten. Microsoft bietet mit Azure Quantum Elements and Services bereits Tools an, um Unternehmen bei der Implementierung und Validierung quantensicherer Technologien zu unterstützen.
Neben den Risiken hob Bozov auch die positiven Anwendungen von Quantencomputern hervor, wie die Optimierung von Proteinfaltungen in der Biologie, die Entwicklung neuer Materialien und die Verbesserung der Energieversorgung. Er schloss mit der Aufforderung, sich frühzeitig mit der Thematik auseinanderzusetzen, um Wettbewerbsvorteile zu sichern und Kosten zu minimieren. Der Vortrag endete mit einer Einladung, weitere Fragen am Security-Stand zu stellen.
Stoyan Bozov
Bechtle Karlsruhe/Offenburg
Brakout Space 1
Post-Quanten-Kryptografie, Quantencomputer und Qubits, Microsoft Majorana-Prozessor, Hybride TLS-Verschlüsselung, Zukunft der IT-Sicherheit
Microsoft Majorana-Prozessor, Azure Quantum Elements and Services, Hybrid-TLS
Passkeys
FIDO2
Microsoft 365
Passkeys & FIDO2 mit M365: Sicher, einfach, passwortlos
Der Vortrag von Jannis Heizmann und Maximilian Seelinger auf der Bechtle Microsoft World 2023 beleuchtet die Vorteile und Implementierungsmöglichkeiten von...
Der Vortrag "Passkeys & FIDO2 mit M365: Sicher, einfach, passwortlos" von Jannis Heizmann und Maximilian Seelinger auf der Bechtle Microsoft World 2023 widmet sich der passwortlosen Authentifizierung im Microsoft 365-Umfeld. Die Referenten beginnen mit einer Einführung in die Grundlagen von Passkeys und FIDO2, wobei sie die Unterschiede zwischen den beiden Konzepten erläutern. FIDO2 ist ein Standard für passwortlose Authentifizierung, während Passkeys die praktische Umsetzung dieses Standards darstellen.
Die Referenten betonen die Sicherheitsvorteile passwortloser Authentifizierung, insbesondere im Hinblick auf die Abwehr von Identitätsangriffen. Laut dem Microsoft Cyber Defense Report 2022 sind über 99 % aller Identitätsangriffe auf Passwörter zurückzuführen. Passkeys eliminieren dieses Risiko, da keine Passwörter mehr verwendet werden. Sie erläutern auch, wie Passkeys durch moderne Kryptografie und Phishing-Resistenz eine sichere und benutzerfreundliche Alternative zu herkömmlichen Authentifizierungsmethoden darstellen.
Im praktischen Teil des Vortrags zeigen Heizmann und Seelinger, wie Passkeys in Microsoft 365 implementiert werden können. Sie stellen verschiedene Varianten vor, darunter Windows Hello for Business, YubiKeys und die Integration von Passkeys in den Microsoft Authenticator. Die technische Umsetzung erfolgt über Entra ID, das als zentraler Identity Provider dient. Sie betonen die Bedeutung von Conditional Access Policies, um die Nutzung von Passkeys zu erzwingen und Legacy-Protokolle zu blockieren.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der organisatorischen und technischen Vorbereitung. Die Referenten empfehlen eine strategische Entscheidung auf Leitungsebene, eine gründliche Analyse der bestehenden Infrastruktur und eine Pilotphase mit Schulungen für die Mitarbeiter. Sie warnen davor, Passkeys ohne ausreichende Vorbereitung einzuführen, da dies zu Akzeptanzproblemen führen kann. Zudem heben sie hervor, dass neue Anwendungen und Produkte künftig die Unterstützung für passwortlose Authentifizierung bieten müssen, um die Strategie langfristig erfolgreich umzusetzen.
Abschließend rufen die Referenten dazu auf, frühzeitig mit der Planung und Implementierung von Passkeys zu beginnen, um von den Sicherheits- und Effizienzvorteilen zu profitieren. Sie bieten Unterstützung bei der Analyse und Erstellung einer individuellen Roadmap an und betonen, dass die Zukunft der Authentifizierung passwortlos sein wird.
Jannis Heizmann,
Maximilian Seelinger
Bechtle Freiburg
Brakout Space 1
Passkeys, FIDO2, Microsoft 365, Passwortlose Authentifizierung, Cybersecurity
Microsoft 365, Entra ID, Microsoft Authenticator, Windows Hello for Business, YubiKey
KI-Agents
Microsoft Copilot
Agentic AI
Warum jeder über KI-Agents spricht – und warum Sie es auch tun sollten!
Der Vortrag von Jannik Blatter und Florian Vees beleuchtet die Rolle von KI-Agents und deren Potenzial, Arbeitsprozesse zu optimieren. Neben...
Jannik Blatter und Florian Vees, beide Consultants im Bereich Modern Work bei Bechtle, führten durch einen Vortrag, der die Bedeutung und das Potenzial von KI-Agents in der modernen Arbeitswelt beleuchtet. Zu Beginn wurde das Publikum eingeladen, über mögliche Einsatzszenarien von KI-Agents nachzudenken. Die Speaker stellten sich vor und erklärten, wie sie selbst KI-Tools wie Microsoft Copilot und BeMind AI nutzen, um ihre Effizienz zu steigern. Dabei wurden konkrete Funktionen wie Mail Summaries, Terminplanung und Meeting Summaries hervorgehoben, die den Arbeitsalltag erleichtern.
Ein zentraler Punkt des Vortrags war die Unterscheidung zwischen KI-Prozessen und echten Agents. Während KI-Prozesse klar definierte Abläufe haben, bei denen der Weg zum Ziel vorgegeben ist, arbeiten echte Agents autonom und benötigen lediglich ein Ziel, um eigenständig Ergebnisse zu liefern. Beispiele aus der Praxis, wie der B2B Sales Agent und der Ausschreibungs-Agent, wurden vorgestellt, um diese Unterschiede zu verdeutlichen. Beide Beispiele zeigten, wie KI-Prozesse in Unternehmen implementiert werden können, um Zeit und Ressourcen zu sparen, jedoch ohne die volle Autonomie eines echten Agents zu erreichen.
Ein weiteres Highlight war die Diskussion über Agentic AI, bei der mehrere Agents zusammenarbeiten, um komplexe Aufgaben zu lösen. Hier wurde ein Zukunftsszenario skizziert, in dem Agents wie ein Team aus Menschen agieren und Aufgaben vollständig autonom erledigen. Microsofts Vision einer sogenannten Frontier-Firm, in der Agents integraler Bestandteil der Arbeitsprozesse sind, wurde ebenfalls thematisiert.
Abschließend gaben die Speaker praktische Tipps zur Identifikation und Umsetzung von Use Cases für KI-Agents. Sie betonten die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Fachabteilungen und die Durchführung von Machbarkeitsstudien und Proof-of-Concepts, um den Einsatz von KI erfolgreich zu gestalten. Der Vortrag endete mit einem humorvollen Zitat, das die Bedeutung von Experimentierfreude und Innovation unterstreicht.
Jannik Blatter,
Florian Vees
Bechtle Stuttgart
Brakout Space 1
KI-Agents, Microsoft Copilot, KI-Prozesse, Agentic AI, Effizienzsteigerung durch KI
Microsoft Copilot, BeMind AI, Azure Open AI, Microsoft Viva Insights, Microsoft Fabric
Power Plattform
Besuchermanagement
Automatisierung
Besuchermanagement in 20 Minuten - Geht das wirklich mit Power Apps und Power Automate? Live-Demo mit Power Platform
Sophie Pirajean und Rebecca Strachan demonstrieren in einer Live-Challenge, wie eine Besuchermanagement-Lösung in 20 Minuten mit Power Apps und Power...
In einer Live-Demo präsentieren Sophie Pirajean und Rebecca Strachan, wie eine Besuchermanagement-Lösung in nur 20 Minuten mit der Microsoft Power Plattform umgesetzt werden kann. Die Challenge zielt darauf ab, die Leistungsfähigkeit von Low-Code/No-Code-Tools wie Power Apps und Power Automate zu demonstrieren. Der Prozess beginnt mit der Erstellung einer SharePoint-Liste, die als Datenquelle für die Anwendung dient. Die Liste enthält Felder wie Vorname, Nachname, Firmenname, Ansprechpartner, Besuchsgrund, Datum und Besuchsstatus. Anschließend wird eine Power App entwickelt, die es ermöglicht, Besucherdaten über ein benutzerfreundliches Interface zu erfassen und direkt in die SharePoint-Liste zu speichern. Die App wird mit modernen Design-Elementen ausgestattet, um eine ansprechende Benutzererfahrung zu gewährleisten.
Im zweiten Teil der Demo wird ein Workflow mit Power Automate erstellt, der automatisch eine Gästekarte generiert, sobald ein neuer Eintrag in der SharePoint-Liste erstellt wird. Der Workflow umfasst mehrere Schritte, darunter das Abrufen von Daten aus der SharePoint-Liste, die Erstellung eines Barcodes über eine API und die Gestaltung der Gästekarte mit HTML. Die Gästekarte wird schließlich in ein PDF-Dokument umgewandelt und auf SharePoint gespeichert. Die gesamte Lösung wird live getestet, um zu überprüfen, ob sie innerhalb des gesetzten Zeitrahmens von 20 Minuten funktioniert. Die Demo zeigt eindrucksvoll, wie Unternehmen mit der Power Plattform manuelle Prozesse automatisieren und effizienter gestalten können.
Sophie Pirajean,
Rebecca Strachan
Bechtle Karlsruhe/Offenburg, Bechtle Bodensee
Brakout Space 1
Power Apps, Power Automate, Low-Code/No-Code, Besuchermanagement, Automatisierung
Power Apps, Power Automate, SharePoint, OneDrive
Microsoft Fabric
Medallion-Architektur
Power BI
End-to-End Fabric: A Live PoC from Source to Medallion Magic
Sebastian Schwarzmann, Business Data Consultant bei Bechtle, präsentierte eine Live-Demonstration der Microsoft Fabric Plattform. Er erklärte die zentralen Funktionen von...
Sebastian Schwarzmann, Business Data Consultant bei Bechtle und Teil des Teams Nürnberg, das als Kompetenzzentrum für Microsoft Fabric fungiert, präsentierte eine detaillierte Einführung in die Microsoft Fabric Plattform. Die Veranstaltung bot eine Live-Demonstration, die die End-to-End-Funktionalitäten von Microsoft Fabric veranschaulichte. Microsoft Fabric, ein Produkt, das Ende 2023 von Microsoft eingeführt wurde, bündelt sieben zentrale Technologien, die Unternehmen eine einheitliche Datenplattform bieten. Ziel ist es, Datensilos aufzubrechen und eine globale Sicht auf Unternehmensdaten zu ermöglichen.
Schwarzmann erläuterte die Medallion-Architektur, die in drei Schichten unterteilt ist: Bronze, Silver und Gold. Im Bronze-Layer werden Daten 1:1 aus den Quellsystemen kopiert, im Silver-Layer werden diese Daten bereinigt und konsolidiert, und im Gold-Layer werden sie für spezifische Anwendungsfälle wie Sales Reporting aufbereitet. Die Demonstration zeigte, wie Daten aus einer Azure SQL Datenbank mithilfe von Data Pipelines und Notebooks in die verschiedenen Schichten der Architektur integriert werden. Dabei wurde auch die Flexibilität von Microsoft Fabric hervorgehoben, das sowohl Low-Code- als auch Python-basierte Ansätze unterstützt.
Ein zentraler Bestandteil der Präsentation war die Nutzung von Power BI für interaktive Dashboards. Schwarzmann zeigte, wie Berichte erstellt werden können, die Umsatzdaten nach Dimensionen wie Zeit oder Region visualisieren. Diese Berichte sind interaktiv und ermöglichen es Nutzern, Datenpunkte auszuwählen, um detaillierte Einblicke zu erhalten. Die Integration von Power BI in Microsoft Fabric ermöglicht es Unternehmen, von statischen Berichten zu dynamischen, interaktiven Dashboards überzugehen.
Die Präsentation schloss mit einer Zusammenfassung der Vorteile von Microsoft Fabric, darunter die zentrale Datenverwaltung, die Unterstützung verschiedener Wissensstände (von SQL bis Low-Code) und die Möglichkeit, Daten für eine Vielzahl von Anwendungsfällen zu nutzen, einschließlich AI-gestützter Analysen und Chatbots. Schwarzmann lud die Teilnehmer ein, bei weiteren Fragen auf ihn oder seine Kollegen zuzukommen.
Sebastian Schwarzmann
Bechtle Nürnberg
Brakout Space 1
Microsoft Fabric, Datenplattformen, ETL-Prozesse, Medallion-Architektur, Power BI
Microsoft Fabric, Power BI, Azure SQL Datenbank, Data Factory, One Lake
KI-Sicherheit
Prompt Injection
Large Language Models
Hacking Large Language Model Applications (KI)
Michael Thumann sprach über die Sicherheitsrisiken und Schwachstellen von Large Language Models (LLMs) und deren Anwendungen. Er stellte vier Hauptschwachstellen...
Michael Thumann, ein Experte für IT-Sicherheit, hielt einen Vortrag über die Sicherheitsrisiken und Schwachstellen von Large Language Models (LLMs) und deren Anwendungen. Er begann mit einem Disclaimer, dass Hacking ohne Legitimation eine Straftat ist, und betonte die Wichtigkeit, Experimente nur in kontrollierten Umgebungen durchzuführen. Thumann erklärte die Grundlagen von LLMs, die auf neuronalen Netzen und Wahrscheinlichkeitsrechnungen basieren, und beleuchtete typische Anwendungsfälle wie Textgenerierung, Übersetzungen und die Automatisierung von Suchprozessen.
Ein zentraler Punkt des Vortrags war die Vorstellung der OWASP Top 10 für Large Language Model Applications, einer Liste der häufigsten Schwachstellen in KI-Systemen. Thumann konzentrierte sich auf vier Schwachstellen: Prompt Injection, Sensitive Information Disclosure, Training Data Poisoning und Misinformation. Er erläuterte, wie Angreifer durch Prompt Injection das Verhalten von KI-Systemen manipulieren können, entweder direkt oder indirekt. Beispiele wie die Manipulation von ChatGPT und Microsoft Copilot zeigten die praktischen Auswirkungen dieser Schwachstelle.
Sensitive Information Disclosure wurde anhand von Beispielen illustriert, bei denen KI-Systeme dazu gebracht wurden, sensible Informationen preiszugeben, etwa durch geschickte Formulierungen. Training Data Poisoning, bei dem Angreifer die Trainingsdaten einer KI manipulieren, um deren Verhalten zu beeinflussen, wurde ebenfalls thematisiert. Thumann betonte, dass solche Angriffe oft Geduld und Präzision erfordern, aber für Angreifer mit hohen potenziellen Gewinnen lohnend sind.
Ein weiteres Thema war Misinformation, bei der KI-Systeme falsche oder irreführende Informationen generieren. Thumann zeigte, wie fehlerhafte Code-Beispiele oder erfundene Paketnamen zu Sicherheitsrisiken führen können. Er warnte davor, den Ergebnissen von KI-Systemen blind zu vertrauen, und betonte die Notwendigkeit, diese kritisch zu überprüfen.
Abschließend hob Thumann hervor, dass KI-Technologien nicht ignoriert oder verteufelt werden sollten. Stattdessen sollten Sicherheitsmaßnahmen entwickelt und implementiert werden, um die Technologie sicher und effektiv zu nutzen. Er betonte, dass der Umgang mit neuen Technologien ein Lernprozess ist, der Zeit und Engagement erfordert. Der Vortrag endete mit der Aufforderung, KI verantwortungsvoll und sicher einzusetzen.
Michael Thumann
Bechtle Bodensee
Brakout Space 2
Hacking von KI-Systemen, Large Language Models, Prompt Injection, Sensitive Information Disclosure, Training Data Poisoning, Misinformation
ChatGPT, Microsoft Copilot, Burp, OWASP Top 10 für Large Language Model Applications
Azure AI
KI-Projekte
Individualentwicklung
KI mit Azure AI - so individuell wie Ihr Unternehmen!
Paul Zeinhofer von Smartpoint, einer Tochterfirma von Bechtle, präsentierte auf der Veranstaltung die Möglichkeiten und Herausforderungen von Microsoft Azure AI...
Paul Zeinhofer, Vertreter von Smartpoint, einer Tochterfirma von Bechtle, führte die Zuhörer in die Welt der Microsoft Azure AI Services ein. Er begann mit einer Analyse der Herausforderungen bei KI-Projekten, insbesondere der hohen Misserfolgsrate, die oft auf überzogene Erwartungen, unpassende Technologien und unzureichende Datengrundlagen zurückzuführen ist. Zeinhofer betonte, dass KI-Projekte wie klassische IT-Projekte angegangen werden sollten, mit klaren Anforderungen, Prozessanalysen und einer realistischen Bewertung der Technologie.
Im Hauptteil der Präsentation stellte er die verschiedenen Azure AI-Services vor, darunter den Azure OpenAI Service, der Zugriff auf vortrainierte Sprachmodelle bietet, und die Azure AI Search, die semantische Suchfunktionen ermöglicht. Weitere Services wie Azure Document Intelligence, Azure AI Speech, Azure AI Translate und Azure AI Vision wurden ebenfalls erläutert, wobei Zeinhofer auf konkrete Anwendungsfälle einging. Beispielsweise können mit Azure Document Intelligence Rechnungen automatisiert verarbeitet werden, während Azure AI Vision für die Analyse und Tagging von Bildern genutzt werden kann.
Ein Highlight war die Vorstellung des Smartpoint AI Portals, einer Plattform, die verschiedene Azure AI-Funktionen wie Chatbots, Transkriptionen und Übersetzungen integriert. Zeinhofer zeigte auch, wie diese Services in spezifische Kundenprojekte eingebunden werden können, etwa für ein österreichisches Bundesministerium oder einen Energieversorger. Dabei hob er die Flexibilität und Skalierbarkeit der Azure AI-Services hervor, die es ermöglichen, maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedliche Branchen und Anforderungen zu entwickeln.
Abschließend lud Zeinhofer die Teilnehmer ein, sich bei Interesse an Starter-Workshops oder individuellen Beratungen zu beteiligen, um die Potenziale von KI in ihren Unternehmen zu erschließen. Er betonte, dass die richtige Herangehensweise und die Auswahl der passenden Tools entscheidend für den Erfolg von KI-Projekten sind.
Paul Zeinhofer
smartpoint
Brakout Space 2
Microsoft Azure AI Services, Individualentwicklung von KI-Lösungen, Herausforderungen bei KI-Projekten, Integration von KI in Unternehmensprozesse, Anwendungsfälle für Azure AI
Microsoft Azure AI, Azure OpenAI Service, Azure AI Search, Azure Document Intelligence, Azure AI Speech, Azure AI Translate, Azure AI Language Service, Azure AI Vision, Microsoft Copilot, Smartpoint AI Portal
SaaS Data Backup
Microsoft 365
Entra ID
Cyberresilienz für M365 + Entra ID: Wie Wikinger für unzerstörbare Backups sorgen
Michael Heuer von Keepit erläutert die Notwendigkeit von SaaS Data Backups, insbesondere für Microsoft 365 und Entra ID. Er betont...
Michael Heuer, ein Experte von Keepit, präsentierte auf der Veranstaltung die Bedeutung von SaaS Data Backups, insbesondere für Microsoft 365 und Entra ID. Er hob hervor, dass viele Unternehmen die Risiken von Datenverlust durch Cyberangriffe, Fehlkonfigurationen oder menschliche Fehler unterschätzen. Ein zentraler Punkt seiner Präsentation war das Shared Responsibility Prinzip von Microsoft, das klarstellt, dass Microsoft für den Betrieb der SaaS-Applikationen verantwortlich ist, während die Sicherung der Daten in der Verantwortung der Nutzer liegt.
Heuer erklärte, dass Microsoft selbst empfiehlt, Backups einzuspielen, falls Daten durch Ransomware-Angriffe oder andere Vorfälle verloren gehen. Er betonte, dass Entra ID, das Herzstück der Microsoft Cloud-Umgebung, besonders anfällig für Angriffe ist und daher explizit gesichert werden sollte. Laut Heuer wird Entra ID 50-mal häufiger angegriffen als Microsoft 365. Neben der Cyberresilienz nannte er regulatorische Anforderungen wie NIST 2, DORA und Kritis als weitere Gründe für die Notwendigkeit von Backups. Diese Regulierungen verpflichten Unternehmen, geschäftskritische Daten zu sichern und ein Business Continuity Konzept zu implementieren.
Ein weiterer Vorteil von SaaS Data Backups ist laut Heuer die Möglichkeit, Kosten zu sparen, beispielsweise durch das Abschalten von Lizenzen für ehemalige Mitarbeiter oder das Vermeiden von zusätzlichen Kosten bei SharePoint Online. Zudem sprach er über die wachsende Bedeutung von Datenunabhängigkeit und Cloud-Exit-Strategien, insbesondere im Hinblick auf geopolitische Unsicherheiten und den US-amerikanischen Cloud Act, der Zugriff auf Daten weltweit ermöglicht.
Heuer stellte die Besonderheiten von Keepit vor, einem spezialisierten Anbieter für SaaS Data Backups. Keepit bietet eine native Cloud-to-Cloud-Backup-Lösung mit eigener Infrastruktur, die unabhängig von Hyperscalern ist. Die Lösung zeichnet sich durch einfache Bedienung, schnelle Installation und unlimitierte Datenaufbewahrung aus. Zudem ist Keepit eine 100% EU-basierte Firma, die höchsten Datenschutzstandards entspricht. Heuer betonte, dass die Plattform kontinuierlich erweitert wird, um weitere Workloads wie Okta und Atlassian-Produkte (Jira, Confluence) zu unterstützen. Abschließend unterstrich er, dass Keepit durch seine Spezialisierung und EU-Konformität eine einzigartige Lösung für Unternehmen bietet, die ihre Daten sicher und resilient halten möchten.
Michael Heuer
Keepit
Brakout Space 2
SaaS Data Backup, Cyberresilienz, Microsoft 365, Entra ID, Shared Responsibility Prinzip
Keepit, Microsoft 365, Entra ID, Okta, Atlassian-Produkte (Jira, Confluence)
Azure AI
Sprachassistent
Microsoft 365
Hey Boss, erledigt! - Der Azure AI Voice-Assistent für smarte Kommunikation
Markus Etzel und Leon Molkenthin präsentierten auf der Bechtle Microsoft World einen Azure AI Voice-Assistenten, der sprachgesteuerte Aufgaben wie Terminplanung...
Markus Etzel und Leon Molkenthin stellten auf der Bechtle Microsoft World den Azure AI Voice-Assistenten vor, ein innovatives Tool zur sprachgesteuerten Automatisierung von Aufgaben wie Terminplanung und Raumreservierung. Die Idee entstand aus einer praxisnahen Aufgabenstellung, die Markus seinem Team, einschließlich Leon und Richard Schäffler, gab. Ziel war es, eine Lösung zu entwickeln, die sich nahtlos in bestehende Microsoft 365-Umgebungen integriert und dabei auf Azure AI und andere Microsoft-Tools zurückgreift.
Der Assistent ermöglicht es Nutzern, per Telefon Aufgaben zu delegieren, wie z. B. Meetings zu planen oder Informationen abzurufen. Die technische Umsetzung basiert auf Azure Communication Services, die als Schnittstelle für Telefonie dienen, sowie auf einem Python-Skript, das die Kommunikation zwischen verschiedenen Azure-Diensten steuert. Die Sprachverarbeitung erfolgt durch ein GPT-Modell und Azure AI Services Custom Voice, während Power Automate für die Ausführung von Workflows wie das Versenden von Termineinladungen genutzt wird.
Eine Live-Demo veranschaulichte die Funktionalität: Der Assistent konnte erfolgreich einen Termin für zwei Personen planen und einen passenden Raum buchen. Dabei wurde auch auf Datenschutz geachtet, indem nur interne Rufnummern autorisiert wurden. Die Präsentation hob hervor, dass die Lösung mit vorhandenen Microsoft-Tools realisiert wurde, was die Implementierung erleichtert und Kosten reduziert.
Abschließend wurden mögliche Erweiterungen diskutiert, wie z. B. die Integration von Reiseplanung, Mehrsprachigkeit und Stimmungsanalysen. Auch die Nutzung des Assistenten für externe Anrufe oder als IT-Support-Agent wurde als Zukunftsperspektive genannt. Die Referenten betonten, dass die Technologie großes Potenzial für die Optimierung von Geschäftsprozessen bietet und dass viele Unternehmen bereits die notwendigen Tools besitzen, um ähnliche Lösungen zu entwickeln.
Markus Etzel,
Leon Molkenthin
Bechtle Hamburg
Brakout Space 2
Azure AI, Sprachassistenten, Modern Work, Microsoft 365, Datenschutz in AI
Azure Communication Services, Azure AI Foundry, GPT-Modell, Microsoft Graph, Power Automate
Microsoft 365
Kollaborationsarchitektur
Transformationsprozesse
Microsoft 365 – Die unterschätzte Revolution in der modernen Arbeitswelt
Der Vortrag beleuchtet die Herausforderungen und Potenziale von Microsoft 365 in der modernen Arbeitswelt. Antje Vogt und Elmar Schöttner diskutieren,...
Der Vortrag „Microsoft 365 – Die unterschätzte Revolution in der modernen Arbeitswelt“ von Antje Vogt und Elmar Schöttner thematisiert die Herausforderungen und Chancen, die mit der Einführung und Nutzung von Microsoft 365 einhergehen. Beide Referenten bringen unterschiedliche Perspektiven ein: Antje Vogt als Organisationsentwicklerin, die sich auf Transformationsprozesse konzentriert, und Elmar Schöttner als IT-Experte, der die technische Umsetzung und Optimierung von Microsoft 365 verantwortet.
Die zentrale These des Vortrags ist, dass viele Unternehmen das volle Potenzial von Microsoft 365 nicht ausschöpfen. Häufig wird die Plattform lediglich als Ersatz für bestehende Tools genutzt, ohne die zugrunde liegenden Arbeitsweisen zu hinterfragen oder zu modernisieren. Dies führt zu einer „Illusion der Nutzung“, bei der zwar neue Technologien eingeführt werden, die Arbeitskultur und Prozesse jedoch unverändert bleiben. Ein Beispiel hierfür ist die Einführung von Teams während der Corona-Pandemie, die zwar die Kommunikation ermöglichte, aber keine grundlegende Veränderung der Arbeitsweise bewirkte.
Ein wesentlicher Punkt des Vortrags ist die Bedeutung einer klaren Kollaborationsarchitektur. Diese umfasst sowohl technische als auch organisatorische Aspekte und soll sicherstellen, dass die Plattform effizient und sicher genutzt wird. Themen wie Namenskonventionen, Rollen- und Rechtevergabe, Datenschutz und die Integration von Abteilungen und externen Partnern wurden ausführlich diskutiert. Die Referenten betonten, dass eine unstrukturierte Einführung von Microsoft 365 zu Wildwuchs und ineffizienter Nutzung führen kann.
Ein weiteres zentrales Thema war die Notwendigkeit, die Unternehmenskultur aktiv zu gestalten, um die Transformation der Arbeitsweise zu ermöglichen. Die Technologie allein kann keine Veränderung bewirken; es bedarf einer bewussten Anpassung der Prozesse und Denkweisen. Die Referenten schlugen vor, Microsoft Ideation Workshops durchzuführen, um die spezifischen Herausforderungen und Ziele eines Unternehmens zu identifizieren und eine maßgeschneiderte Lösung zu entwickeln.
Abschließend betonten Vogt und Schöttner, dass Microsoft 365 eine enorme Chance für Unternehmen darstellt, die Zusammenarbeit und Effizienz zu verbessern. Allerdings erfordert dies eine ganzheitliche Herangehensweise, die sowohl technische als auch kulturelle Aspekte berücksichtigt. Sie riefen die Teilnehmer dazu auf, die Plattform nicht nur als technisches Tool, sondern als Katalysator für nachhaltige Veränderungen zu sehen.
Antje Vogt,
Elmar Schöttner
Bechtle Freiburg
Brakout Space 2
Microsoft 365, Kollaborationsarchitektur, Transformationsprozesse in Unternehmen, Nutzung von Cloud-Diensten, Herausforderungen bei der Einführung von Microsoft 365
Microsoft 365, Teams, SharePoint, OneDrive, Planner, To-Do, Bookings, Viva, Intune
Datensicherheit
Microsoft 365
Datenklassifizierung
Daten unter Kontrolle: Mit Microsoft 365 ihre Daten besser schützen
Tim Fischinger, IT-Consultant bei Bechtle Bodensee, präsentierte in seinem Vortrag, wie Unternehmen mit Microsoft 365 ihre Daten besser schützen können....
Tim Fischinger, IT-Consultant bei Bechtle Bodensee, hielt einen Vortrag über die Verbesserung der Datensicherheit mit Microsoft 365. Er begann mit einer Analyse der Herausforderungen, denen Unternehmen im Bereich Datensicherheit gegenüberstehen, und präsentierte Statistiken, die zeigen, dass über 80 % der Unternehmen kein Konzept zur Datenklassifizierung haben. Fischinger kategorisierte Daten in drei Hauptgruppen: nicht vertrauliche, sensible und hochsensible Daten. Er betonte, dass der Verlust hochsensibler Daten, wie Geschäftsgeheimnisse oder personenbezogener Daten, geschäftsgefährdend sein kann.
Er ging auf die Bedrohungen durch externe Angreifer wie Hacker und interne Mitarbeitende ein, die entweder absichtlich oder versehentlich Daten gefährden können. Externe Angriffe wie Phishing und interne Risiken wie das Kopieren von Daten auf USB-Sticks oder das Teilen von Daten mit nicht autorisierten KI-Lösungen wurden detailliert beschrieben. Fischinger hob hervor, dass interne Risiken oft überwiegen, da Mitarbeitende bereits Zugriff auf die Daten haben.
Im praktischen Teil des Vortrags stellte er die vier Phasen eines Projekts zur Datensicherung mit Microsoft 365 vor: Datenklassifizierung, technische Schutzmaßnahmen, Implementierung von Data Loss Prevention und die Einhaltung regulatorischer Anforderungen. Er erklärte, wie Microsoft 365 Daten klassifizieren kann, indem es Muster wie Personalausweisnummern erkennt und diese mit unterstützenden Elementen wie Texten kombiniert. Anschließend zeigte er, wie klassifizierte Daten mit Labels versehen werden können, um Richtlinien wie Verschlüsselung oder Einschränkungen beim Teilen umzusetzen.
Fischinger demonstrierte auch die Möglichkeiten von Microsoft 365, Daten in verschiedenen Umgebungen zu schützen, darunter Office 365-Anwendungen, Endpunkte, On-Premise-Speicher und andere Cloud-Dienste. Er erläuterte, wie adaptive Data Loss Prevention durch das Insider Risk Management von Microsoft funktioniert, das KI-gestützt Anomalien im Verhalten von Mitarbeitenden erkennt und darauf basierend Maßnahmen einleitet. Beispiele wie das Blockieren von Datenabflüssen oder das Verhindern des Zugriffs auf Unternehmensdaten wurden vorgestellt.
Abschließend zeigte Fischinger praktische Anwendungsfälle, wie das automatische Labeling von Dokumenten in Word oder SharePoint und die Verhinderung von Datenverlust durch KI-Lösungen wie ChatGPT. Er betonte, dass Microsoft 365 umfassende und granulare Möglichkeiten bietet, um Daten effektiv zu schützen und Unternehmen vor internen und externen Bedrohungen zu bewahren.
Tim Fischinger
Bechtle Bodensee
Brakout Space 2
Datensicherheit, Datenklassifizierung, Data Loss Prevention, Microsoft 365, Insider Risk Management
Microsoft 365, Microsoft Defender for Endpoint, Microsoft Defender for Cloud Apps, Microsoft Copilot, SharePoint, Exchange Online, OneDrive, Power BI
Windows Resiliency Initiative
IT-Sicherheit
Cyberangriffe
Windows Resiliency Initiative: Warum Microsoft sie einführt und was das für die Sicherheit bedeutet.
Die Präsentation von Stoyan Bozov und Felix Schmieder auf der Microsoft Word Veranstaltung beleuchtete die Windows Resiliency Initiative, die Microsoft...
Die Präsentation von Stoyan Bozov und Felix Schmieder auf der Microsoft Word Veranstaltung drehte sich um die Windows Resiliency Initiative, die Microsoft ins Leben gerufen hat, um die IT-Resilienz zu stärken und Unternehmen besser vor Cyberangriffen und Systemausfällen zu schützen. Die Initiative wurde als Reaktion auf Vorfälle wie den CrowdStrike-Ausfall 2024 entwickelt, bei dem weltweit etwa 8 Millionen Systeme durch ein fehlerhaftes Update lahmgelegt wurden. Microsoft zog daraus die Lehre, dass Betriebssysteme widerstandsfähiger gestaltet werden müssen, um solche Katastrophen zu verhindern.
Die Initiative basiert auf vier Säulen: verbesserte Systemzuverlässigkeit, Reduzierung von Administratorrechten, strengere Kontrollen von Apps und Treibern sowie die Integration von Identitäts- und Cloud-Sicherheitslösungen. Ein zentrales Element ist das Quick Machine Recovery, ein Tool, das Systeme nach einem Ausfall schnell analysiert, repariert und wiederherstellt. Dieses Tool nutzt Azure-basierte Technologien und maschinelles Lernen, um Probleme zu identifizieren und Lösungen bereitzustellen. Weitere Maßnahmen umfassen Hot-Patching, das Updates ohne Neustart ermöglicht, und die Einführung eines Tier-Modellings, um Administratorrechte zu beschränken.
Die Sprecher betonten die Bedeutung von präventiven Maßnahmen wie regelmäßigen Backups, der Nutzung von Cloud-Backup-Lösungen und der Sensibilisierung von Mitarbeitern für Sicherheitsrisiken. Sie wiesen darauf hin, dass viele Unternehmen zwar Backups erstellen, diese jedoch oft nicht testen, was im Ernstfall zu Problemen führen kann. Zudem wurde die Wichtigkeit von Schulungen hervorgehoben, um Mitarbeiter für Themen wie Phishing, Passwortsicherheit und den Umgang mit Sicherheitsvorfällen zu sensibilisieren.
Die Präsentation schloss mit der Empfehlung, Notfallpläne zu erstellen und regelmäßig zu überprüfen. Unternehmen sollten sich auch externe Hilfe holen, um ihre Sicherheitsstrategien zu optimieren. Die Windows Resiliency Initiative ist ein Schritt in Richtung einer sichereren und widerstandsfähigeren IT-Landschaft, die Unternehmen hilft, sich besser auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten.
Stoyan Bozov,
Felix Schmieder
Bechtle Karlsruhe/Offenburg
Brakout Space 2
Windows Resiliency Initiative, IT-Resilienz, Cyber Security, Best Practices für IT-Sicherheit, Microsoft Sicherheitsstrategien
Windows Resiliency Initiative, Windows Hello, Quick Machine Recovery, Azure, Windows 11
Governance
Microsoft 365
Copilot
Ganzheitliche Governance für Microsoft 365 und Copilot - Ihr Schlüssel zu mehr Sicherheit, Kontrolle und weniger Datenmüll & KI Halluzinationen!
Ragnar Heil präsentierte in Offenburg einen Vortrag über die Bedeutung von Governance für Microsoft 365 und Copilot. Er betonte die...
Ragnar Heil, Business Development Manager bei Hanse Vision und Microsoft MVP, hielt in Offenburg einen Vortrag über die Bedeutung von Governance für Microsoft 365 und Copilot. Er begann mit einer Einführung in die Herausforderungen, die durch die zunehmende Nutzung von KI und Copilot-Agenten entstehen, darunter Sicherheitsrisiken, gesetzliche Anforderungen und die Gefahr von Datenmüll. Heil betonte, dass Governance ein strategisches Thema sein muss, das nicht nur reaktiv, sondern ganzheitlich angegangen werden sollte.
Ein zentraler Punkt des Vortrags war der EU AI Act, der ab August 2024 neue Anforderungen an die Nutzung von KI-Systemen stellt, darunter Transparenzpflichten, Risikokategorisierungen und Schulungen für Mitarbeiter. Heil lobte die Regulierung der Europäischen Union als notwendig, um die Risiken der KI zu minimieren und gleichzeitig deren Potenzial zu nutzen.
Er stellte verschiedene Tools und Ansätze vor, um Governance effektiv umzusetzen. Microsofts PureView wurde als ein leistungsstarkes Tool hervorgehoben, das Funktionen wie Datenklassifizierung, Compliance-Score-Überwachung und automatisierte Löschprozesse bietet. Heil betonte jedoch, dass Drittanbieter-Tools wie die von Rancor oft eine breitere Unterstützung für verschiedene Workloads und eine bessere Benutzerfreundlichkeit bieten. Rancor wurde als einziger Anbieter genannt, der eine umfassende Unterstützung für Workloads wie Azure AI Foundry, Power BI und Power Automate bietet.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Change Management und der Notwendigkeit, Mitarbeiter in den Prozess einzubinden. Heil warnte vor der Gefahr, dass die Einführung neuer Technologien wie Copilot und KI-Agenten zu Überforderung und Mikrostress führen kann, wenn sie nicht strategisch begleitet wird. Er plädierte für eine Kombination aus technischen Lösungen und Schulungen, um eine nachhaltige Akzeptanz und Nutzung sicherzustellen.
Abschließend betonte Heil die Bedeutung von Lebenszyklus-Management und Access Reviews, um sicherzustellen, dass Rechte und Zugriffe regelmäßig überprüft und angepasst werden. Er stellte auch die Herausforderungen bei der Kostenkontrolle von Copilot-Agenten heraus und zeigte, wie Tools wie Rancor helfen können, diese transparent zu machen und zu managen.
Der Vortrag endete mit einer Einladung zur weiteren Diskussion und der Möglichkeit, sich für Beratungsgespräche zu registrieren.
Ragnar Heil
HanseVision
Brakout Space 2
Governance für Microsoft 365, Copilot und KI-Agenten, EU AI Act und gesetzliche Anforderungen, Datenklassifizierung und Compliance, Change Management und User Training
Microsoft 365, Copilot, SharePoint, PureView, Rancor Governance Tools
AI-Cards
Künstliche Intelligenz
Microsoft Copilot
AI Cards: Ihre Eintrittskarte in die Welt der künstlichen Intelligenz
Ebru Baumann von Microsoft und Florian Vees von Bechtle präsentierten die AI-Cards, ein Tool zur Identifikation und Entwicklung von KI-Use-Cases....
Ebru Baumann, Partner Technology Strategist bei Microsoft, und Florian Vees, Lead Consultant für Modern Work bei Bechtle, führten eine Präsentation über die AI-Cards durch, ein innovatives Tool zur Identifikation und Entwicklung von KI-Use-Cases. Die AI-Cards wurden entwickelt, um Unternehmen und Partnern wie Bechtle dabei zu helfen, die Potenziale von KI besser zu verstehen und gezielt einzusetzen. Die Präsentation begann mit einer Einführung in die aktuelle Bedeutung von KI in Unternehmen, basierend auf dem Work-Trend-Index 2024 von Microsoft, der zeigt, dass 75 % der befragten Knowledge-Worker bereits KI am Arbeitsplatz nutzen. Baumann und Vees betonten, dass KI weit über einfache Anwendungen wie ChatGPT oder Copilot hinausgeht und tiefgreifende Auswirkungen auf Geschäftsstrategien, Unternehmenskulturen und neue Geschäftsmodelle haben kann.
Ein zentraler Bestandteil der Präsentation war die Vorstellung der AI-Cards-Workshops. Diese Workshops zielen darauf ab, spezifische Herausforderungen und Pain Points in Unternehmen zu identifizieren und passende KI-Lösungen zu entwickeln. Die AI-Cards sind in verschiedene Kategorien wie Informationsmanagement und Prozessoptimierung unterteilt und enthalten Beschreibungen von Szenarien sowie passende Microsoft-Technologien wie Azure OpenAI oder Copilot. Die Workshops sind interaktiv gestaltet und ermöglichen es den Teilnehmern, durch die Kartenstruktur konkrete Use-Cases zu entwickeln. Beispiele aus der Praxis, wie ein KI-gestützter Ausschreibungsagent oder ein B2B-Sales-Agent, verdeutlichten, wie Unternehmen durch den Einsatz von KI Effizienz steigern und Fehlerquoten reduzieren können.
Die Referenten betonten, dass die Workshops nicht nur technologische Lösungen, sondern auch ein besseres Verständnis für die Einsatzmöglichkeiten von KI vermitteln sollen. Sie zeigten auf, wie wichtig es ist, die Mitarbeiter in den Prozess einzubeziehen, da diese oft die besten Einblicke in ineffiziente Prozesse haben. Die AI-Cards dienen dabei als Vehikel, um Ideen zu generieren und erste Schritte in Richtung KI-Implementierung zu gehen. Abschließend wurde hervorgehoben, dass die AI-Cards weltweit bei Microsoft ausgerollt werden und Partner wie Bechtle sie nutzen können, um ihre Kunden bei der Entwicklung maßgeschneiderter KI-Lösungen zu unterstützen.
Ebru Baumann,
Florian Vees
Microsoft Deutschland, Bechtle Stuttgart
Brakout Space 2
Künstliche Intelligenz (KI), AI-Cards-Workshops, Microsoft-Technologien, Effizienzsteigerung durch KI, Use-Case-Entwicklung
Microsoft Copilot, Azure OpenAI, ChatGPT, Microsoft 365 (M365), Azure AI
Windows 11
CoPilot Plus PCs
IT-Sicherheit
The Secure Future of Work
Ralf Risch präsentierte auf der Veranstaltung 'The Secure Future of Work' die neuesten Entwicklungen in Windows 11 und CoPilot Plus...
In der Session 'The Secure Future of Work' stellte Ralf Risch, ein Experte für Microsoft-Trainings und Dozent, die neuesten Innovationen in Windows 11 und CoPilot Plus PCs vor. Der Fokus lag auf der Verbesserung der IT-Sicherheit und der Produktivität in einer sich ständig wandelnden digitalen Arbeitswelt. Risch betonte die Bedeutung von Sicherheitsfeatures wie Smart App Control, das unerwünschte Anwendungen blockiert, und Enhanced Phishing Protection, das Nutzer vor unsicheren Webseiten und kompromittierten Passwörtern schützt. Er wies darauf hin, dass viele Unternehmen noch immer erhebliche Sicherheitslücken aufweisen, was durch die neuesten Zahlen der Cyber-Edge-Group untermauert wurde.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Rolle von KI in modernen Arbeitsumgebungen. CoPilot für M365 und CoPilot Plus PCs wurden als Werkzeuge vorgestellt, die durch KI-gestützte Funktionen wie automatische Textzusammenfassungen, E-Mail-Optimierungen und lokale Verarbeitung von Aufgaben auf Small Language Models die Produktivität erheblich steigern können. Risch demonstrierte, wie diese Technologien Zeit sparen und die Arbeitsbelastung reduzieren können, insbesondere für Fachkräfte, die viel unterwegs sind oder in Umgebungen mit eingeschränkter Internetverbindung arbeiten.
Darüber hinaus wurden die Vorteile von Hotpatching hervorgehoben, das es ermöglicht, Updates ohne Neustart zu installieren, was insbesondere für Unternehmen mit begrenzten IT-Ressourcen von Vorteil ist. Risch zeigte auch die Funktionalitäten von Recall, einer KI-gestützten Anwendung, die Screenshots und Dokumente volltextindiziert und sicher speichert, um eine schnelle und effiziente Suche zu ermöglichen.
Die Präsentation schloss mit einer Live-Demo, die die Leistungsfähigkeit der CoPilot Plus PCs und ihrer KI-Funktionen unterstrich. Risch betonte, dass diese Geräteklasse ein Game-Changer für die Produktivität und Sicherheit am modernen Arbeitsplatz sei. Er lud die Teilnehmer ein, weitere Demos am Stand zu erleben und die vorgestellten Technologien selbst auszuprobieren.
Ralf Risch
Microsoft
Themenbühne Modern Workplace
Windows 11 Sicherheitsfeatures, CoPilot für M365, CoPilot Plus PCs, IT-Security Herausforderungen, Produktivitätssteigerung durch KI
Windows 11, CoPilot für M365, CoPilot Plus PCs, Smart App Control, Enhanced Phishing Protection, Recall, Windows Hello, Hotpatching
Copilot+ PCs
NPU
lokale AI
Copilot+ PCs - eine neue Ära des Arbeitens mit Microsoft Surface
Der Vortrag beleuchtete die strategische Bedeutung von Copilot+ PCs und NPUs für Unternehmen. Stefanie Binder und Niklas Preiss erklärten die...
Der Vortrag mit Stefanie Binder und Niklas Preiss drehte sich um die strategische Bedeutung von Copilot+ PCs und die Integration von NPUs (Neural Processing Units) in moderne Arbeitsgeräte. Niklas Preiss begann mit einer detaillierten Erklärung der Unterschiede zwischen Assistenten und Agenten. Während Assistenten flexibel und kontextsensitiv sind, agieren Agenten als spezialisierte Experten in definierten Datenbereichen. Er betonte die Bedeutung lokaler AI-Modelle, die durch Azure Foundry unterstützt werden, und hob hervor, dass diese Modelle eine bessere Datenkontrolle, Sicherheit und Effizienz bieten.
Stefanie Binder führte die Diskussion weiter und stellte die Vorteile der neuen Copilot+ PCs vor, die mit NPUs ausgestattet sind. Diese Prozessoren ermöglichen eine lokale Verarbeitung von AI-Aufgaben, was zu einer verbesserten Performance, längeren Batterielaufzeiten und geringeren Kosten führt. Sie verglich die Funktionsweise von CPU, GPU und NPU anhand eines anschaulichen Beispiels und zeigte, wie NPUs Prozesse effizienter gestalten können. Ein konkretes Beispiel war die Nutzung von Background Blur in Teams-Calls, bei der die NPU den Energieverbrauch erheblich reduziert.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der strategischen Bedeutung von Hardwareentscheidungen. Binder betonte, dass die Wahl der richtigen Geräte nicht nur eine Frage der Ausstattung, sondern eine langfristige Investition in die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens ist. Sie wies darauf hin, dass moderne Geräte wie der Surface Laptop for Business nicht nur leistungsstark, sondern auch auf die Anforderungen der nächsten Jahre ausgelegt sind.
Abschließend wurde die Bedeutung eines hybriden Modells aus lokaler und Cloud-basierter AI hervorgehoben. Die Kombination beider Ansätze ermöglicht es Unternehmen, flexibel und effizient zu arbeiten, während gleichzeitig Kosten und Energieverbrauch gesenkt werden. Die neuen Surface-Geräte wurden als Beispiel für diese Strategie vorgestellt, und die Teilnehmer wurden ermutigt, die Geräte vor Ort zu testen.
Stefanie Binder,
Niklas Preiss
Microsoft
Themenbühne Modern Workplace
Unterschiede zwischen Assistenten und Agenten, Lokale AI-Modelle und Azure Foundry, Strategische Bedeutung von Hardwareentscheidungen, Neural Processing Unit (NPU) und ihre Vorteile, Energieeffizienz und Kostenreduktion durch lokale AI
Copilot+ PCs, Microsoft Surface, Azure Foundry, Windows 11, Surface Laptop for Business
Microsoft Teams Rooms
KI-Arbeitsplatz
Copilot
Microsoft Teams Rooms - AI Powered Workplace
Die Session beleuchtet die Integration von KI in Microsoft Teams Rooms und den modernen Arbeitsplatz. Christian Bauer und Martin Zimmer...
Die Session mit dem Titel "Microsoft Teams Rooms - AI Powered Workplace" wurde von Christian Bauer (Bechtle) und Martin Zimmer (Microsoft) geleitet. Sie fokussierte sich auf die Integration von KI in Microsoft Teams Rooms und den modernen Arbeitsplatz. Christian Bauer brachte seine Expertise in Microsoft Teams Rooms und KI-Arbeitsplätzen ein, während Martin Zimmer als Teams Rooms Lead für die DACH-Region und Bechtle Account Manager für das Copilot Plus PC Business technische Einblicke lieferte.
Die Präsentation begann mit einer Einführung in die aktuellen Möglichkeiten von Microsoft Teams Rooms und der Rolle von KI im Arbeitsalltag. Es wurde betont, dass alle vorgestellten Technologien bereits verfügbar sind und keine Zukunftsvision darstellen. Ein zentrales Thema war die Nutzung von Copilot, einer KI-gestützten Assistenz, die in Microsoft 365 integriert ist. Copilot ermöglicht unter anderem die automatische Transkription von Meetings, die Identifikation von Sprechern und die Erstellung von Zusammenfassungen. Eine weitere Funktion ist der Facilitator Agent, der proaktiv Aufgaben vergibt und die Meeting-Agenda überwacht.
Ein Highlight der Session war die Vorstellung der Sprachübersetzungsfunktion, die es ermöglicht, in Echtzeit Gespräche in verschiedenen Sprachen zu übersetzen, und das in der Originalstimme des Sprechers. Diese Funktion unterstützt derzeit zwölf Sprachen und wurde als revolutionär für die globale Zusammenarbeit hervorgehoben.
Ein weiteres Thema war Microsoft Places, eine Plattform, die die Organisation von Arbeitsplätzen und Meetingräumen erleichtert. Sie ermöglicht es, Kollegen im Büro zu lokalisieren, Arbeitsplätze zu buchen und Meetingräume effizient zu verwalten. Die Integration von Digital Signage wurde ebenfalls vorgestellt, um Monitore und Displays für die Anzeige von Unternehmensinformationen und Nachrichten zu nutzen.
Die Session endete mit einem Aufruf, die vorgestellten Technologien zu nutzen, um die Produktivität und Effizienz in Unternehmen zu steigern. Bechtle bietet dabei Unterstützung, um die Technik erfolgreich in den Arbeitsalltag zu integrieren.
Christian Bauer,
Martin Zimmer
Bechtle Karlsruhe/Offenburg, Microsoft
Themenbühne Modern Workplace
Microsoft Teams Rooms, KI-gesteuerter Arbeitsplatz, Copilot und Copilot Plus PC, Microsoft Places, Digital Signage
Microsoft Teams Rooms, Copilot, Copilot Plus PC, Microsoft Places, Teams Premium Lizenz
Künstliche Intelligenz
Microsoft Copilot
Jabra
Präzision rein, Präzision raus - der Schlüssel zur Exzellenz mit Copilot und Jabra
Anne-Sophie Pavie von Jabra präsentierte auf der Bechtle Microsoft World, wie Jabra-Produkte in Verbindung mit Microsoft Copilot die Produktivität und...
Anne-Sophie Pavie, Senior Strategic Alliance Manager für Microsoft bei Jabra, hielt auf der Bechtle Microsoft World einen Vortrag mit dem Titel „Präzision rein, Präzision raus – der Schlüssel zur Exzellenz mit Copilot und Jabra“. Sie beleuchtete die Rolle von Jabra-Produkten in Verbindung mit Microsoft Copilot, um die Produktivität und Effizienz am modernen Arbeitsplatz zu steigern. Pavie präsentierte Ergebnisse einer Jabra-Studie, die auf einer Befragung von über 4.000 Knowledge Workern in 14 Ländern basiert. Die Studie untersuchte die Begeisterung und Befürchtungen gegenüber KI sowie deren Nutzung im Arbeitsalltag.
Ein zentrales Thema war die Bedeutung von Hardware für die erfolgreiche Integration von KI. Pavie betonte, dass präzise Hardware, wie professionelle Headsets und Kameralösungen, entscheidend ist, um die Vorteile von KI vollständig auszuschöpfen. Sie führte aus, dass Sprechen schneller als Schreiben ist und daher qualitativ hochwertige Audio- und Video-Hardware notwendig ist, um die Kommunikation mit KI-Systemen wie Microsoft Copilot zu optimieren. Beispiele wie das Jabra Engage 75 und die Panacast 50 wurden hervorgehoben, um die Bedeutung von Genauigkeit und Verlässlichkeit in der KI-Interaktion zu unterstreichen.
Pavie ging auch auf die Herausforderungen ein, die mit der Akzeptanz und Nutzung von KI verbunden sind. Sie stellte fest, dass viele Nutzer noch zögern, Aufgaben an KI zu delegieren, und betonte die Notwendigkeit von Schulungen und Enablement-Programmen, um die Akzeptanz zu fördern. Ein weiteres Thema war die kulturelle Vielfalt in der Nutzung von KI, wobei sie Unterschiede in der Arbeitsweise und den Prioritäten von Knowledge Workern weltweit aufzeigte.
Ein praktisches Beispiel für die Bedeutung von Hardware wurde durch einen Test mit Ragnar Heil von Bechtle demonstriert, bei dem die Audioqualität verschiedener Geräte verglichen wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass professionelle Geräte wie das Engage 75 eine deutlich höhere Genauigkeit bei der Spracherkennung bieten als Consumer-Produkte.
Abschließend betonte Pavie, dass die Kombination von Menschen und Technologie der Schlüssel zur erfolgreichen KI-Adoption ist. Sie lud die Teilnehmer ein, den Jabra-Stand zu besuchen, um die vorgestellten Produkte selbst zu testen und mehr über die Möglichkeiten zur Verbesserung der Arbeitsumgebung zu erfahren.
Anne-Sophie Pavie
Jabra
Themenbühne Modern Workplace
Künstliche Intelligenz (KI), Microsoft Copilot, Produktivität und Effizienz, Hardware und KI-Integration, Zukunftssichere KI-Strategien
Jabra Engage 75, Jabra Panacast 50, Microsoft Copilot
Snapdragon X
ARM-Prozessoren
On-Device-AI
The PC reborn – Wie Snapdragon X den PC & Notebook Markt aufmischt
Die Session beleuchtet die Snapdragon X-Technologie von Qualcomm, die den PC- und Notebook-Markt durch längere Akkulaufzeiten, hohe Performance und On-Device-AI...
Die Session mit dem Titel "The PC reborn – Wie Snapdragon X den PC & Notebook Markt aufmischt" wurde von Thomas Spall, Field Applications Engineer bei Qualcomm, und Amad Malik, Technical Consultant bei Bechtle, geleitet. Sie thematisiert die Snapdragon X-Technologie von Qualcomm, die durch ihre ARM-basierte Architektur und innovative Features wie On-Device-AI, längere Akkulaufzeiten und hohe Performance neue Maßstäbe im PC- und Notebook-Markt setzt.
Thomas Spall erläuterte die Entwicklung und die technischen Details der Snapdragon X-Prozessoren, darunter die Orion CPU, Adreno GPU und Hexagon NPU. Diese Komponenten ermöglichen eine effiziente Verarbeitung von KI-Operationen, wie sie für Anwendungen wie Microsoft Copilot Plus oder Third-Party-Software wie Context Inc. genutzt werden. Die Prozessoren bieten eine hohe Energieeffizienz und Performance, die insbesondere für mobile Arbeitsumgebungen von Vorteil sind. Spall betonte, dass die ARM-Architektur eine Alternative zu x86 darstellt und durch Emulatoren von Microsoft eine breite Software-Kompatibilität gewährleistet wird.
Amad Malik ergänzte die Diskussion mit praktischen Erfahrungen aus der Implementierung der Technologie bei Bechtle. Er hob hervor, dass die Snapdragon X-Technologie besonders für mobile Nutzergruppen geeignet ist, die auf lange Akkulaufzeiten und leise Geräte angewiesen sind. Bechtle setzt die Lenovo T14s mit Snapdragon-Technologie ein und hat positive Rückmeldungen hinsichtlich Performance und Benutzerfreundlichkeit erhalten. Malik betonte, dass die Einführung der ARM-Plattform zwar initial Anpassungen erfordert, langfristig jedoch Investitionsschutz und Flexibilität bietet.
Die Session schloss mit einem Ausblick auf die Zukunft der ARM-Technologie und deren Bedeutung für den Markt. Beide Sprecher waren sich einig, dass die Integration von KI und die Nutzung von NPUs in PCs und Notebooks weiter zunehmen werden. Qualcomm sieht sich hier als Vorreiter, insbesondere durch die Kombination von Performance, Energieeffizienz und innovativen Features wie On-Device-AI.
Thomas Spall
Qualcomm
Themenbühne Modern Workplace
Snapdragon X-Technologie, ARM-Prozessoren, On-Device-AI, Akkulaufzeit und Performance, Integration von KI in Unternehmen
Snapdragon X, Snapdragon X Plus, Snapdragon X Elite, Lenovo T14s, Microsoft Copilot Plus
Surface Copilot Plus PCs
Intel Core Ultra
Neural Processing Unit
Maximale Produktivität mit Surface Copilot+ - PCs mit Intel Core Ultra Prozessoren: Praxisbeispiele und Anwendungen
Die Session beleuchtet die Vorteile von Surface Copilot Plus PCs mit Intel Core Ultra Prozessoren und deren Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen...
Die Session mit dem Titel 'Maximale Produktivität mit Surface Copilot+ - PCs mit Intel Core Ultra Prozessoren: Praxisbeispiele und Anwendungen' wurde von Stefanie Binder und Sascha Duhovny präsentiert. Sie thematisiert die strategische Bedeutung von Surface Copilot Plus PCs, die mit Intel Core Ultra Prozessoren ausgestattet sind, und deren Rolle in der modernen Arbeitswelt. Stefanie Binder betonte, dass die Wahl der richtigen Geräte nicht nur eine technische, sondern auch eine strategische Entscheidung ist, die langfristige Auswirkungen auf Unternehmen hat. Sascha Duhovny ergänzte die Präsentation mit technischen Details und praktischen Beispielen.
Ein zentraler Punkt der Session war die Einführung von Copilot Plus PCs als neue Produktkategorie. Diese Geräte sind mit einer Neural Processing Unit (NPU) ausgestattet, die KI-gestützte Funktionen wie Windows Studio Effects, Recall und Live Translation ermöglicht. Die NPU entlastet die CPU, was zu einer verbesserten Energieeffizienz und Performance führt. Funktionen wie Eye Contact, Portrait Blur und Voice Focus wurden vorgestellt, die die Zusammenarbeit und Kommunikation in virtuellen Meetings verbessern. Recall, eine Funktion, die es ermöglicht, frühere Inhalte auf dem Gerät schnell wiederzufinden, wurde als bahnbrechend für die Produktivität hervorgehoben. Live Translation, das Audio in Echtzeit in über 40 Sprachen übersetzen kann, wurde als Beispiel für die Überwindung von Sprachbarrieren in globalen Teams präsentiert.
Die Referenten betonten die Bedeutung von Nachhaltigkeit und langfristiger Planung bei der Auswahl von Geräten. Sie wiesen darauf hin, dass Investitionen in Copilot Plus PCs nicht nur die Produktivität steigern, sondern auch Energieeinsparungen ermöglichen. Stefanie Binder hob hervor, dass Microsoft mit Surface-Produkten eine Vorreiterrolle einnimmt und kontinuierlich an Innovationen arbeitet, um die Nutzererfahrung zu verbessern. Sie erwähnte auch, dass Microsoft-Tools wie der Copilot Coach in Outlook und die Möglichkeit, Präsentationen automatisch zu übersetzen, die Arbeitsweise der Mitarbeiter revolutionieren können.
Abschließend wurde auf die Bedeutung von Schulungen und Workshops hingewiesen, um die Nutzung von KI-gestützten Funktionen in Unternehmen zu fördern. Die Referenten ermutigten die Teilnehmer, die Geräte und Funktionen auszuprobieren, um deren Potenzial voll auszuschöpfen. Die Session endete mit einem Appell, strategische Entscheidungen bei der Geräteauswahl zu treffen, um langfristig von den Vorteilen der Technologie zu profitieren.
Goran Hauser,
Stefanie Binder
Intel, Microsoft
Themenbühne Modern Workplace
Surface Copilot Plus PCs, Intel Core Ultra Prozessoren, Neural Processing Unit (NPU), KI-gestützte Produktivität, Geräte- und IT-Strategien
Surface Laptop for Business, Surface Pro for Business, Windows 11, Copilot Plus PCs, Recall
Windows 11
Endpoint Management
Sicherheit
Modern Devices, Modern Work: Warum Windows 11 mehr als nur ein Upgrade ist
Die Session beleuchtet die Vorteile von Windows 11 als zukunftssichere Plattform für Unternehmen. Themen wie Sicherheit, KI-Integration, modernes Endpoint Management...
Die Session mit Alexander Baron und Niklas Bayer auf der Bechtle Microsoft World thematisierte die Bedeutung von Windows 11 als mehr als nur ein Upgrade. Windows 11 bietet Unternehmen eine zukunftssichere Plattform mit erweiterten Sicherheitsfunktionen, KI-Integration und modernem Endpoint Management. Die Referenten betonten, dass der Support für Windows 10 am 14. Oktober endet und Unternehmen daher auf Windows 11 umsteigen sollten, um Compliance und Sicherheit zu gewährleisten.
Niklas Bayer hob hervor, dass Windows 11 durch Funktionen wie App Control for Business und Administrator Protection die Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit verbessert. Zudem wurde die Bedeutung von Unified Endpoint Management mit Intune betont, das eine zentrale Verwaltung von Geräten ermöglicht. Die Integration von Copilot Plus und ARM-Devices wurde als strategisch wichtig hervorgehoben, da viele zukünftige Funktionen von diesen Technologien abhängen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Prozessoptimierung bei Upgrades. Die Referenten empfahlen, Windows 11 als kontinuierlichen Prozess zu betrachten, der regelmäßige Updates und Evaluierungen umfasst. Sie betonten, dass Unternehmen durch die Nutzung moderner Geräte und Technologien wie Azure Virtual Desktop und Windows 365 flexibler und produktiver arbeiten können.
Die Session schloss mit einem Ausblick auf kommende Funktionen wie Recall und Improved Windows Search, die die Benutzererfahrung weiter verbessern sollen. Die Referenten rieten Unternehmen, sich frühzeitig mit diesen Themen auseinanderzusetzen, um von den Vorteilen moderner Technologien zu profitieren.
Alexander Baron,
Niklas Bayer
Bechtle Stuttgart
Themenbühne Modern Workplace
Windows 11, Endpoint Management, Security Features, AI und NPU, Modern Work
Windows 11, Microsoft 365, Azure Virtual Desktop, Windows 365, Microsoft Defender
Smart City
Digitalisierung
Kommunen
Wie findet man den Weg aus dem Smart City Dschungel?
Nicolas Fröhlich erläutert in seinem Vortrag, wie Kommunen den richtigen Weg zu Smart City Lösungen finden können. Er stellt fünf...
In seinem Vortrag mit dem Titel "Wie findet man den Weg aus dem Smart City Dschungel?" gibt Nicolas Fröhlich, Experte für Smart City Lösungen, einen umfassenden Überblick über die Herausforderungen und Lösungsansätze für Kommunen, die sich auf den Weg zur Digitalisierung machen. Fröhlich, der beim Systemhaus in Stuttgart tätig ist und dort das Geschäftsfeld Smart City aufbaut, teilt seine Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit Städten unterschiedlicher Größe, von Großstädten wie Stuttgart bis hin zu kleinen Gemeinden wie Notzingen.
Er beschreibt die Schwierigkeiten, die viele Kommunen haben, wenn sie sich in der Vielzahl der verfügbaren Technologien und Lösungen zurechtfinden müssen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, schlägt er fünf Schritte vor: Erstens, die Bildung eines interdisziplinären Teams, das verschiedene Perspektiven und Fachkenntnisse vereint. Zweitens, die Einbeziehung der Nutzersicht, um die tatsächlichen Bedürfnisse der Bürger zu verstehen. Drittens, die Berücksichtigung der Kommunalsicht, um politische und organisatorische Hürden zu überwinden. Viertens, das Teilen von Best Practices zwischen Kommunen, um von den Erfahrungen anderer zu lernen. Und schließlich, als fünfter Schritt, die Nutzung beschleunigter Beschaffungsprozesse, um Zeit und Ressourcen zu sparen.
Fröhlich betont, dass eine klare Strategie und die Einbindung aller relevanten Akteure, einschließlich Stadtwerke und Entsorgungsunternehmen, entscheidend für den Erfolg von Smart City Projekten sind. Er warnt vor der Fragmentierung durch isolierte Lösungen und hebt die Bedeutung von etablierten Plattformen wie urbanen Datenplattformen und Technologien wie LoRaWAN hervor. Zudem teilt er praktische Beispiele, wie die Einführung von Pegelstandsensoren zur Hochwasserprävention oder die Entwicklung von proaktiven Informationssystemen für Bürger.
Abschließend unterstreicht Fröhlich, dass Durchsetzungsvermögen und langfristiges Engagement notwendig sind, um die oft langwierigen Prozesse in der Verwaltung zu bewältigen und nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Er lädt die Zuhörer ein, ihn bei LinkedIn zu kontaktieren, um den Austausch fortzusetzen.
Nicolas Fröhlich
Bechtle
Themenbühne Modern Workplace
Smart City Lösungen, Digitalisierung in Kommunen, Interdisziplinäre Zusammenarbeit, Nutzerzentrierte Ansätze, Best Practice Sharing
urbane Datenplattformen, Robotic Process Automation (RPA), LoRaWAN-Infrastruktur
AMD Ryzen PRO
AI Max Pro
Workstation
AMD Ryzen PRO - Entwerfen. Konstruieren. Beschleunigen. Innovative Workstation-Lösungen von AMD.
Die Session von Wolfgang Hüttner beleuchtet die neuesten Entwicklungen und Innovationen von AMD im Bereich Workstation-Lösungen, insbesondere die Integration von...
In der Session mit Wolfgang Hüttner wurden die neuesten Workstation-Lösungen von AMD vorgestellt, mit einem besonderen Fokus auf die Integration von KI und NPU-Technologie. Der Vortrag begann mit einer Einführung in die Bedeutung von zukunftssicheren Geräten, die über mehrere Jahre hinweg leistungsfähig bleiben müssen. AMD hat mit der Einführung von NPUs in der 7000er-Serie einen wichtigen Schritt gemacht und diese Technologie in der 8000er-Serie weiterentwickelt. Die neueste Generation, die 300er-Serie, bietet mit 50 bis 55 Tops eine erhebliche Steigerung der KI-Leistung.
Ein Highlight der Präsentation war der AI Max Pro, der als leistungsstärkster Prozessor von AMD für Workstations vorgestellt wurde. Mit bis zu 96 GB dediziertem Speicher für GPU- und NPU-Aufgaben sowie einer Gesamtleistung von 128 GB Unified Memory setzt dieser Prozessor neue Maßstäbe. Hüttner betonte die Vielseitigkeit und Effizienz dieser Technologie, insbesondere für Anwendungen wie 3D-Rendering, KI-gestützte Workflows und Large Language Models (LLMs).
Die Session hob auch die Vorteile von AMDs Ansatz im Vergleich zu Mitbewerbern wie Intel hervor. AMD bietet eine höhere Anzahl an Kernen, größere Speicherzuweisungen und eine bessere Energieeffizienz. Benchmarks zeigten, dass AMD-Prozessoren in vielen Bereichen, wie z. B. Rendering und Softwareentwicklung, deutlich schneller sind.
Zusätzlich wurden konkrete Anwendungsbeispiele und Softwarelösungen wie LM Studio und MU-SAI vorgestellt, die auf AMD-Hardware optimal laufen. Diese Tools ermöglichen es, KI-Modelle lokal und ohne Internetverbindung auszuführen, was besonders für mobile Arbeitsumgebungen von Vorteil ist.
Abschließend wurden die neuen Geräte, wie das ZBook Ultra 1A G1A und die Z2 Mini G1A Workstation, hervorgehoben, die mit dem AI Max Pro ausgestattet sind. Diese Geräte bieten eine herausragende Leistung für professionelle Anwender in Bereichen wie Architektur, Design, Medien und Softwareentwicklung. Die Session endete mit einer Einladung, die Produkte am AMD-Stand näher zu betrachten.
Wolfgang Hüttner
AMD
Themenbühne Modern Workplace
AMD Ryzen PRO, KI-Integration in Workstations, NPU-Technologie, Unified Memory, Workstation-Leistung und Benchmarks
AMD Ryzen PRO, AI Max Pro, Threadripper 5000, Threadripper 7000, Threadripper 9000 (Shimada Peak), ZBook Ultra 1A G1A, Z2 Mini G1A
Cyber Protection
Cloud Storage
Ransomware
Cyber Protection meets Hot Cloud Storage
Die Session beleuchtet die Integration von Acronis Cyber Protection und Wasabi Hot Cloud Storage, um umfassenden Schutz vor Datenverlust und...
Die Veranstaltung „Cyber Protection meets Hot Cloud Storage“ wurde von Marcus Bauer und Benedykt Marciniak geleitet und thematisierte die Synergie zwischen Acronis Cyber Protection und Wasabi Hot Cloud Storage. Marcus Bauer stellte die umfassenden Sicherheitslösungen von Acronis vor, die Backup, Cyber Security und Disaster Recovery in einer Plattform vereinen. Acronis hat sich von einem reinen Backup-Anbieter zu einem führenden Anbieter für Cyber Protection entwickelt. Die Plattform bietet Funktionen wie Active Protection gegen Ransomware, Malware-Scanning direkt im Backup und automatisierte Wiederherstellung von Daten. Besonders hervorgehoben wurde die native Integration, die es ermöglicht, alle Sicherheits- und Backup-Funktionen über einen einzigen Agenten und eine zentrale Konsole zu steuern. Dies reduziert Komplexität und erhöht die Effizienz.
Benedykt Marciniak präsentierte Wasabi als kosteneffiziente und performante Cloud-Speicherlösung. Wasabi bietet Hot Cloud Storage ohne komplexe Storage-Tiers und ohne zusätzliche Kosten für Datenzugriffe oder API-Anfragen. Die Lösung ist DSGVO-konform und bietet eine Datenhaltbarkeit von 11 Neunen (99,999999999%). Wasabi ermöglicht zudem die Nutzung von Immutability, wodurch Daten vor unbefugtem Zugriff und Ransomware geschützt werden. Die Kombination von Acronis und Wasabi erlaubt es Unternehmen, eine Multi-Cloud-Strategie zu verfolgen, die sowohl primäre als auch sekundäre Backup-Kopien in der Cloud unterstützt.
Die Session betonte die Bedeutung von Datensouveränität, insbesondere in Hinblick auf die Speicherung von Daten in lokalen Rechenzentren. Acronis betreibt Rechenzentren in Deutschland (Frankfurt und Berlin), während Wasabi ebenfalls ein Rechenzentrum in Frankfurt unterhält. Beide Lösungen bieten eine hohe Flexibilität und Skalierbarkeit, die es Unternehmen ermöglicht, ihre IT-Budgets effizient zu nutzen.
Zusammenfassend wurde gezeigt, wie die Integration von Acronis und Wasabi eine umfassende Sicherheitsstrategie ermöglicht, die sowohl Datenverlust als auch Ransomware-Angriffe effektiv adressiert. Die Kombination aus leistungsstarker Technologie und kosteneffizientem Speicher bietet Unternehmen eine zukunftssichere Lösung für ihre Dateninfrastruktur.
Marcus Bauer,
Benedykt Marciniak
Wasabi, Acronis
Themenbühne Security
Cyber Protection, Cloud Storage, Backup und Disaster Recovery, Ransomware-Schutz, Datensouveränität
Acronis Cyber Protection Cloud, Wasabi Hot Cloud Storage, Microsoft 365
Datenverluste
Insider-Risiken
IT-Sicherheit
Unbemerkt, unabsichtlich, unsicher – Warum Datenverluste entstehen und wie Sie diese stoppen!
Marius Holmer, Teamleiter bei Mimecast, erläutert die Ursachen und Lösungen für Datenverluste in Unternehmen. Er hebt die Bedeutung von Insider-Risiken...
Marius Holmer, Teamleiter des Enterprise-Vertriebsteams bei Mimecast, präsentierte in seinem Vortrag die Herausforderungen und Lösungen im Umgang mit Datenverlusten in Unternehmen. Er begann mit einer interaktiven Umfrage, um die Kosten eines durchschnittlichen Insider-Vorfalls zu verdeutlichen, die bei etwa 16 Millionen Dollar liegen. Diese Kosten übersteigen oft die Ausgaben für präventive Maßnahmen und können für Unternehmen existenzbedrohend sein.
Holmer definierte Insider-Risiken als Sicherheitsbedrohungen, die von autorisierten Benutzern ausgehen, sei es absichtlich oder unabsichtlich. Beispiele umfassen scheidende Mitarbeiter, die Daten mitnehmen, oder die Nutzung von Gen-AI-Tools wie ChatGPT, bei denen unklar ist, wo die Daten gespeichert werden. Er betonte, dass viele Unternehmen die Häufigkeit und das Volumen von Datenabflüssen unterschätzen. Ein weiteres Beispiel für unerkannte Risiken sind Mitarbeiter, die Zugriffsrechte aus früheren Abteilungen behalten und diese missbrauchen könnten.
Zur Lösung dieser Probleme stellte Holmer verschiedene Ansätze vor, darunter DLP-, CASB- und UBA-Lösungen. Er kritisierte jedoch, dass diese oft mit hohem Aufwand verbunden sind und nicht immer effektiv implementiert werden. Mimecast bietet eine Alternative, die sich durch einfache Implementierung und Integration in bestehende IT-Infrastrukturen auszeichnet. Die Lösung analysiert Datenflüsse, erkennt Risiken und ermöglicht eine bidirektionale Kommunikation mit anderen IT-Systemen. Sie erfordert keine vorherige Datenklassifizierung und kann schnell in Betrieb genommen werden, was sie besonders attraktiv für Unternehmen macht, die mit begrenzten Ressourcen arbeiten.
Holmer betonte, dass Mimecast nicht nur eine isolierte Lösung bietet, sondern sich in das Unternehmensnetzwerk integriert, um eine umfassende IT-Konsolidierung zu ermöglichen. Die Lösung deckt sowohl Endpoints als auch Cloud-Applikationen ab und identifiziert unbekannte Risiken sowie verändertes Nutzerverhalten. Dies macht sie zu einer bevorzugten Wahl für viele Kunden, insbesondere im Tech- und IT-Sicherheitsbereich.
Abschließend lud Holmer die Teilnehmer ein, weitere Fragen zu stellen und sich am Stand von Mimecast zu informieren. Er unterstrich die Bedeutung von proaktiven Maßnahmen zur Verhinderung von Datenverlusten und bedankte sich für die Aufmerksamkeit des Publikums.
SOC-as-a-Service: Die Geheimwaffe für effektive Unternehmenssicherheit
Christian Wagner, Sales Engineer bei Arctic Wolf, präsentierte auf der Bechtle Microsoft World das Konzept von SOC-as-a-Service. Er erklärte, wie...
Christian Wagner, Sales Engineer bei Arctic Wolf, stellte auf der Bechtle Microsoft World das Konzept von SOC-as-a-Service vor. Arctic Wolf positioniert sich als Anbieter von Security Operations, der Unternehmen dabei unterstützt, Cyberrisiken zu minimieren, ohne dass diese ihre bestehenden IT-Systeme grundlegend verändern müssen. Statt neue Tools einzuführen, setzt Arctic Wolf auf die Integration bestehender Sicherheitslösungen und ergänzt diese durch umfassende Dienstleistungen und menschliche Expertise.
Ein zentraler Bestandteil des Angebots ist die 24/7-Überwachung durch ein Team von SOC-Analysten, die in Frankfurt ansässig sind. Diese Analysten arbeiten eng mit den Kunden zusammen, um Sicherheitsvorfälle zu identifizieren, zu analysieren und Gegenmaßnahmen zu empfehlen. Zusätzlich werden Kunden von dedizierten Security-Beratern betreut, die individuelle Sicherheitsstrategien entwickeln und umsetzen.
Arctic Wolf bietet auch regelmäßige Schwachstellenanalysen an, die auf den OWASP Top 10 basieren, sowie die Überprüfung von IT-Assets auf externe Schwachstellen. Ein weiteres Highlight ist die Integration mit Microsoft-Technologien wie der O365- und Azure-Grafdatenbank, wodurch Funktionen wie Benutzerkontensperrung und Phishing-E-Mail-Entfernung ermöglicht werden.
Das Unternehmen setzt zudem auf eigene Technologien wie einen Netzwerksensor für Traffic-Analysen und einen Agenten, der Endpunktschutzprodukte ergänzt, ohne sie zu ersetzen. Ein besonderer Fokus liegt auf der menschlichen Entscheidungsfindung, wobei SOC-Analysten anstelle von KI über kritische Maßnahmen entscheiden.
Zusätzlich bietet Arctic Wolf Security Awareness Schulungen in mehreren Sprachen an, um Mitarbeiter für Cyberrisiken zu sensibilisieren. Im Bereich Incident Response ist das Unternehmen BSI-gelistet und bietet umfassende Unterstützung bei Sicherheitsvorfällen, einschließlich Forensik und Backup-Recovery.
Abgerundet wird das Angebot durch die Aurora Defense, eine verhaltensbasierte Endpunktschutzlösung, die kürzlich in das Portfolio aufgenommen wurde. Wagner betonte, dass Arctic Wolf nicht nur Tools ersetzt, sondern Unternehmen dabei hilft, ihre Sicherheitsinfrastruktur systematisch zu verbessern und auf ein höheres Niveau zu heben.
Christian Wagner
Arctic Wolf
Themenbühne Security
SOC-as-a-Service, Cybersecurity, Managed Detection and Response (MDR), Incident Response, Security Operations
Aurora Defense, Microsoft Defender, CrowdStrike, SentinelOne, Aurora Plattform
Passwortlos. Sicher. Sofort bereit: Neue Wege im Identity Management
Daniel Stoph, Solutions Engineer bei Ubico, präsentierte neue Ansätze im Identity Management mit Fokus auf passwortlose und phishing-resistente Authentifizierung. Er...
Daniel Stoph, Solutions Engineer bei Ubico, führte in seinem Vortrag durch die Herausforderungen und Lösungen im Bereich des Identity Managements mit einem besonderen Fokus auf passwortlose und phishing-resistente Authentifizierung. Er betonte, dass der gesamte Lebenszyklus eines Mitarbeiters, von der ersten Anmeldung bis zum letzten Arbeitstag, sicher und effizient gestaltet werden muss. Als zentrale Lösung stellte er den YubiKey vor, ein hardwaregebundenes Sicherheitsgerät, das verschiedene Protokolle wie FIDO2, OTP und Smartcard unterstützt.
Stoph präsentierte zwei Fallstudien: Die Stadt München, die YubiKeys für 32.000 Mitarbeiter in verschiedenen Anwendungen einsetzt, und T-Mobile, das weltweit 200.000 YubiKeys ausgerollt hat, um sowohl interne als auch externe Mitarbeiter vor Phishing-Angriffen zu schützen. Beide Beispiele verdeutlichen die Skalierbarkeit und Effizienz der Lösung. Besonders hervorgehoben wurde die Fähigkeit des YubiKeys, durch Multiprotokoll-Unterstützung vielseitig einsetzbar zu sein, etwa für Single-Sign-On, VPN-Zugänge und Follow-Me-Printing.
Ein zentraler Punkt des Vortrags war die Bedrohung durch Phishing-Angriffe, die laut Stoph 74 % aller Sicherheitsverletzungen ausmachen. Er erklärte, wie Angreifer selbst Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) umgehen können, und betonte die Notwendigkeit von Protokollen wie FIDO, die auf Public-Key-Kryptografie basieren und phishing-resistent sind. Stoph stellte auch die Unterschiede zwischen synchronisierten und gerätegebundenen Passkeys vor und hob die Vorteile der hardwaregebundenen Variante hervor, insbesondere im Unternehmenskontext.
Ein weiteres Highlight war die Vorstellung der Ubiquio Enrollment Suite, die IT-Abteilungen dabei unterstützt, YubiKeys effizient zu registrieren und bereitzustellen. Mit Funktionen wie FIDO Pre-Reg können YubiKeys bereits vorkonfiguriert an Mitarbeiter verschickt werden, was den Onboarding-Prozess erheblich vereinfacht. Stoph betonte, dass ein durchgängiger, phishing-resistenter Prozess vom ersten bis zum letzten Arbeitstag entscheidend ist, um Sicherheitslücken zu schließen.
Abschließend unterstrich Stoph die Bedeutung einer passwortlosen Welt und die Rolle von YubiKeys und FIDO-Protokollen, um Unternehmen vor den steigenden Kosten und Risiken von Sicherheitsverletzungen zu schützen. Er lud die Teilnehmer ein, weitere Fragen am Ubico-Stand zu klären.
Daniel Stoph
Yubico
Themenbühne Security
Passwortlose Authentifizierung, Phishing-resistente Authentifizierung, Identity Management, FIDO-Protokoll, YubiKey-Einsatz in Unternehmen
YubiKey, FIDO2, Windows Hello for Business, Entra, Ubiquio Enrollment Suite
EU AI Act
KI-Compliance
Microsoft CoPilot
AI Control - Wie wir Sie mit Change, Technik und Recht sicher durch den Dschungel des EU AI Acts leiten
Fred Jopp von Hansevision präsentierte auf der Bechtle Microsoft World, wie Unternehmen und öffentliche Dienste den EU AI Act umsetzen...
Fred Jopp, Leiter der Sektion AI Solutions bei Hansevision, führte auf der Bechtle Microsoft World durch die Herausforderungen und Lösungen im Zusammenhang mit dem EU AI Act. Der EU AI Act, der ab Februar 2025 vollständig in Kraft tritt, stellt Unternehmen und öffentliche Dienste vor neue Anforderungen in Bezug auf die Risikoklassifizierung von KI-Systemen, technische und dokumentarische Pflichten sowie die Einhaltung von Transparenz- und Informationspflichten. Jopp betonte, dass die Umsetzung dieser Anforderungen mit guter Planung und geeigneten Tools machbar ist.
Er stellte drei Praxislösungen vor: Microsoft CoPilot, Microsoft Purview und Microsoft SharePoint. CoPilot bietet Lernpfade, die von einfachen Einführungen bis hin zu Deep-Dives reichen und sowohl technische als auch Compliance-Aspekte abdecken. Microsoft Purview unterstützt bei der Einhaltung von Compliance- und Governance-Richtlinien, indem es sensible Daten klassifiziert, Richtlinien automatisiert und die Nutzung von KI-Systemen auditierbar macht. SharePoint wurde als Plattform für die Integration von Lernmanagementsystemen hervorgehoben, die Schulungen zu KI und Compliance ermöglichen. Jopp präsentierte auch ein Docker-basiertes Lernmanagementsystem, das kostengünstig und flexibel für Schulungen eingesetzt werden kann.
Ein zentraler Punkt war die Notwendigkeit, Mitarbeiter über die Nutzung von KI-Systemen zu schulen. Dies umfasst die Vermittlung von Wissen über generative KI, Datenschutz, Diskriminierungsrisiken und die korrekte Nutzung von Tools wie CoPilot. Jopp betonte, dass Unternehmen eine klare KI-Strategie benötigen, die Schatten-KI vermeidet und alle Mitarbeiter einbezieht. Er zog Parallelen zur Einführung der DSGVO und hob hervor, dass die Herausforderungen des EU AI Acts mit der richtigen Herangehensweise bewältigt werden können. Abschließend ermutigte er die Teilnehmer, die neuen Anforderungen als Chance zu sehen, um KI sicher und effektiv in ihre Prozesse zu integrieren.
Fred Jopp
HanseVision
Themenbühne Security
EU AI Act, KI und Compliance, Risikoklassifizierung von KI-Systemen, Technische und dokumentarische Pflichten, Lernmanagementsysteme und Schulungen
Microsoft CoPilot, Microsoft Purview, Microsoft SharePoint, MS Viva, Docker-basiertes Lernmanagementsystem
Microsoft 365
Cloud-Security
KI-gestützte Sicherheit
Revolutionäre Sicherheitslösungen: Ein tiefer Einblick in Hornetsecuritys 365 Total Protection Plan 4
Denes Rühl von Hornet Security präsentierte den 365 Total Protection Plan 4, eine umfassende Sicherheitslösung für Microsoft 365. Die Lösung...
Denes Rühl, Partner Manager bei Hornet Security, stellte auf der Veranstaltung den 365 Total Protection Plan 4 vor, eine umfassende Sicherheitslösung für Microsoft 365. Die Lösung richtet sich vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sowie den SMB-Markt und bietet eine Kombination aus KI-gestützten Sicherheitsmaßnahmen, Backup, Compliance und Security Awareness. Hornet Security, ein Unternehmen mit Sitz in Hannover, hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2007 von einem Anti-Spam-Spezialisten zu einem führenden Anbieter von Cloud-Sicherheitslösungen entwickelt.
Der 365 Total Protection Plan 4 umfasst 17 Services, die über ein zentrales Dashboard verwaltet werden können. Dies ermöglicht eine einfache und effiziente Verwaltung von Sicherheits- und Compliance-Themen. Zu den hervorgehobenen Features gehören der D-Mark Manager, der Unternehmen hilft, ihre Domains sicher zu konfigurieren, und der AI Recipient Validation Service, der Anomalien in der E-Mail-Kommunikation erkennt und so versehentliche Datenlecks verhindert. Ein weiteres Highlight ist das Security Awareness Training, das kontinuierlich im Hintergrund läuft und Mitarbeiter durch Simulationen und E-Trainings auf Phishing-Angriffe vorbereitet.
Hornet Security betont die Benutzerfreundlichkeit ihrer Lösungen, die speziell darauf ausgelegt sind, IT-Administratoren zu entlasten und die Effizienz zu steigern. Die Integration mit Microsoft 365 ermöglicht ein nahtloses Single Sign-On und die Nutzung bestehender Credentials. Zudem werden alle Daten in redundanten deutschen Rechenzentren gespeichert, was den hohen Datenschutzanforderungen in Europa entspricht.
Ein weiteres Thema war die geplante Einführung von Teams Security, einer neuen Funktion, die sich auf die Sicherheit von Microsoft Teams-Chats konzentriert. Diese Funktion soll ähnliche Schutzmaßnahmen wie bei E-Mails bieten, um Phishing-Links und andere Bedrohungen in Teams zu verhindern.
Abschließend wurde auf die Kosteneffizienz der Lösung hingewiesen, die mit 15 Euro pro User und Monat ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Hornet Security bietet zudem eine kostenlose Testphase von 30 Tagen an, um die Services kennenzulernen. Insgesamt unterstreicht die Präsentation die Innovationskraft und den Fokus von Hornet Security auf die Bedürfnisse von KMU und den SMB-Markt.
Denes Rühl
Hornetsecurity
Themenbühne Security
Microsoft 365 Sicherheit, Hornetsecurity 365 Total Protection Plan 4, Cloud-Security, KI-gestützte Sicherheitslösungen, Compliance und Security Awareness
365 Total Protection Plan 4, Hornetsecurity Dashboard, D-Mark Manager, 365 Total Backup, Security Awareness Training, AI Recipient Validation, Teams Security
Microsoft Defender for Endpoint
Cybersicherheit
Finanzbranche
Defender for Endpoint: Security in der Finanzbranche
Die Session beleuchtet die Einführung und Nutzung von Microsoft Defender for Endpoint in der Finanzbranche. Die Sprecher Torsten Geißler und...
Die Session mit dem Titel "Defender for Endpoint: Security in der Finanzbranche" wurde von Torsten Geißler und Kilian Schröer geleitet. Sie thematisierte die Einführung und Nutzung von Microsoft Defender for Endpoint in der Finanzbranche, einer Branche mit hohen regulatorischen Anforderungen wie BaFin, DORA, ISO 27001 und KRITIS. Die Sprecher betonten, dass Cybersicherheit in der Finanzbranche aufgrund der sensiblen Daten und der hohen Angriffsfläche eine zentrale Rolle spielt.
Ein Schwerpunkt lag auf der Verschiebung von klassischer Perimeter-Security hin zu Endpoint- und Identitäts-Security, da moderne Arbeitsweisen wie Homeoffice und mobiles Arbeiten den Perimeter auf Endgeräte verlagern. Microsoft Defender for Endpoint wurde als eine Lösung hervorgehoben, die nahtlos in bestehende Microsoft-Ökosysteme wie Windows, Entra ID und Intune integriert werden kann. Zudem bietet das Produkt Synergieeffekte in XDR- und SIEM-Szenarien, insbesondere in Verbindung mit Microsoft Sentinel.
Die Sprecher erläuterten die typischen Projektphasen: Workshops zur Ist-Analyse und Scope-Definition, Proof of Concept, Rollout und Betriebsübergang. Sie betonten die Bedeutung klarer Mandatierungen und Zuständigkeiten sowie die Notwendigkeit, alle relevanten Abteilungen einzubeziehen. Technische Maßnahmen wie Schwachstellenmanagement, Attack Surface Reduction (ASR) und zentrale Verwaltung im Defender-Portal wurden als Best Practices vorgestellt.
Ein weiterer Fokus lag auf der Integration von KI und Machine Learning, die im Defender for Endpoint zur automatisierten Erkennung und Reaktion auf Bedrohungen eingesetzt werden. Die Sprecher betonten, dass Cybersicherheit ein kontinuierlicher Prozess ist, der über die Implementierung hinausgeht. Der Betrieb des Systems erfordert ständige Anpassungen an neue Bedrohungen und Szenarien. Abschließend wurden die Herausforderungen und Lessons Learned aus bisherigen Projekten diskutiert, darunter die Bedeutung von Pilotierungen und die Balance zwischen Sicherheit und Produktivität.
Torsten Geißler,
Kilian Schröer
Bechtle Mannheim
Themenbühne Security
Microsoft Defender for Endpoint, Cybersicherheit in der Finanzbranche, Regulatorische Anforderungen (BaFin, DORA, ISO 27001, KRITIS), Perimeter-Security vs. Endpoint-Security, Integration von Microsoft 365 und Synergieeffekte, Prozessmanagement und Projektphasen, Technische Maßnahmen und Best Practices
Microsoft Defender for Endpoint, Microsoft 365, Microsoft Sentinel, Entra ID, Intune
IT-Sicherheit
Datenschutz
ESET
IT Security made in EU
Uwe Rehwald von ESET präsentierte auf der Veranstaltung die Bedeutung von IT-Sicherheit aus europäischer Perspektive. Er hob hervor, dass ESET...
Uwe Rehwald, Vertreter des europäischen IT-Security-Software-Herstellers ESET, sprach über die Bedeutung von IT-Sicherheit aus europäischer Perspektive. Er betonte, dass Cybersicherheit nicht nur ein technisches, sondern auch ein geopolitisches Thema ist. ESET, mit Hauptsitz in Bratislava, Slowakei, ist seit über 30 Jahren am Markt und bietet umfassende IT-Sicherheitslösungen an. Das Unternehmen ist in der EU verwurzelt, betreibt acht Forschungs- und Entwicklungszentren und ist vollständig unabhängig.
Rehwald stellte die Ergebnisse einer Umfrage vor, die ESET zusammen mit YouGov durchgeführt hat. Diese zeigte, dass 67 % der befragten Unternehmen die Herkunft ihres IT-Security-Software-Anbieters als wichtig erachten. Zudem planen 44 % der Unternehmen, ihre IT-Sicherheitssoftware in den nächsten zwei Jahren zu wechseln, wobei 65 % eine Lösung aus der EU bevorzugen.
ESET legt großen Wert auf Datenschutz und Compliance, insbesondere im Hinblick auf die DSGVO. Die cloudbasierten Sicherheitssysteme des Unternehmens werden in der EU gehostet, und Daten deutscher Kunden werden ausschließlich in Deutschland gespeichert. ESET arbeitet eng mit Regierungsbehörden wie dem BSI, Interpol, Europol und der NATO zusammen und unterstützt die Ukraine aktiv im Bereich der Cyberabwehr.
Die vorgestellten Sicherheitslösungen basieren auf der ESET Protect Konsole, die sowohl On-Premise als auch cloudbasiert verfügbar ist. Die Zero Trust Pyramide von ESET umfasst verschiedene Schutzstufen: Grundschutz, Grundschutz Plus mit erweiterten Funktionen wie Verschlüsselung und Multifaktor-Authentifizierung, sowie proaktive Bedrohungserkennung und -abwehr durch EDR/XDR-Lösungen. Für Unternehmen, die keine eigenen Ressourcen für IT-Sicherheit haben, bietet ESET Managed Detection and Response (MDR) an, unterstützt durch Security Operation Centers in Jena und Bratislava.
An der Spitze der Sicherheitslösungen stehen die ESET Threat Intelligence Services, die Unternehmen frühzeitig über potenzielle Bedrohungen informieren. Diese Informationen werden über APT-Reports und Security-Feeds bereitgestellt. ESET bietet flexible Sicherheitslösungen in Form von Bundles an, die je nach Bedarf zusammengestellt werden können.
Abschließend wies Rehwald auf die ESET-Blogs und Podcasts hin, die aktuelle Sicherheitsinformationen und Fachwissen bereitstellen. Er lud die Teilnehmer ein, sich bei weiteren Fragen an die ESET-Kollegen vor Ort zu wenden.
Uwe Rehwald
ESET Deutschland
Themenbühne Security
IT-Sicherheit, Datenschutz und Compliance, Geopolitische Stabilität, Zero Trust Pyramide, Managed Detection and Response (MDR)
ESET Protect Konsole, ESET Endpoint Security, ESET EDR/XDR, ESET Threat Intelligence Services, ESET MDR-Bundles
Data Governance
KI-Systeme
Microsoft Copilot
DataHero: Mit Data Governance einfach mal die KI Welt retten
Stephanus Schulte, Partner Solution Architekt bei Microsoft, erläuterte in seiner Session auf der Bechtle Microsoft Word up, wie Data Governance...
In seiner Session auf der Bechtle Microsoft Word up in Tropfenburg präsentierte Stephanus Schulte, Partner Solution Architekt bei Microsoft, wie Data Governance als Schlüssel zur effektiven Nutzung von KI-Systemen wie Microsoft Copilot dient. Er begann mit der Feststellung, dass KI ohne qualitativ hochwertige Daten ineffizient bleibt und betonte die Verantwortung der Unternehmen, ihre Daten zu verwalten und zu schützen. Schulte erklärte, dass Microsoft Copilot auf dem foundational model von OpenAI basiert, das als Blackbox fungiert. Microsoft stellt die Plattform bereit, während die Verantwortung für Daten, Identitäten und Sicherheit bei den Unternehmen liegt.
Ein zentrales Thema war die Bedeutung von Rollen- und Rechte-Management, um sicherzustellen, dass nur autorisierte Personen Zugriff auf sensible Daten haben. Schulte wies darauf hin, dass KI-Systeme wie ein Brennglas wirken und bestehende Schwächen in der Datenverwaltung aufdecken können. Er hob hervor, dass veraltete oder schlecht klassifizierte Daten die Effizienz von KI-Systemen beeinträchtigen. Daher sei es essenziell, Datenlebenszyklen zu managen und Metadaten zu pflegen, um die Qualität der Ergebnisse zu verbessern.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Datenklassifizierung. Schulte erklärte, dass eine klare Klassifizierung von Daten notwendig ist, um Compliance-Anforderungen wie DSGVO oder NIST 2 zu erfüllen. Er zeigte auf, wie KI und automatisierte Prozesse dabei helfen können, Daten effizient zu klassifizieren. Zudem betonte er die Bedeutung von Datenhygiene, wie die Pflege von Metadaten und die Kennzeichnung finaler Dokumente, um die Suche und Nutzung von Daten zu erleichtern.
Schulte ging auch auf die Sicherheitsaspekte ein, insbesondere auf den Umgang mit verschiedenen KI-Systemen. Er zeigte, wie Unternehmen durch technische Maßnahmen wie Defender for Endpoint und Data Loss Prevention den Zugriff auf unerwünschte KI-Systeme kontrollieren können. Abschließend rief er dazu auf, sich intensiv mit Datenmanagement, Identitäten und Rollen- und Rechte-Management zu beschäftigen, um die Vorteile von KI-Systemen voll auszuschöpfen.
Stephanus Schulte
Microsoft
Themenbühne Security
Data Governance, KI und Datenmanagement, Microsoft 365, Copilot und KI-Integration, Datenklassifizierung und Datenschutz
Microsoft 365, Copilot, OpenAI foundational model, Defender for Endpoint, Data Loss Prevention
KI-Sicherheit
Data Loss Prevention
Prompt Injection
Security in einer Welt mit KI: Wie schützen Sie Ihre Mitarbeiter bei der Benutzung von GenAI Apps und ihre KI Apps vor neuartigen Angriffen?
Cedric Feist erläuterte in seiner Session, wie Unternehmen ihre Mitarbeiter und KI-Anwendungen vor neuartigen Angriffen schützen können. Er stellte Lösungen...
In der Session von Cedric Feist wurde die Sicherheit bei der Nutzung von Generative AI (GenAI) Apps und der Schutz von KI-Anwendungen vor neuartigen Angriffen thematisiert. Feist betonte die Bedeutung des Schutzes sensibler Daten und Unternehmensressourcen, insbesondere angesichts der zunehmenden Integration von Large Language Models (LLMs) wie ChatGPT in Anwendungen. Er hob hervor, dass die Nutzung solcher Technologien zwar Effizienzgewinne und Vorteile wie verbesserte Kommunikation bietet, jedoch auch neue Bedrohungen mit sich bringt.
Ein zentraler Punkt war die Notwendigkeit, die Sichtbarkeit über genutzte Anwendungen und Datenflüsse zu erhöhen. Feist stellte AI Access Security vor, eine Lösung, die über 1.000 Generative AI Apps klassifiziert und deren Risiko bewertet. Diese Lösung ermöglicht es Unternehmen, den Zugriff auf bestimmte Anwendungen zu kontrollieren und Datenverluste zu verhindern. Er betonte, dass es wichtig sei, sowohl die Daten, die an KI-Modelle gesendet werden, als auch die zurückkommenden Ergebnisse zu analysieren, um potenzielle Bedrohungen zu erkennen und zu blockieren.
Ein weiteres Thema war die Sicherheit bei der Entwicklung eigener KI-Anwendungen. Feist erläuterte, wie AI Security Posture Management (AI SPM) Unternehmen dabei unterstützt, ihre Entwicklungsumgebungen und Daten zu schützen. Er wies auf die Risiken durch unsichere Trainingsdaten und Prompt Injection hin, die die Integrität von KI-Modellen gefährden können. Zudem betonte er die Bedeutung von Sicherheitslösungen, die in Cloud-Umgebungen integriert werden können, um eine umfassende Absicherung zu gewährleisten.
Feist ging auch auf die Nutzung von KI durch Angreifer ein. Er erklärte, dass KI-gestützte Angriffe die Zeit bis zur Entwicklung und Durchführung von Exploits erheblich verkürzen können. Um dem entgegenzuwirken, stellte er Precision AI vor, eine Lösung, die Machine Learning und Generative AI nutzt, um Angriffe zu erkennen und abzuwehren. Diese Technologie basiert auf umfangreichen Datenanalysen und ermöglicht es, auch unbekannte Bedrohungen zu identifizieren.
Abschließend betonte Feist, dass Unternehmen proaktiv handeln müssen, um ihre Mitarbeiter und Anwendungen zu schützen. Er lud die Teilnehmer ein, weitere Informationen an ihrem Stand zu erhalten und die vorgestellten Lösungen zu diskutieren.
Cedric Feist
Palo Alto Networks
Themenbühne Security
Sicherheit bei der Nutzung von Generative AI (GenAI) Apps, Schutz vor neuartigen Angriffen auf KI-Anwendungen, Data Loss Prevention (DLP) in KI-Umgebungen, AI Access Security und AI Security Posture Management, Integration von Sicherheitslösungen in Cloud-Umgebungen
ChatGPT, AI Access Security, AI Security Posture Management (AI SPM), Precision AI, Machine Learning Firewalls
SOC
SIEM
EDR
SOC oder SOC - Welches ist das richtige?!
In der Session von Christoph Barreith wurden verschiedene Ansätze und Technologien für Security Operations Center (SOC) vorgestellt. Der Fokus lag...
Christoph Barreith präsentierte in seiner Session eine umfassende Einführung in die Welt der Security Operations Center (SOC) und deren Bedeutung für die IT-Sicherheit. Er begann mit der Feststellung, dass Unternehmen heutzutage nicht mehr nur reaktiv auf Sicherheitsvorfälle reagieren können, sondern proaktive Maßnahmen ergreifen müssen, um Angriffe frühzeitig zu erkennen und abzuwehren. Dabei betonte er, dass es keine absolute Sicherheit gibt, aber durch den Einsatz moderner Technologien und Strategien ein hohes Maß an Schutz erreicht werden kann.
Barreith stellte verschiedene SOC-Ansätze vor, darunter klassische SIEM-basierte SOCs, die auf Log-Daten und deren Auswertung basieren. Er erklärte, wie SIEM-Systeme durch die Analyse von Log-Dateien und die Nutzung von Playbooks potenzielle Bedrohungen identifizieren können. Allerdings wies er darauf hin, dass diese Methode oft reaktiv ist, da sie auf bereits gesammelten Daten basiert.
Ein weiterer Ansatz ist die Nutzung von verhaltensbasierten Systemen wie Endpoint Detection and Response (EDR) und Network Detection and Response (NDR). Diese Systeme erkennen Abweichungen im Verhalten von Endgeräten oder Netzwerken und können so potenzielle Angriffe frühzeitig identifizieren. Barreith hob hervor, dass diese Systeme in Kombination mit einer SOAR-Lösung (Security Orchestration, Automation, and Response) eine proaktive Überwachung ermöglichen.
Er ging auch auf herstellerbasierte SOCs ein, die von Anbietern wie Sophos, Palo Alto und Trend Micro angeboten werden. Diese Systeme sind oft auf die eigenen Produkte des Herstellers abgestimmt, bieten jedoch zunehmend auch Integrationen mit anderen Lösungen. Abschließend stellte er das Konzept eines „SOC ohne SOC“ vor, bei dem Unternehmen ihre Infrastruktur selbst überwachen und nur im Notfall auf externe Unterstützung zurückgreifen.
Besonderes Augenmerk legte Barreith auf das Bechtle-SOC, das auf einem verhaltensbasierten Ansatz basiert und als Managed Service angeboten wird. Dieses SOC entlastet Unternehmen, indem es die Überwachung und Analyse übernimmt und nur bei Bedarf eingreift. Er betonte, dass das Bechtle-SOC flexibel an die Bedürfnisse der Kunden angepasst werden kann und bereits erfolgreich bei zahlreichen Unternehmen im Einsatz ist.
Abschließend unterstrich Barreith, dass IT-Sicherheit ein kontinuierlicher Prozess ist, der regelmäßige Anpassungen und Investitionen erfordert. Er ermutigte die Teilnehmer, sich aktiv mit den verschiedenen SOC-Optionen auseinanderzusetzen und die für ihr Unternehmen passende Lösung zu wählen.
Christoph Barreith
Bechtle Freiburg
Themenbühne Security
Security Operations Center (SOC), Proaktive IT-Sicherheit, SIEM (Security Information and Event Management), Endpoint Detection and Response (EDR), Managed Detection and Response (MDR)
Arctic Wolf, Palo Alto, Sophos, Trend Micro, Cyber Reason, Bechtle-SOC
Hexnode UEM
Endpoint Management
Microsoft Intune
Hexnode-UEM. Endpoint Management - Vereinfacht.
Der Vortrag von Fabian Ulmrich auf den Bechtle Microsoft Tagen in Offenburg stellte Hexnode UEM als eine flexible und benutzerfreundliche...
Fabian Ulmrich, Solution-Ingenieur bei Hexnode, präsentierte auf den Bechtle Microsoft Tagen in Offenburg die Unified Endpoint Management (UEM)-Lösung Hexnode. Die Veranstaltung begann mit einer anschaulichen Darstellung der Herausforderungen bei der manuellen Konfiguration von 1000 POS-Terminals, die ohne Automatisierung etwa 500 Stunden in Anspruch nehmen würde. Hexnode UEM reduziert diesen Aufwand auf nur 2 bis 5 Minuten pro Gerät, abhängig von den spezifischen Anforderungen.
Hexnode, eine indisch-amerikanische Firma, wurde vor 13 Jahren gegründet und hat sich auf die Entwicklung einer benutzerfreundlichen UEM-Lösung spezialisiert. Die Plattform unterstützt eine Vielzahl von Betriebssystemen, darunter Windows, Apple, Google und Linux, und bietet Funktionen wie Softwareverteilung, Sicherheitsmanagement und Patch-Management. Besonders hervorgehoben wurde die Möglichkeit, Geräte unabhängig davon zu verwalten, ob sie im Besitz des Unternehmens oder der Mitarbeiter sind. Hexnode gewährleistet dabei die Sicherheit von Unternehmensdaten, ohne persönliche Daten der Nutzer zu beeinträchtigen.
Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags war die Integration mit Identitätsdiensten wie Entra ID und die Möglichkeit, mehrere Identitätsdienste gleichzeitig zu nutzen, was besonders bei Unternehmensfusionen von Vorteil ist. Hexnode bietet zudem ein Co-Management mit Microsoft Intune, das die Stärken beider Plattformen kombiniert. Während Intune tief in das Microsoft-Ökosystem integriert ist, bietet Hexnode zusätzliche Automatisierungs- und Skripting-Funktionen, die die Verwaltung von Geräten noch effizienter machen.
Die Lösung umfasst auch ein integriertes Remote-View-and-Control-Feature, das zusätzliche Software wie TeamViewer überflüssig macht. Dies ist besonders nützlich für Support-Szenarien und administrative Aufgaben. Darüber hinaus wurde das neue Patch- und Update-Modul vorgestellt, das eine detaillierte Übersicht über den Patch-Status von Geräten bietet und es ermöglicht, Updates gezielt zu planen und auszurollen.
Fabian Ulmrich betonte die Bedeutung der Community für die Weiterentwicklung der Plattform. Hexnode sammelt aktiv Feedback und Feature-Anfragen, um die Lösung kontinuierlich zu verbessern. Abschließend lud er die Teilnehmer ein, den Hexnode-Stand zu besuchen, um weitere Details zu erfahren und individuelle Anwendungsfälle zu besprechen.
N.N.
Hexnode
Themenbühne Business Application
Unified Endpoint Management (UEM), Gerätekonfiguration und -verwaltung, Integration mit Identitätsdiensten wie Entra ID, Co-Management mit Microsoft Intune, Patch- und Update-Management
Hexnode UEM, Microsoft Intune, Apple Business Manager, Windows Autopilot, ServiceNow
Cloud. KI. Plattformen. – Was Mittelstandssoftware heute leisten muss
Der Vortrag beleuchtet, wie moderne Business-Software auf Cloud-, KI- und Plattformarchitekturen basiert, um Unternehmensprozesse effizient, integriert und zukunftssicher zu gestalten....
Der Vortrag auf der Bechtle Microsoft World, gehalten von Christian Mehrtens und Dominik Schätzel, fokussierte sich auf die Anforderungen moderner Mittelstandssoftware. Christian Mehrtens, Managing Director für Sage in Zentraleuropa, gab einen strategischen Überblick über die Herausforderungen, denen sich mittelständische Unternehmen stellen müssen, wie Datenschutz, wachsende Datenmengen, Fachkräftemangel sowie Flexibilität und Skalierbarkeit. Er stellte Sage als globalen Anbieter von ERP-, Finanz-, HR- und Lohnbuchhaltungssoftware vor, der mit über 11.700 Mitarbeitern weltweit agiert und ein breites Produktportfolio bietet.
Ein zentraler Punkt des Vortrags war die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) in die Sage-Produkte. Dominik Schätzel präsentierte den Sage Copilot, einen KI-basierten Produktivitätsassistenten, der tief in die Softwarelösungen von Sage integriert ist. Der Copilot ermöglicht es Nutzern, Daten direkt innerhalb der Software zu analysieren, Anomalien zu erkennen und Prozesse wie den Monatsabschluss oder die Bearbeitung von Eingangsrechnungen zu automatisieren. Beispiele aus der Praxis zeigten, wie der Copilot verspätete Aufträge identifiziert, Finanzberichte analysiert und den Eingangsrechnungsprozess optimiert.
Sage betonte die Bedeutung von Cloud-Software, da bis zu 85% der mittelständischen Unternehmen in den nächsten Jahren auf Cloud-Lösungen setzen werden. Produkte wie Sage Intact, Sage Active und Sage HR wurden als skalierbare und integrierte Lösungen vorgestellt, die speziell auf die Bedürfnisse des Mittelstands zugeschnitten sind. Die Kombination aus technologischer Expertise und langjähriger Erfahrung im Bereich Geschäftsprozesse ermöglicht es Sage, KI nicht nur als Zusatz, sondern als zentralen Bestandteil ihrer Lösungen zu implementieren.
Abschließend wurde das Publikum eingeladen, die Produkte am Sage-Stand näher kennenzulernen und sich mit den Experten auszutauschen.
Dominik Schätzel,
Christian Mehrtens
Sage
Themenbühne Business Application
Cloud-Software, Künstliche Intelligenz (KI), Plattformarchitekturen, Mittelstandssoftware, Effizienzsteigerung in Unternehmensprozessen
Sage Copilot, Sage Intact, Sage Active, Sage HR, Sage Distribution and Manufacturing Operations (SDMO)
Compliance
DSGVO
NIST 2
Regulatorische Compliance
Cindarella Schneider von Bechtle erläuterte die wichtigsten Aspekte der rechtlichen und regulatorischen Compliance, darunter DSGVO, ISO 27001, NIST 2, DORA...
Cindarella Schneider, Referentin von Bechtle, Systemhaus Freiburg, präsentierte in ihrem Vortrag die zentralen Aspekte der rechtlichen und regulatorischen Compliance. Sie begann mit einer Übersicht über die Vielzahl an Compliance-Anforderungen, die Unternehmen betreffen, darunter die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), ISO 27001, NIST 2, der Digital Service Act, die Whistleblower-Richtlinie, der Data Act und der Digital Operational Resilience Act (DORA). Schneider hob hervor, dass diese Regelwerke oft miteinander verknüpft sind und Schnittstellen aufweisen, die Unternehmen berücksichtigen müssen.
Ein zentraler Punkt des Vortrags war die Bedeutung der Schutzziele Verfügbarkeit, Integrität und Vertraulichkeit, die in den Bereichen Datenschutz, Informationssicherheit und Cyberrisiken eine zentrale Rolle spielen. Schneider erläuterte, dass diese Schutzziele durch technische, organisatorische und physische Maßnahmen erreicht werden können. Sie ging dabei auf Beispiele wie Benutzerverwaltung, Alarmanlagen und Richtlinien zur Sensibilisierung von Mitarbeitern ein.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Unterschieden und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Regelwerke. Schneider betonte, dass technische und organisatorische Maßnahmen eine gemeinsame Schnittstelle darstellen, die in allen Regelwerken berücksichtigt werden müssen. Sie erklärte, dass durch die Harmonisierung der ISO 27001 physische Maßnahmen wie Zäune oder Alarmanlagen nun klarer definiert sind.
Schneider sprach auch über die Risiken und Kosten, die mit der Nichteinhaltung von Compliance-Vorgaben verbunden sind. Sie stellte die potenziellen Bußgelder den Kosten von Sicherheitsmaßnahmen gegenüber und argumentierte, dass Investitionen in Sicherheit langfristig kosteneffizienter sind. Zudem hob sie die Vorteile der Compliance hervor, darunter die Stärkung des Unternehmens gegen Risiken, die Einhaltung von Vorgaben und die positive Außenwirkung durch Zertifizierungen.
Abschließend betonte Schneider die Bedeutung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (PDCA-Zyklus) für die Wirksamkeit von Sicherheitsmaßnahmen. Sie schloss ihren Vortrag mit der Einladung, detailliertere Fragen in einem persönlichen Gespräch zu klären, und wünschte den Teilnehmern eine schöne Mittagspause.
Cindarella Schneider
Bechtle Freiburg
Themenbühne Business Application
Rechtliche und regulatorische Compliance, Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), ISO 27001, NIST 2, Digital Service Act, Whistleblower-Richtlinie, Data Act, Digital Operational Resilience Act (DORA), Technische und organisatorische Maßnahmen, Schutzziele: Verfügbarkeit, Integrität, Vertraulichkeit, Risikomanagement, Bußgelder und Kosten-Nutzen-Abwägung, PDCA-Zyklus
Microsoft Copilot Studio
Low-Code
KI-Integration
Microsoft Copilot Studio & Low Code: Das perfekte Duo für Innovationen
Matthias Zinram von Modus Consult präsentierte auf der Bechtle Microsoft World die Möglichkeiten und Vorteile des Microsoft Copilot Studios in...
Matthias Zinram, ein Experte von Modus Consult, stellte auf der Bechtle Microsoft World die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten des Microsoft Copilot Studios in Verbindung mit Low-Code-Entwicklung vor. Er begann mit einer Einführung in das Copilot Studio, das es Unternehmen ermöglicht, eigene KI-gestützte Agenten zu erstellen. Diese Agenten können in bestehende Geschäftsprozesse integriert werden, um Aufgaben zu automatisieren und die Effizienz zu steigern. Zinram betonte, dass das Copilot Studio zwar als Low-Code-Tool konzipiert ist, jedoch ein gewisses Maß an technischem Verständnis erfordert, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Ein zentrales Thema war die Rolle von Citizen Developern, also Mitarbeitern, die ohne tiefgehende Programmierkenntnisse eigene Lösungen entwickeln können. Zinram hob hervor, dass das Copilot Studio auf der bestehenden Power Virtual Agents-Lösung basiert, die durch generative KI-Funktionalitäten erweitert wurde. Dies ermöglicht es, komplexe Aufgaben mit minimalem Aufwand zu bewältigen, wie etwa die Erstellung kontextbezogener Agenten, die sich an vorherige Interaktionen erinnern können.
Ein praktisches Beispiel aus der Kundenpraxis zeigte, wie ein Copilot für die Reiseplanung von Servicemitarbeitern entwickelt wurde. Der Agent nutzte Datenquellen wie das Auswärtige Amt und CRM-Daten aus Microsoft Dataverse, um relevante Informationen bereitzustellen. Zinram erläuterte die vier zentralen Aspekte bei der Erstellung solcher Agenten: Wissen, Aktionen, Logiken und Kanäle. Er betonte die Bedeutung von spezifischen Wissensquellen und der richtigen Prompt-Strategie, um präzise und relevante Antworten zu generieren.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Integration der Agenten in verschiedene Plattformen wie Microsoft Teams, die Power Platform und sogar externe Systeme wie Salesforce. Zinram wies darauf hin, dass die Flexibilität des Copilot Studios es ermöglicht, maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedliche Geschäftsanforderungen zu entwickeln. Abschließend lud er die Teilnehmer ein, sich bei weiteren Fragen an Modus Consult zu wenden, einem Unternehmen, das sich auf ERP- und CRM-Lösungen sowie die Microsoft-Plattform spezialisiert hat.
Matthias Zinram
Modus Consult
Themenbühne Business Application
Microsoft Copilot Studio, Low-Code-Entwicklung, Citizen Developer, Integration von KI in Geschäftsprozesse, Power Virtual Agents
Microsoft Copilot Studio, Power Virtual Agents, Microsoft Dataverse, Microsoft Teams, Microsoft Power Platform
Backup
Ransomware
Immutable Storage
Umfassender Schutz vor Cyberbedrohungen: Ihre Lösung für maximale Datensicherheit
Der Vortrag beleuchtet die Zusammenarbeit zwischen Veeam und Fast LTA, um umfassende Lösungen für Datensicherheit und Backup bereitzustellen. Es werden...
Der Vortrag von Thomas Beerweiler (Veeam) und Thomas Göbel (Fast LTA) auf der Bechtle-Veranstaltung thematisiert die Bedeutung von Datensicherheit und Backup-Lösungen in einer zunehmend von Cyberbedrohungen geprägten IT-Landschaft. Die Kombination der Softwarelösungen von Veeam und der Hardwarelösungen von Fast LTA wird als ideale Partnerschaft dargestellt, um Unternehmen eine robuste und flexible Backup-Architektur zu bieten.
Veeam bietet mit der Veeam Data Platform eine umfassende Suite, die Backup & Replication, Veeam One und den Recovery Orchestrator umfasst. Diese Tools ermöglichen nicht nur die Sicherung von Workloads in verschiedenen Umgebungen wie VMware, Hyper-V, Azure und AWS, sondern auch die Analyse und Überwachung von Backup-Umgebungen. Besonders hervorgehoben wird die Rolle von Veeam One, das Einblicke in Veränderungen und potenzielle Sicherheitsrisiken bietet, sowie der Recovery Orchestrator, der eine automatisierte Wiederherstellung im Katastrophenfall ermöglicht. Weitere Sicherheitsfeatures wie der Recon Scanner und die Yara-Rule-Integration helfen, Malware und Ransomware frühzeitig zu erkennen und zu bekämpfen.
Fast LTA ergänzt diese Softwarelösungen mit hochsicheren und performanten Speicherlösungen wie dem Silent Brick Pro und AirGap Storage. Diese Hardwarelösungen bieten modulare und skalierbare Speicheroptionen, die sowohl für kurzfristige als auch langfristige Datensicherung geeignet sind. Besondere Features wie Continuous Snapshots und hardwarebasierte Immutability sorgen für zusätzlichen Schutz vor Datenverlust und Angriffen. Die AirGap-Technologie ermöglicht es, Daten physisch vom Netzwerk zu trennen, was als letzte Verteidigungslinie gegen Ransomware-Angriffe dient.
Ein zentraler Aspekt des Vortrags ist die Implementierung von Zero Trust Architekturen, bei denen alle Backup-Komponenten in separaten Zonen isoliert werden, um Angriffsvektoren zu minimieren. Die Kombination aus Veeam-Software und Fast LTA-Hardware ermöglicht eine flexible und sichere Backup-Strategie, die sowohl Performance als auch Kosteneffizienz berücksichtigt.
Abschließend betonen die Sprecher die Wichtigkeit, Backup und Security als untrennbare Themen zu betrachten, und laden die Teilnehmer ein, die Lösungen am Stand näher kennenzulernen.
Thomas Göbel,
Thomas Beerweiler
Fast LTA, Veeam
Themenbühne Business Application
Backup und Datensicherheit, Ransomware-Schutz, Zero Trust Architektur, Immutable Storage, AirGap-Technologie
Veeam Data Platform, Veeam Backup & Replication, Veeam One, Veeam Recovery Orchestrator, Fast LTA Silent Brick Pro, Fast LTA AirGap Storage
Sales Agent
Dynamics 365
KI im Vertrieb
Sales Copilot: Revolutionierter Verkaufsprozess durch KI
Der Vortrag von Mike Corbis von Modus Consult, einem Unternehmen der Bechtle Gruppe, beleuchtet den Einsatz des Sales Order Agent...
Mike Corbis von Modus Consult, einem Unternehmen der Bechtle Gruppe, präsentierte in seinem Vortrag den Sales Order Agent, ein KI-gestütztes Tool innerhalb von Microsoft Dynamics 365 Business Central. Der Sales Order Agent ist darauf ausgelegt, Vertriebsprozesse zu automatisieren und zu optimieren. Er übernimmt Aufgaben wie die Analyse eingehender E-Mails, die Erstellung von Angeboten und Aufträgen sowie die Bereitstellung von Produktinformationen. Ziel ist es, die Effizienz im Vertrieb zu steigern und den Mitarbeitern mehr Zeit für strategische Aufgaben zu verschaffen.
Ein zentrales Thema des Vortrags war die Rolle des Sales Order Agent als eine Art virtueller Mitarbeiter. Der Agent agiert innerhalb des Systems wie ein normaler Benutzer, dem spezifische Berechtigungen zugewiesen werden können. Dies gewährleistet Datensicherheit und ermöglicht eine klare Kontrolle darüber, welche Informationen der Agent verarbeiten darf. Der Benutzer bleibt jedoch stets in der Entscheidungsrolle, indem er die vom Agenten vorbereiteten Daten überprüft und freigibt.
Corbis betonte die Vorteile der Zeitersparnis und der verbesserten Datenaufbereitung, die der Sales Order Agent bietet. Ein Beispiel aus der Praxis zeigte, wie der Agent eingehende Bestellungen analysiert, Kundenpräferenzen berücksichtigt und Vorschläge für die weitere Bearbeitung macht. Dabei wird die Benutzerfreundlichkeit durch eine intuitive Oberfläche und einfache Konfigurationsmöglichkeiten hervorgehoben.
Der Vortrag ging auch auf die zukünftige Entwicklung ein, bei der KI-gestützte Agenten in weiteren Bereichen wie Finance und Belegverarbeitung eingesetzt werden sollen. Corbis lud die Teilnehmer ein, die Funktionalitäten des Sales Order Agent live am Stand von Modus Consult zu erleben und selbst auszuprobieren. Insgesamt zeigte der Vortrag, wie KI und Automatisierung den Arbeitsalltag im Vertrieb revolutionieren können, ohne die menschliche Kontrolle und Entscheidungsfindung zu ersetzen.
Matthias Zinram
Modus Consult
Themenbühne Business Application
Sales Agent in Dynamics 365 Business Central, Künstliche Intelligenz im Vertrieb, Automatisierung von Vertriebsprozessen, Datensicherheit und Berechtigungen, Effizienzsteigerung durch KI-gestützte Tools
Microsoft Dynamics 365 Business Central, Sales Order Agent, Microsoft Copilot
Yealink
AI 3.0
Videokonferenzlösungen
Unveil the new era of AI-powered audio solution
Tim Lübke von Allnet Distribution präsentierte auf der Veranstaltung die neuesten Produkte und Lösungen von Yealink, darunter SIP-Telefone, Videokonferenzlösungen mit...
Tim Lübke von Allnet Distribution stellte auf der Veranstaltung die neuesten Entwicklungen und Produkte von Yealink vor, einem führenden Anbieter von SIP-Telefonen und Videokonferenzlösungen. Yealink ist seit 2008 auf dem Markt und hat sich als globaler Marktführer in verschiedenen Bereichen etabliert, darunter SIP-Telefone, Videokonferenzlösungen (MTA) und DECT-Technologie. Besonders hervorgehoben wurde die Integration von AI 3.0 in die Videokonferenzlösungen, die eine verbesserte Benutzererfahrung und Sicherheit bieten. Die Microsoft Azure Cloud, die in Frankfurt gehostet wird, sorgt für hohe Datensicherheit ohne Datenübertragungen nach China.
Zu den neuen Produkten gehören die MVC S40, MVC S50 Bar und MVC S98, die für Konferenzräume unterschiedlicher Größe geeignet sind. Das Meeting Board Pro, ausgestattet mit drei 50-Megapixel-Kameras und 16 Mikrofonen, wurde als Teams-zertifiziertes Produkt vorgestellt, das auf Android 13 basiert und mit einem OPS-Slot für ein Windows-Modul ausgestattet ist. Die Pro AV-Serie mit dem CM50 Kit und CS10D wurde ebenfalls präsentiert, um die Soundqualität in Meetings zu verbessern. Der M-Tower, eine 360-Grad-Kamera für Konferenztische, wurde als innovative Lösung für hybride Meetings vorgestellt.
Im Bereich der Headsets wurde die starke Wachstumsrate von Yealink betont. Die neuen Hybrid-Headsets kombinieren Bluetooth- und DECT-Technologie und bieten AI-gestütztes Noise Cancelling. Die UHAF-Serie (kabelgebunden), WH-Serie (DECT) und BH-Serie (Bluetooth) wurden vorgestellt, darunter Modelle wie BH70, BH74 und BH76. Neue Speaker und verbesserte Ear-Cushions sorgen für hohen Tragekomfort und eine bessere Audioqualität.
Kunden können Demo- und Testmöglichkeiten nutzen, um die Produkte vor einer Kaufentscheidung auszuprobieren. Am Stand von Yealink standen Techniker und Sales-Mitarbeiter bereit, um Fragen zu beantworten und die Produkte vorzuführen. Die Veranstaltung bot eine umfassende Übersicht über die neuesten Technologien und Lösungen von Yealink, die sowohl für kleine als auch große Unternehmen geeignet sind.
Tim Lübke
Yealink
Themenbühne Business Application
Yealink SIP-Telefone, AI 3.0 in Videokonferenzlösungen, Microsoft Azure Cloud Sicherheit, Neue Yealink Produkte: MVC S40, MVC S50 Bar, MVC S98, Yealink Meeting Board Pro, Pro AV-Serie und M-Tower, Yealink Headsets und Hybridlösungen, Neue Speaker und Ear-Cushions, Demo- und Testmöglichkeiten für Kunden
Yealink SIP-Telefone, Yealink MVC S40, Yealink MVC S50 Bar, Yealink MVC S98, Yealink Meeting Board Pro, Yealink Pro AV-Serie, Yealink CM50 Kit, Yealink CS10D, Yealink M-Tower, Yealink Roompanel, Yealink Teams-Telefone, Yealink UHAF-Serie, Yealink WH-Serie, Yealink BH-Serie, Yealink BH70, Yealink BH74, Yealink BH71, Yealink BH76, Yealink Hybrid-Serie
Microsoft Contact Center
Künstliche Intelligenz
Omnichannel
KI im Kundenservice: Wie das Microsoft Contact Center Serviceprozesse transformiert
Matthias Zinram präsentierte, wie das Microsoft Contact Center mithilfe von KI und Omnichannel-Integration den Kundenservice transformiert. Er zeigte die Vorteile...
Matthias Zinram, Berater bei Modus Consult, stellte in seinem Vortrag die transformative Wirkung des Microsoft Contact Centers auf den Kundenservice vor. Das Contact Center ist ein Standalone-Produkt, das verschiedene Kommunikationskanäle wie Chat, SMS, WeChat und Facebook in einer einzigen Oberfläche vereint. Dies ermöglicht eine Omnichannel-Integration, die durch KI-gestützte Copiloten und CRM-Funktionalitäten ergänzt wird. Zinram betonte, dass die Überforderung von Kundenservice-Mitarbeitern durch die Nutzung zahlreicher Tools ein großes Problem darstellt. Microsoft bietet mit dem Contact Center eine Lösung, die diese Belastung reduziert, indem sie eine einheitliche Plattform bereitstellt, die durch KI unterstützt wird.
Die KI im Microsoft-Umfeld basiert auf Large Language Models (LLMs) und wird durch Web-Grounding-Funktionalitäten sowie kommerzielle Data-Protection- und Compliance-Themen ergänzt. Darüber hinaus können Informationen aus Microsoft Graph API und Microsoft 365 integriert werden. Mit dem Copilot Studio können die Copiloten individuell erweitert werden, um spezifische Anforderungen zu erfüllen. Zinram demonstrierte anhand eines Videos, wie ein Kunde über ein Portal mit einem KI-gestützten Copiloten interagiert, der Fragen beantwortet und bei Bedarf an einen menschlichen Mitarbeiter eskaliert. Die Plattform bietet dabei eine nahtlose Integration von Wissensquellen wie PDFs, Webseiten und CRM-Systemen, um den Kundenservice zu optimieren.
Ein weiteres Highlight war die Möglichkeit, das Contact Center nicht nur mit Microsoft-Produkten, sondern auch mit anderen CRM-Systemen wie Salesforce zu verbinden. Zinram hob hervor, dass die Plattform auch Sprachinteraktionen unterstützt, bei denen der Copilot Anrufe entgegennimmt und Fragen beantwortet. Die Integration von Transkripten und Wissensartikeln in Echtzeit während eines Gesprächs wurde ebenfalls demonstriert. Abschließend lud Zinram die Teilnehmer ein, weitere Details am Stand von Modus Consult zu besprechen oder separate Termine zu vereinbaren. Modus Consult, eine 100%ige Tochtergesellschaft der Bechtle AG, ist spezialisiert auf Branchenlösungen im Bereich Customer Service, Sales und ERP.
Matthias Zinram
Modus Consult
Themenbühne Business Application
Künstliche Intelligenz im Kundenservice, Microsoft Contact Center, Omnichannel-Integration, KI-gestützte Copiloten, CRM-Systeme und Integration
Microsoft Contact Center, Microsoft Copilot, Copilot Studio, Microsoft Graph API, Microsoft 365
Power BI
Datenvisualisierung
Automatisierung
Power BI - Wie aus Daten Wissen wird
Paula Zeiger, Business Data Consultant bei Bechtle Nürnberg, erläutert in ihrem Vortrag, wie Power BI Unternehmen dabei unterstützt, aus Daten...
Paula Zeiger, Business Data Consultant bei Bechtle Nürnberg, präsentierte in ihrem Vortrag auf der Bechtle Microsoft World die Vorteile und Möglichkeiten von Power BI als modernes Reporting-Tool. Sie begann mit einer Beschreibung der Herausforderungen, die viele Unternehmen mit herkömmlichen Excel-basierten Reporting-Methoden haben, und stellte Power BI als Lösung vor, die benutzerfreundlich, automatisiert und flexibel ist. Power BI ermöglicht es, Daten aus verschiedenen Quellen wie SQL-Datenbanken, Oracle-Datenbanken oder Excel-Listen zu konsolidieren und in einem zentralen System darzustellen. Dies schafft einen 'Single Point of Truth', der sicherstellt, dass alle Nutzer auf dieselben, stets aktuellen Daten zugreifen können.
Ein zentraler Aspekt des Vortrags war die Automatisierung, die Power BI durch Funktionen wie den automatischen Datenrefresh bietet. Dies reduziert den manuellen Aufwand erheblich und ermöglicht es den Nutzern, sich auf die Analyse und Nutzung der Daten zu konzentrieren. Zeiger betonte, dass Power BI sowohl als Desktop- als auch als mobile Version verfügbar ist, was es besonders praktisch für Mitarbeiter macht, die viel unterwegs sind. Sie zeigte auch, wie interaktive Dashboards und Visualisierungen in Power BI erstellt werden können, die es den Nutzern ermöglichen, Daten dynamisch zu filtern und zu analysieren.
Der Vortrag ging auch auf den Prozess der Implementierung von Power BI ein, der mit der Identifikation relevanter Datenquellen beginnt und über die Datenbereinigung und -modellierung bis hin zur Erstellung von Visualisierungen führt. Zeiger erklärte, dass dieser Prozess nur einmal durchlaufen werden muss, da das Reporting danach weitgehend automatisiert ist. Sie stellte auch die Möglichkeit vor, ein Proof of Concept (POC) durchzuführen, um Unternehmen einen risikofreien Einstieg in die Nutzung von Power BI zu ermöglichen.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Integration von Copilot und Microsoft Fabric in Power BI. Copilot unterstützt Nutzer bei der Erstellung von DAX-Formeln und der Navigation durch das Datenmodell, während Fabric durch Funktionen wie den One Lake die Skalierbarkeit und Effizienz von Datenprojekten erhöht. Zeiger wies darauf hin, dass diese Funktionen bereits ab der kostengünstigen Fabric F2 SKU verfügbar sind. Abschließend empfahl sie den Vortrag ihres Kollegen Sebastian Schwarzmann, der in einer Breakout-Session die Architektur von Fabric näher erläuterte.
Zeiger schloss ihren Vortrag mit einem Hinweis auf die führende Position von Microsoft im Bereich Business Intelligence, wie sie im Gartner-Quadranten dargestellt wird, und betonte die hohe Zufriedenheit sowohl bei internen als auch bei externen Nutzern von Power BI. Sie lud die Teilnehmer ein, Fragen zu stellen und Feedback zu geben, und wünschte ihnen einen erfolgreichen weiteren Verlauf der Veranstaltung.
Paula Zeiger
Bechtle Nürnberg
Themenbühne Business Application
Power BI, Datenvisualisierung, Automatisierung im Reporting, Datenmodellierung, Microsoft Fabric
Power BI, Power BI Desktop, Power BI Service, Fabric, Fabric F2 SKU, One Lake, Copilot
Cloud-Connectivity
Multi-Cloud
Latenz
Cloud, Edge, Chaos? Warum die Cloud längst gewonnen hat - und wie Connectivity und Datacenter über Ihre digitale Zukunft entscheiden.
Der Vortrag beleuchtet die Bedeutung von Cloud-Connectivity, hybriden IT-Infrastrukturen und Multi-Cloud-Strategien für die digitale Transformation. Christian Pohl und Ramon Gonzalez...
Der Vortrag mit Christian Pohl von Telemax und Ramon Gonzalez von DE-CIX thematisiert die zentrale Rolle von Cloud-Connectivity und hybriden IT-Infrastrukturen in der digitalen Transformation. Ramon Gonzalez stellt DE-CIX als Betreiber des weltweit größten Internetknotens vor, der nicht nur als Internetknoten, sondern auch als Cloud-Exchange fungiert. DE-CIX ermöglicht sichere und effiziente Verbindungen zwischen On-Premise-Infrastrukturen und Cloud-Diensten wie der Microsoft Cloud. Christian Pohl ergänzt die Perspektive von Telemax, einem Anbieter von Telekommunikations-, Rechenzentrums- und IT-Services, der Kunden mit einer hybriden Infrastruktur unterstützt.
Ein Schwerpunkt des Vortrags liegt auf der Bedeutung von Latenz und Performance in Multi-Cloud-Umgebungen. Die Referenten betonen, dass die Interaktion zwischen verschiedenen Clouds und On-Premise-Systemen reibungslos und sicher gestaltet werden muss. DE-CIX und Telemax bieten hierfür Lösungen, die auf Layer-2-Connectivity basieren, um die Wegstrecke zwischen Cloud-Ressourcen und lokalen Systemen zu optimieren. Dies ermöglicht Unternehmen, ihre Cloud-Strategien effizient umzusetzen, ohne Kompromisse bei Sicherheit und Performance einzugehen.
Ein Praxisbeispiel ist die Zusammenarbeit mit der Tochtergesellschaft NetMax, die eine digitale Universität für das KIT Karlsruhe entwickelt hat. Hierbei wurden lokale Datenhaltung und Cloud-Rendering kombiniert, um eine innovative Plattform zu schaffen. Die geringe Latenz und garantierte SLAs von DE-CIX und Telemax waren entscheidend für den Erfolg dieses Projekts.
Der Vortrag schließt mit der Vision, Unternehmen durch innovative Cloud-Connectivity-Lösungen zu befähigen, das volle Potenzial von Cloud-Computing auszuschöpfen. Die Referenten laden die Teilnehmer ein, sich am Stand von DE-CIX und Telemax weiter über die vorgestellten Lösungen zu informieren.
Christian Pohl,
Ramon Gonzalez
Telemaxx, DE-CIX
Themenbühne Business Application
Cloud-Connectivity, Multi-Cloud-Strategien, Latenz und Performance, Hybride IT-Infrastrukturen, Sicherheit und Compliance in der Cloud
Microsoft Cloud, DE-CIX Cloud Exchange, Telemax Cloud Services, VMware Shared Cloud, S3 Object Storage
Power Platform
Governance
Citizen Development
Power Platform - Governance erfolgreich implementieren
Melina Nagel vom Bechtle Systemhaus in Mannheim erläutert die Bedeutung von Governance bei der Implementierung der Microsoft Power Platform. Sie...
Melina Nagel, Mitarbeiterin des Bechtle Systemhauses in Mannheim, präsentierte auf der Veranstaltung das Thema „Power Platform - Governance erfolgreich implementieren“. Sie begann mit einer anschaulichen Beschreibung, wie Mitarbeitende oft eigenständig Apps und Flows mit der Power Platform erstellen, wenn IT-Prozesse zu lange dauern. Diese Eigeninitiative kann jedoch zu unkontrollierten Entwicklungen führen, die Sicherheitsrisiken bergen und die IT-Abteilung überfordern.
Nagel betonte, dass Governance nicht als Stoppschild, sondern als Leitplanke verstanden werden sollte, um Innovationen zu fördern und gleichzeitig Risiken zu minimieren. Sie stellte fünf Prinzipien vor, die Unternehmen bei der Einführung von Governance unterstützen können:
1. **Klare Strukturen**: Entwicklung sollte in getrennten Umgebungen (Dev, Test, Produktiv) erfolgen, um Risiken zu minimieren.
2. **Transparenz**: Mithilfe des Center of Excellence Kits von Microsoft können Unternehmen alle Apps und Flows im Überblick behalten, verwaiste oder unnötige Ressourcen identifizieren und Kosten optimieren.
3. **Verantwortlichkeiten**: Jede App sollte mindestens zwei Owner haben, um den Betrieb auch bei Personalwechseln sicherzustellen.
4. **Enablement der Mitarbeitenden**: Mitarbeitende sollten durch Schulungen, Vorlagen und Community-Aktivitäten befähigt werden, die Power Platform sicher und effizient zu nutzen.
5. **Kontinuierliche Weiterentwicklung**: Governance ist ein dynamischer Prozess, der regelmäßig überprüft und angepasst werden muss.
Zusätzlich hob Nagel hervor, wie wichtig es ist, Namenskonventionen für Apps und Flows zu definieren, Umgebungen klar zu trennen und Lösungen in sogenannten „Solutions“ zu bündeln. Sie empfahl, Citizen Developer aktiv einzubinden und durch Hackathons oder Workshops zu motivieren. Abschließend bot sie Unterstützung bei der Analyse bestehender Umgebungen und der Optimierung von Governance-Prozessen an.
Die Session zielte darauf ab, Unternehmen zu zeigen, wie sie die Power Platform nachhaltig und sicher skalieren können, ohne die Innovationskraft ihrer Mitarbeitenden einzuschränken.
Melina Nagel
Bechtle Mannheim
Themenbühne Business Application
Power Platform, Governance, Citizen Development, Sicherheitsrisiken, Application Lifecycle Management
Power Platform, Power Apps, Power Automate (Flows), Center of Excellence Kit, Copilot Studio, Power BI
Azure Virtual Desktop
Windows 365
Remote-Arbeit
Flexibel, sicher, remote: Azure Virtual Desktop als Schlüssel zur modernen Arbeitswelt
Der Vortrag beleuchtet, wie Azure Virtual Desktop (AVD) und Windows 365 Cloud PC Unternehmen helfen, moderne Remote-Arbeitsumgebungen zu schaffen. Die...
In diesem Vortrag mit dem Titel "Flexibel, sicher, remote: Azure Virtual Desktop als Schlüssel zur modernen Arbeitswelt" präsentierten Oliver Klünter und Felix Simbert von Microsoft, wie Unternehmen mit Azure Virtual Desktop (AVD) und Windows 365 Cloud PC moderne Remote-Arbeitsumgebungen gestalten können. Der Fokus lag auf der Flexibilität, Sicherheit und Skalierbarkeit dieser Lösungen, die es ermöglichen, von verschiedenen Geräten aus auf Unternehmensressourcen zuzugreifen.
Die Speaker erläuterten, dass AVD eine klassische VDI-Infrastruktur bietet, die auf Azure läuft und Multisession-Pools unterstützt, bei denen mehrere Nutzer gleichzeitig auf einem Host arbeiten können. Im Gegensatz dazu ist Windows 365 Cloud PC eine dedizierte Lösung, die über Intune verwaltet wird und sich durch einfache Administration und feste monatliche Kosten auszeichnet. Beide Lösungen gehören zur Kategorie "Desktop as a Service" (DaaS) und bieten nahtlose Integration mit Microsoft 365, Intune und Microsoft Defender.
Ein zentraler Punkt war der Vergleich der beiden Ansätze. Während AVD mehr Flexibilität und Anpassungsmöglichkeiten bietet, eignet sich Windows 365 Cloud PC besonders für einfache und standardisierte Anwendungsfälle. AVD ermöglicht zudem High-Performance-Computing und ist ideal für Szenarien, in denen mehrere Nutzer gleichzeitig auf einem System arbeiten müssen. Windows 365 hingegen bietet dedizierte Ressourcen für jeden Nutzer und ist besonders einfach zu verwalten.
Die Speaker gingen auch auf spezifische Features ein, wie die Möglichkeit, AVD-Host-Pools in lokalen Rechenzentren (Azure Local) zu betreiben, was für Unternehmen mit besonderen Datenschutzanforderungen interessant ist. Zudem wurde die Integration von Sicherheitsfeatures wie Conditional Access und Microsoft Defender hervorgehoben.
Abschließend betonten die Speaker die Bedeutung von DaaS-Lösungen für die moderne Arbeitswelt und luden die Teilnehmer ein, weitere Fragen zu stellen oder die Lösungen im Modern Workplace-Bereich der Veranstaltung zu testen.
Oliver Kluenter,
Felix Sumbert
Microsoft
Themenbühne Azure
Azure Virtual Desktop (AVD), Windows 365 Cloud PC, Desktop as a Service (DaaS), Sicherheit und Flexibilität in der Remote-Arbeit, Vergleich von AVD und Windows 365
Azure Virtual Desktop (AVD), Windows 365 Cloud PC, Microsoft Dev Box, Intune, Microsoft Defender, Azure Stack HCI
Delos Cloud
Souveränität
Microsoft-Dienste
Delos Cloud – Die souveräne Cloud mit Microsoft-Diensten für die öffentliche Verwaltung
Die Session beleuchtet die Delos Cloud, eine souveräne Cloud-Lösung mit Microsoft-Diensten, die speziell für die öffentliche Verwaltung in Deutschland entwickelt...
Die Session mit dem Titel "Delos Cloud – Die souveräne Cloud mit Microsoft-Diensten für die öffentliche Verwaltung" wurde von Jonas Bahls (Bechtle AG) und Max Gall (Delos Cloud) präsentiert. Sie thematisiert die Delos Cloud, eine hundertprozentige Tochter der SAP, die speziell für die Anforderungen der öffentlichen Verwaltung in Deutschland entwickelt wurde. Die Delos Cloud bietet eine souveräne Cloud-Umgebung, die auf Microsoft-Technologien basiert, jedoch vollständig unabhängig von Microsoft betrieben wird.
Die Delos Cloud adressiert zentrale Herausforderungen wie Datensouveränität, Datenschutz und die Abhängigkeit von US-Hyperscalern. Sie gewährleistet, dass alle Daten in Deutschland verbleiben und den deutschen Datenschutzbestimmungen entsprechen. Die Plattform ist physisch und technisch von Microsoft getrennt, wobei Updates durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) geprüft werden. Zudem ist die Delos Cloud an die Netze des Bundes (NDB) angebunden, was den Zugriff auf Daten auch ohne Internetverbindung ermöglicht.
Das Angebot der Delos Cloud umfasst Microsoft-Dienste wie Office 365 (inklusive Teams, PowerPoint, Word, Excel) und Azure-Plattformdienste. Diese Dienste sind speziell für die öffentliche Verwaltung konzipiert und richten sich an Bundesministerien, Landesbehörden, Kommunalverwaltungen, öffentliche Krankenhäuser und ähnliche Einrichtungen. Die Delos Cloud bietet zudem die Möglichkeit, Drittanbieter-Applikationen und Open-Source-Lösungen zu integrieren, um ein umfassendes Ökosystem zu schaffen.
Bechtle, als langjähriger Partner im Public Sector, unterstützt die Einführung der Delos Cloud durch Beratung, Lizenzvertrieb und technische Migration. Das Unternehmen bietet Workshops und Assessments an, um Kunden auf die Migration vorzubereiten und die Integration von Microsoft-Diensten in die Delos Cloud zu erleichtern. Die kommerzielle Verfügbarkeit der Delos Cloud ist für Anfang des nächsten Jahres geplant, während erste Pilotkunden bereits im November dieses Jahres starten sollen.
Die Partnerschaft zwischen Bechtle und Delos Cloud zielt darauf ab, die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Deutschland voranzutreiben und eine zukunftssichere, souveräne IT-Infrastruktur zu schaffen. Die Delos Cloud ermöglicht es, Microsoft-Dienste aus Deutschland zu nutzen, ohne Kompromisse bei Sicherheit und Datenschutz einzugehen.
Jonas Bahls,
Max Gall
Bechtle, Delos Cloud
Themenbühne Azure
Souveräne Cloud-Lösungen, Microsoft-Dienste für die öffentliche Verwaltung, Datensouveränität und Datenschutz, Public Sector Digitalisierung, Partnerschaft zwischen Bechtle und Delos Cloud
Delos Cloud, Microsoft Azure, Microsoft Office 365, SAP Cloud Infrastructure, Nextcloud
IT-Hardware-Logistik mit Mehrwert: Erleben Sie, wie Sie Ihre Lieferkette nachhaltig optimieren – mit mehr Effizienz, weniger Kosten und echten Wettbewerbsvorteilen
Sascha Nickl, Experte für Logistik bei Bechtle, präsentierte innovative Ansätze zur Optimierung der IT-Hardware-Lieferkette. Der Fokus lag auf Effizienzsteigerung, Nachhaltigkeit...
Sascha Nickl, ein erfahrener Logistikexperte bei Bechtle, stellte in seiner Präsentation innovative Ansätze zur Optimierung der IT-Hardware-Lieferkette vor. Der Vortrag begann mit einer Einführung in die Bedeutung von Logistik im IT-Umfeld, insbesondere im Zusammenhang mit IT-Lifecycle-Management. Nickl betonte, dass Logistik oft als unsichtbarer Held im Hintergrund agiert, der jedoch entscheidend für den Erfolg von Unternehmen ist.
Ein zentrales Thema war die nachhaltige Optimierung der Lieferkette. Nickl hob hervor, wie Bechtle durch Value Added Services wie Echtzeit-Tracking, Just-in-Time-Lieferungen und maßgeschneiderte Verpackungslösungen Mehrwert für Kunden schafft. Die Bechtle-Box, eine innovative und nachhaltige Verpackungslösung, wurde als Beispiel für Effizienz und Umweltfreundlichkeit vorgestellt. Diese Box ermöglicht es, IT-Hardware sicher und ohne zusätzliche Verpackungsmaterialien zu transportieren, was sowohl Zeit als auch Ressourcen spart.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Implementierung und Einrichtung von IT-Geräten. Nickl erläuterte, wie Bechtle durch Dienstleistungen wie Autopilot-Registrierungen, Labeling, Gravuren und DOA-Prüfungen (Dead on Arrival) die Effizienz und Benutzerfreundlichkeit für Kunden steigert. Besonders hervorgehoben wurde die Möglichkeit, Geräte vorkonfiguriert und einsatzbereit zu liefern, was die Produktivität der Endnutzer erheblich erhöht.
Nachhaltigkeit spielte eine zentrale Rolle in der Präsentation. Nickl stellte den Bechtle Circle IT vor, ein Konzept zur Wiederverwendung und zertifizierten Löschung von IT-Geräten. Er betonte, dass Unternehmen zunehmend Wert auf nachhaltige Praktiken legen, einschließlich der Rückführung und Wiederverwendung von Hardware. Dies sei nicht nur umweltfreundlich, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll.
Abschließend ging Nickl auf die Herausforderungen und Trends in der Logistik ein, darunter der Fachkräftemangel, der demografische Wandel und die steigenden Anforderungen an Nachhaltigkeit. Er forderte die Zuhörer auf, über ihre eigenen Logistikprozesse nachzudenken und lud zu einem persönlichen Austausch ein. Der Vortrag bot wertvolle Einblicke in die Möglichkeiten, durch innovative Logistiklösungen Wettbewerbsvorteile zu erzielen.
Sascha Nickl
Bechtle Logistik & Service
Themenbühne Azure
IT-Lifecycle-Management, Nachhaltige Logistik, Effizienzsteigerung in der Lieferkette, Value Added Services, Logistikberatung
Bechtle-Box, Autopilot, Samsung Knox, Lenovo Laptops
Windows Server 2025
Azure Local
Azure Arc
Windows Server 2025 & Azure Local für das hybride Rechenzentrum
Der Vortrag behandelt die Integration von Windows Server 2025 und Azure Local in hybride Rechenzentren. Es wird gezeigt, wie Unternehmen...
Der Vortrag „Windows Server 2025 & Azure Local für das hybride Rechenzentrum“ wurde von Danny Gabriel, IT-Solution-Architekt bei Bechtle Karlsruhe Offenburg, und Felix Sumbert, Azure-Spezialist bei Microsoft Deutschland, gehalten. Ziel war es, die Möglichkeiten und Vorteile der Integration von Windows Server 2025 und Azure Local in hybride Rechenzentren zu erläutern. Die Referenten betonten, dass hybride Szenarien in vielen Fällen sinnvoll sind, insbesondere bei hohen Latenzanforderungen, großen Datenmengen oder regulatorischen Vorgaben. Microsoft hat den Begriff der „Adaptive Cloud“ eingeführt, um die Flexibilität und Skalierbarkeit moderner IT-Infrastrukturen zu verdeutlichen.
Ein zentraler Bestandteil des Vortrags war Azure Arc, ein kostenfreier Agent, der es ermöglicht, Server und andere IT-Ressourcen unabhängig von ihrem Standort zentral über das Azure-Portal zu verwalten. Azure Arc unterstützt Windows- und Linux-Server sowie Kubernetes-Container und SQL-Datenbanken. Es bietet Funktionen wie Patch-Management, Sicherheitsüberwachung und Inventarisierung. Azure Local, das frühere Azure Stack HCI, wurde als dedizierte Hardwarelösung vorgestellt, die Azure-Services lokal bereitstellen kann. Neue Funktionen wie Low-Cost Edge Servers und Disconnected Servers erweitern die Einsatzmöglichkeiten.
Windows Server 2025 wurde ebenfalls detailliert vorgestellt. Zu den Neuerungen gehören Hot-Patching, ein neues Domain Function Level, GPU-Partitionierung und Workgroup-Cluster, die zusätzliche Sicherheitsvorteile bieten. Die Referenten hoben hervor, dass Azure Arc und Windows Server 2025 zusammen eine leistungsstarke Plattform für hybride IT-Umgebungen darstellen.
Zusätzlich wurden kostenpflichtige und kostenfreie Azure-Management-Funktionen vorgestellt, darunter der Azure Update Manager und Defender for Cloud. Die Möglichkeit, Extended Security Updates für ältere Windows-Server-Versionen über Azure Arc zu beziehen, wurde ebenfalls erwähnt. Abschließend luden die Referenten die Teilnehmer ein, weitere Fragen am Azure-Stand zu stellen.
Danny Gabriel,
Felix Sumbert
Bechtle Karlsruhe/Offenburg, Microsoft
Themenbühne Azure
Hybrides Rechenzentrum, Windows Server 2025, Azure Local, Azure Arc, Adaptive Cloud
Windows Server 2025, Azure Local, Azure Arc, Azure Stack HCI, Azure Virtual Desktop, Azure Update Manager, Defender for Cloud
Fokus statt Klingel: Intelligente Schranklösung bei dmTECH
Die Präsentation beleuchtet, wie dmTECH in Zusammenarbeit mit Pareva IT-Hardware-Prozesse durch intelligente Schranklösungen digitalisiert und automatisiert hat. Die Lösung ermöglicht...
Die Session „Fokus statt Klingel: Intelligente Schranklösung bei dmTECH“ thematisiert die erfolgreiche Digitalisierung und Automatisierung von IT-Hardware-Prozessen bei dmTECH in Zusammenarbeit mit der Firma Pareva. Markus Wallbaum von dmTECH und Tobias Kasten von Pareva erläutern, wie die Einführung intelligenter Schranklösungen die Effizienz gesteigert und Routineaufgaben minimiert hat. Ausgangspunkt war die Herausforderung, IT-Equipment effizient und ohne Unterbrechung der Arbeitsprozesse bereitzustellen. Die Lösung umfasst Schränke, die IT-Geräte wie Laptops, Smartphones und Zubehör rund um die Uhr bereitstellen. Nutzer können Geräte selbstständig entnehmen, was durch eine integrierte Waage und automatische Abrechnung an die Kostenstelle unterstützt wird. Ein IT-Marktplatz ermöglicht es den Mitarbeitenden, benötigte Hardware direkt auszuwählen und zu entnehmen, ohne Bestellungen aufzugeben oder auf manuelle Übergaben zu warten. Die Lösung wurde durch die Einführung von kontaktlosen Übergabeprozessen erweitert, was insbesondere während der Corona-Pandemie von Vorteil war. Ein weiteres Highlight ist die User-to-User-Übergabe, die es Mitarbeitenden ermöglicht, sich gegenseitig Materialien zu übergeben, was die Flexibilität in Zeiten von Desksharing und mobilen Arbeitszeiten erhöht. Die Schranklösung hat sich als Game Changer erwiesen, da sie nicht nur IT-Prozesse optimiert, sondern auch in anderen Bereichen wie der Postverteilung und Lagerverwaltung Anwendung findet. Die Akzeptanz der Mitarbeitenden war von Anfang an hoch, und die Lösung wird kontinuierlich weiterentwickelt. Die Präsentation schließt mit der Einladung, die Schranklösungen vor Ort zu besichtigen und Fragen zu stellen.
Tobias Kasten,
Markus Wallbaum
Pareva, dmTECH
Themenbühne Azure
Digitalisierung von IT-Hardware-Prozessen, Intelligente Schranklösungen, Automatisierung von Übergabeprozessen, User-to-User-Übergabe, IT-Marktplatz
Pareva Schranklösungen, IT-Marktplatz von Pareva
Azure Local
Hybrid Cloud
Azure Arc
Der Weg in die Hybrid Cloud
Florian Pawletta präsentierte die Integration von Microsoft Azure Local in hybride Cloud-Strategien. Der Vortrag behandelte die Vorteile, Best Practices und...
Florian Pawletta, Business Development Manager für Microsoft im Data Center Bereich, führte durch eine Session über die Integration von Microsoft Azure Local in hybride Cloud-Strategien. Der Vortrag begann mit einer Einführung in Azure Local, das als Weiterentwicklung von Azure Stack HCI vorgestellt wurde. Pawletta erläuterte die drei Hauptsäulen von Azure Local: den Hyper-Converged-Ansatz für On-Premise-Data-Center, die Nutzung von Edge-Devices und die Möglichkeit, disconnected Szenarien zu unterstützen. Besonders hervorgehoben wurde die zentrale Administrationsschnittstelle über das Azure-Portal, die eine nahtlose Integration ermöglicht.
Ein zentraler Punkt war die Rolle von Azure Arc, das als Technologie zur Verbindung von nicht in Azure gehosteten Ressourcen mit der Azure-Cloud dient. Pawletta betonte die Vorteile, die sich aus der Nutzung von Azure Arc ergeben, wie z. B. verbessertes Rechte- und Lifecycle-Management sowie die Integration von Sicherheitslösungen wie Microsoft Defender.
Im weiteren Verlauf des Vortrags wurde die Hardware-Integration durch Lenovo Think Agile MX beleuchtet. Pawletta stellte verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten vor, darunter die Premier Solution und das Integrated System, die unterschiedliche Automatisierungs- und Support-Level bieten. Er ging auch auf die Lizenzierungsmodelle ein, darunter die Option, Azure Local pro physikalischem CPU-Kern zu lizenzieren, sowie die Nutzung des Windows Server Data Center Hybrid Benefits.
Abschließend wurden Tools und Ressourcen vorgestellt, die die Planung und Implementierung von Azure Local erleichtern, darunter Konfiguratoren und Kalkulatoren. Pawletta betonte die Bedeutung von Beratung und Zusammenarbeit mit Partnern wie Bechtle und Lenovo, um maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. Er schloss mit der Einladung, bei Interesse den Dialog zu suchen, um spezifische Szenarien zu besprechen.
Praxisnahe Use Cases mit OCRE & Azure: Lösungen, Einblicke, Wirkung
Die Session beleuchtet praxisnahe Anwendungsfälle von OCRE und Microsoft Azure in Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Es werden Themen wie Skalierbarkeit, Datenschutz,...
Die Session „Praxisnahe Use Cases mit OCRE & Azure: Lösungen, Einblicke, Wirkung“ bietet einen umfassenden Einblick in die Nutzung von OCRE (Open Clouds for Research Environments) und Microsoft Azure in Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Marc Schmidt von Bechtle Comsoft erläutert, wie diese Plattformen genutzt werden, um Herausforderungen wie Datenintensität, Datenschutz, Sicherheit und Zusammenarbeit in der Forschung zu bewältigen. OCRE ermöglicht es, durch einen Rahmenvertrag Ausschreibungen zu vermeiden und Cloud-Dienste schnell und kosteneffizient zu nutzen. Der Vertrag umfasst 39 Länder und bietet Zugang zu Microsoft Azure für rund 1000 berechtigte Kunden in Deutschland.
Ein zentraler Aspekt der Session ist die Skalierbarkeit und Flexibilität von Azure, die es ermöglicht, große Datenmengen zu verarbeiten und KI-gestützte Anwendungen zu entwickeln. Beispiele aus der Praxis verdeutlichen die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten: Die RWTH Aachen nutzt KI für die Analyse von Studentendaten, die TU München integriert KI in ihr Ticketsystem, und die Universität Leipzig setzt KI ein, um Studierende auf das juristische Staatsexamen vorzubereiten. Weitere Projekte umfassen die Nutzung von Azure Virtual Desktop während der Pandemie und die Entwicklung sicherer Arbeitsumgebungen (Trusted Research Environments) für den Umgang mit sensiblen Daten wie Patientendaten.
Die Session hebt hervor, wie KI und Cloud-Technologien die Forschung und Lehre transformieren. KI-gestützte Vorhersagen und Analysen ermöglichen personalisierte Lernumgebungen, optimierte Zulassungsprozesse und die frühzeitige Erkennung von Problemen. Gleichzeitig wird betont, dass Datenschutz und Sicherheit höchste Priorität haben, insbesondere bei der Verarbeitung sensibler Daten.
Die Referenten betonen, dass die Nutzung von OCRE und Azure nicht nur technische Vorteile bietet, sondern auch strategische und wirtschaftliche Vorteile, wie z. B. bessere Rabatte durch die Bündelung von Ressourcen. Die Session schließt mit einem Aufruf zur Zusammenarbeit und der Einladung, weitere Informationen und Unterstützung bei der Implementierung dieser Lösungen anzufordern.
Marc Schmidt,
Javier Garcia Cossio
Bechtle comsoft, Bechtle AG
Themenbühne Azure
OCRE (Open Clouds for Research Environments), Microsoft Azure, Skalierbarkeit und Datenschutz, KI-gestützte Forschung, Cloud-Lösungen für Hochschulen und Forschungseinrichtungen
Microsoft Azure, Azure Virtual Desktop, Trusted Research Environment
Barracuda XDR
Cybersecurity
Threat Hunting
Hinter den Kulissen von Barracuda XDR
Die Session von Wolfram Schwarz beleuchtet die Funktionen und Vorteile von Barracuda XDR, einer Lösung für erweiterte Erkennung und Reaktion...
In der Session 'Hinter den Kulissen von Barracuda XDR' führte Wolfram Schwarz die Teilnehmer durch die Grundlagen und Vorteile von Barracuda XDR, einer Lösung für erweiterte Erkennung und Reaktion (XDR) in der Cybersicherheit. Er begann mit einer Analyse der Herausforderungen, denen Unternehmen in der heutigen Bedrohungslandschaft gegenüberstehen, wie dem Mangel an IT-Talenten, Zeitdruck und der Fragmentierung von Daten. Schwarz betonte, dass XDR durch die Konsolidierung von Daten und die Bereitstellung erweiterter Sichtbarkeit diese Probleme adressiert.
Ein zentraler Aspekt der Präsentation war das Cybersecurity-Framework von NIST, das die Schritte Identifikation, Schutz, Erkennung, Reaktion und Wiederherstellung umfasst. Barracuda XDR unterstützt Unternehmen in all diesen Bereichen, indem es Daten aus verschiedenen Quellen wie E-Mails, Endpunkten, Netzwerken und Cloud-Umgebungen sammelt und analysiert. Die Lösung nutzt Machine Learning, um Bedrohungen zu erkennen, und bietet automatisierte Reaktionen wie Passwort-Resets oder das Isolieren von kompromittierten Geräten.
Schwarz hob hervor, dass Barracuda XDR ein Security Operations Center (SOC) mit einem Blue Team für reaktive Maßnahmen und einem Red Team für proaktives Threat Hunting integriert. Dieses SOC arbeitet rund um die Uhr und bietet Unternehmen Playbooks und Unterstützung bei der Reaktion auf Sicherheitsvorfälle. Die Lösung ist flexibel und unterstützt Integrationen mit Drittanbieterprodukten wie Fortinet, Sophos, Palo Alto und anderen.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Bedeutung von Automatisierung und Geschwindigkeit in der Cybersicherheit. Barracuda XDR ermöglicht eine Reaktionszeit von unter 30 Sekunden, was entscheidend ist, um Angreifer zu stoppen. Die Lösung bietet auch umfassende Berichte und Dashboards, die IT-Teams bei der Überwachung und Entscheidungsfindung unterstützen.
Abschließend betonte Schwarz, dass Barracuda XDR keine Mindestabnahme oder Onboarding-Kosten erfordert und Unternehmen eine transparente Preisgestaltung bietet. Die Session endete mit einer Einladung, weitere Fragen am Stand von Barracuda zu klären.
Effektives Risikomanagement: Kontrolle, Prävention und Risikoreduktion
Der Vortrag thematisiert effektives Risikomanagement in der IT-Sicherheit mit Fokus auf Kontrolle, Prävention und Risikoreduktion. Es wird die Notwendigkeit betont,...
Der Vortrag „Effektives Risikomanagement: Kontrolle, Prävention und Risikoreduktion“ beleuchtet die Herausforderungen und Lösungen im Bereich der IT-Sicherheit. Die Sprecher Jan Philip Mertens und Dennis Gazdig von Trend Micro betonen die Notwendigkeit, von reaktiven zu proaktiven Sicherheitsstrategien zu wechseln, um den wachsenden und sich wandelnden Cyber-Bedrohungen zu begegnen. Ein zentraler Punkt ist die Rolle von KI und Automatisierung, die sowohl von Angreifern als auch von Verteidigern genutzt werden können. Beispielsweise können Angreifer durch KI-gestützte Tools gezielte Phishing-Mails erstellen, die schwer zu erkennen sind. Hierbei bleibt der Faktor Mensch eine Schwachstelle, weshalb Schulungen und Sensibilisierung essenziell sind.
Die Sprecher heben hervor, dass die Anzahl der entdeckten Schwachstellen (CVE) jährlich steigt, was die Notwendigkeit eines effektiven Schwachstellenmanagements unterstreicht. Trend Micro bietet mit seiner Plattform Lösungen wie virtuelles Patching, das Schwachstellen schützt, bevor sie offiziell gepatcht werden können. Ein Beispiel hierfür ist die Log4J-Sicherheitslücke, bei der Unternehmen durch virtuelle Patches entlastet wurden, um sich auf kritischere Schwachstellen zu konzentrieren.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Kontextualisierung von Schwachstellen. Nicht jede Schwachstelle mit einem hohen CVE-Score ist in jeder Umgebung gleich kritisch. Trend Micro ermöglicht es, Schwachstellen individuell zu bewerten und zu priorisieren, basierend auf ihrer spezifischen Infrastruktur und Angriffsfläche. Dies reduziert die Arbeitslast der IT-Abteilungen und schafft einen klaren Fokus auf die wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen.
Dennis Gazdig bringt praktische Erfahrungen aus dem kommunalen Umfeld ein und beschreibt die Herausforderungen hybrider Arbeitsmodelle und Cloud-Infrastrukturen. Er betont, dass Unternehmen zunächst ihre Angriffsfläche analysieren und dann Schwachstellen priorisieren müssen. Mit dem Cyber Risk Exposure Management von Trend Micro können Unternehmen ihre Sicherheitsstrategie optimieren und Risiken effektiv managen.
Abschließend wird die Bedeutung der Kommunikation von Cyber-Risiken als Geschäftsrisiken hervorgehoben. Dies erleichtert die Argumentation gegenüber der Geschäftsleitung, warum Investitionen in proaktive Sicherheitslösungen notwendig sind. Die Plattform von Trend Micro bietet zudem Transparenz durch Sicherheits-Scores, die den Fortschritt und die Effektivität der Sicherheitsmaßnahmen messbar machen.
Die Sprecher laden die Teilnehmer ein, weitere Fragen am Trend-Micro-Stand zu klären, und betonen die Bedeutung von proaktiver IT-Sicherheit in einer sich ständig verändernden Bedrohungslandschaft.
Jan Philip Mertens,
Dennis Gazdig
Bechtle Logistik & Service, Trend Micro
Themenbühne Azure
Risikomanagement, Proaktive IT-Sicherheit, Cyber-Risiken und Bedrohungen, Schwachstellenmanagement, Einsatz von KI und Automatisierung in der IT-Sicherheit
Trend Micro Plattform, Log4J, Copilot, Cyber Risk Exposure Management
Lebenslanges Lernen
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Skilling in the Digital Age: Kompetenzen als Schlüssel zum Erfolg
Die Veranstaltung thematisierte die Bedeutung von lebenslangem Lernen in der digitalen Ära und die Rolle von Microsoft Copilot und M365...
Die Veranstaltung 'Skilling in the Digital Age: Kompetenzen als Schlüssel zum Erfolg' beleuchtete die wachsende Bedeutung von lebenslangem Lernen in einer sich schnell verändernden digitalen Welt. Daniela Todorova, Silke Dall und Ragnar Heil führten durch die Session und teilten ihre Erfahrungen und Perspektiven. Silke Dall, Leiterin des Schulungszentrums in Münster, betonte die Notwendigkeit, Lernen als kontinuierlichen Prozess zu verstehen, der sowohl technologische als auch menschliche Aspekte umfasst. Daniela Todorova, verantwortlich für Customer und Employee Skilling bei Microsoft, hob hervor, wie KI-Tools wie Microsoft Copilot und M365 Unternehmen dabei unterstützen können, eine lernförderliche Kultur zu etablieren. Sie betonte, dass kontinuierliches Lernen nicht nur für das Wachstum von Unternehmen, sondern auch für die persönliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter entscheidend ist. Ragnar Heil, Business Development Manager bei HanseVision, einer Bechtle-Tochter, und Microsoft MVP, teilte praktische Einblicke in die Nutzung von Copilot. Er erklärte, wie Copilot als Lernbegleiter fungiert, indem es beispielsweise große Dokumentenmengen zusammenfasst oder während Meetings relevante Informationen bereitstellt. Die Diskussion umfasste auch die Herausforderungen bei der Einführung von Copilot, wie die Notwendigkeit, Use Cases klar zu definieren und an Business-Ziele anzupassen, um eine Über- oder Unterforderung der Nutzer zu vermeiden. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Personalisierung von Lerninhalten. Daniela Todorova erläuterte, wie KI individuelle Lernpfade unterstützt und als persönlicher Tutor fungieren kann. Ragnar Heil ergänzte, dass der Dialog mit KI-Tools wie Copilot eine natürliche und effektive Lernmethode darstellt. Die Experten betonten, dass Lernen ein integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie sein sollte, um eine nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten. Abschließend wurden Trends und zukünftige Entwicklungen im Bereich Lerntechnologien diskutiert, darunter die Rolle von KI-Agenten und immersive Formate. Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung von Tools wie Microsoft Copilot, die Lernen und Arbeiten nahtlos miteinander verbinden, und ermutigte Unternehmen, in eine lernförderliche Kultur zu investieren.
Daniela Todorova,
Silke Dall
Microsoft, Bechtle Münster
Themenbühne Azure
Lebenslanges Lernen, Digitale Transformation, Lernkultur in Unternehmen, Einsatz von KI-Tools wie Microsoft Copilot, Personalisierung von Lerninhalten
Microsoft Copilot, Microsoft 365 (M365), Viva Engage